Agile Teams brauchen Schlagfertigkeit mit Humor und Sympathie

Ein Beitrag von Valentin Nowotny

Schlagfertigkeit verbinden viele mit Plattmachen und Brüskieren - Gewinnen um jeden Preis eben. Das passiert oft, wenn viele Menschen zusammen sind, und es ist dann um so unangenehmer und destruktiver! Dabei lässt sich mit Humor und Sympathie meist viel mehr erreichen. Eine positive Grundhaltung, ein gesundes Maß an Biss und eine Portion Humor sind die Zutaten für die neue Schlagfertigkeit - ein Schlagabtausch ohne Verletzte in dem beide Seiten ihr Gesicht wahren. Wer das beherrscht, fühlt sich in Teamsituationen souveräner, sicherer und kann sympathisch überzeugen und seinen Standpunkt vertreten. Der Psychologe Valentin Nowotny illustriert in diesem Beitrag, wie Sie ihre innere Grundhaltung trainieren und humorvoll und sympathisch kontern.

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Als ich mich mit diesem Thema für den Artikel beschäftigt habe, dachte ich: “Ist doch klar, ohne Humor und Sympathie macht Schlagfertigkeit nicht wirklich Sinn, logisch!“. Allerdings fiel mir dann bei näherer Betrachtung auf, dass der Zusammenhang von Humor, Sympathie und Schlagfertigkeit ein ganz eigener ist und dass es hierzu nichts, aber auch gar nichts gibt, was bisher geschrieben worden wäre!

Ich bin also so vorgegangen, dass ich – ganz humorfrei – fünf Thesen zum Thema formuliert habe, die ich Ihnen im Folgenden einmal kurz vorstellen möchte.

Schlagfertigkeit ohne Humor ist möglich, aber nicht hilfreich

Eine humorfreie Schlagfertigkeit zerstört jede Beziehung. Somit ist diese zumindest unökonomisch. Die zusätzlich aufgewandte Zeit, bzw. die Anstrengung bei der Suche nach humorvollen Formen von Schlagfertigkeit, ist also in jedem Fall sinnvoll investiert, da sie negativen Tendenzen - und allem was damit verbunden ist - vorbeugt. Aber wie kann man auf humorvollen Art und Weise schlagfertig sein?

Die Lebenserfahrung zeigt: Erfolgreiche Menschen sind oft mit einem feinen Humor ausgestattet. Scherze unter sich direkt sehenden Kommunikationspartnern sind relativ problemlos, da sich bei direkter visueller Kommunikation sofort erkennen lässt, ob der Scherz angebracht war. Zum Beispiel in dem spontanen Gesichtsausdruck des Gegenübers: Sehen wir ein Schmunzeln, ist alles ok. Bekommen wir jedoch, bei dem gleichen Scherz, irritiert hochgezogene Augenbrauen zu sehen, dann wissen wir, dass wir soeben ein kleines Stück zu weit gegangen sind. Gefährlich wird es demnach beim Telefonieren, da wir die Reaktion unseres Gegenübers nicht sehen können.

Denken Sie auch an die Stachelschweine, diese sollten sich nicht zu nahekommen, sonst wird es ungemütlich! Gerade bei uns unbekannten Gesprächspartnern, zu denen wir keinen direkten Sichtkontakt haben, sollten wir also besonders vorsichtig sein!

Humor ist vor allem die Fähigkeit über den Dingen zu stehen

Es ist umstritten, ob der Mensch allein die Fähigkeit des Humors besitzt, oder ob auch andere Lebewesen diese besitzen: Der Mensch als lachender Affe – wider den tierischen Ernst! Wir lachen, also sind wir! Und sind uns Nahe, möchten wir sozial gesehen ergänzen. Woody Allen sagte einmal „Dabeisein ist 80 Prozent des Erfolges!“. Wenn das nicht selbstironisch ist, was dann?

Allerdings fällt genau diese Haltung „auch einmal über sich selbst lachen zu können“ vielen Menschen ganz und gar nicht leicht. Warum? Es gibt im Traineralltag, wenn es etwa um das Thema Feedback geht, den geflügelten Spruch: „Was Paul über Paula sagt, sagt manchmal mehr über Paul als über Paula.“ Will sagen, die meisten Menschen haben „wunde Punkte“ oder „blinde Flecken“, bei denen sie entweder besonders empfindlich sind (und dies auch wissen) oder aber sie haben ein besonderes Verhalten (über das sich nicht bewusst sind). Beides steuert jedoch Bewertungsprozesse, sorgt ganz real für negative Emotionen und blockiert. Schlechte Voraussetzungen also um eine schlagfertig-humorvolle Haltung einzunehmen!

Witze hingegen sind in der Regel bewertend und gehen somit leicht auf Kosten einer Person. Dies wird Ihnen spätestens dann klar, wenn Sie versuchen einen Witz über sich selbst zu machen. Den inhaltlichen Stoff hierzu finden Sie in ihren Schwachstellen! Ein Einstieg könnte ebenfalls eine Situation sein, in der Sie äußerst, gar übertrieben wütend reagiert haben und vielleicht eine ohnehin schüchterne Person vollständig verschreckt haben. Können Sie jetzt über ihre übertriebene Wut lachen und in der gesamten Situation eine Komik erkennen? Können Sie ihre emotionale Reaktion als übertrieben ansehen und sich nun humorvoll bei der verschreckten Person entschuldigen, indem Sie ihr eigenes Verhalten schmunzelnd erklären? 

Versuchen Sie doch einmal einen Witz über Sie selbst zu machen, lernen Sie Ihre emotionalen Reaktionen kennen und beginnen Sie damit über den Dingen zu stehen! Sarkasmus und Ironie werden dadurch zum Humor, dass der andere die ironisch gemeinte oder sarkastische Aussage als solche versteht und über sie lacht. Nur dann entsteht ein positiver Moment. 

Akzeptanz von eigenen und fremden Fehlern macht Humor erst möglich

Mit der Übung in These 2 erfahren wir praktisch, dass nur dann keine negativen, mich blockierenden Gefühle aufkommen und positive Reaktionen nur dann ermöglicht werden, wenn ich meine eigenen Fehler akzeptiere. Dies lässt sich biologisch kurz erklären: Gefühlsauslöser sind chemische Substanzen wie Endorphine, Oxytocin, Serotonin und Dopamin – Botenstoffe, die unser Gehirn bei verschiedenen Aktivitäten auslöst. Unser Ziel geht also über die Akzeptanz unserer Fehler hinaus; wir wollen unseren Fehlern humorvoll begegnen und über sie lachen. Schließlich ist mit dem Lachen ein Glücksgefühl verbunden, welches den Alltag belebt. Wie haben Sie sich nach der kleinen Übung zu These 2 gefühlt? Und hat nicht auch die Entschuldigung bei der verschreckten Person sie glücklich gemacht?

Die Akzeptanz unserer Fehler bleibt immerhin die Grundlage, mit der wir uns daran hindern, uns für unsere Fehler gar zu bestrafen und uns Potential des Lernens aus Fehlern ermöglichen. Damit ist Fehlertoleranz ebenfalls die Voraussetzung zu Qualitätsverbesserung – nicht nur in Produktions-, sondern auch in Kommunikationsprozessen. Erst wenn A erkennt, dass er/sie nicht gut im Verhandeln ist und dies akzeptiert, wird er/sie zum Chef/ zur Chefin gehen und sie/ihn um eine Trainingsmaßnahme bitten.

Ist das Glas halb leer oder halb voll, ist meine Sichtweise fix oder variabel?

Negatives entdeckt man schnell, da sich negative Gefühle weniger gut kontrollieren lassen und Negatives, wie nachgewiesen wurde, länger im Gedächtnis bleibt. Sicherlich haben Sie aus den vorangehenden Thesen bereits erkannt, dass die humorvolle „neue Schlagfertigkeit“ anspruchsvoller als die alte, humorfreie Schlagfertigkeit ist. Schließlich fordert die „neue Schlagfertigkeit“ die Fähigkeit den anderen zu verstehen und gerade nicht die wunden Punkte zu adressieren, also verletzend zu sein. Beispiel: Ein Mitarbeiter, ein Brillenträger, arbeitet mitunter etwas oberflächlich und lässt versehentlich statt 100 Luftballons 1.000 Luftballons für die anstehende Betriebsfeier kommen, was ihm bei der Lieferung der Ballons sichtlich unangenehm ist. Statt zu kommentieren „Deine Weitsichtigkeit hat uns ja schon immer begleitet und dich die Beförderung gekostet“, ist es an dieser Stelle geschickter zu entgegnen „Ein Grund weitere Feste zu feiern!“.

Innerhalb kurzer Zeit ist etwas anderes, kreatives, nicht verletzendes zu finden und in eine diplomatische, humorvolle Aussage zu verpacken. Besonders wertvoll und hilfreich sind in dieser Situation eine entspannte Haltung, die Beziehungsebene außen vor zu lassen und möglichst ein positives Beispiel auf ganz anderer Ebene zu finden. Ist Ihre Sichtweise fix oder variabel? Sehen Sie grundsätzlich eher das Negative oder das Positive? Werden Sie sich darüber im Klaren! Variable Sichtweisen lassen sich wunderbar im Alltag üben: Nehmen Sie sich regelmäßig eine Situation, die Sie beschäftigt und notieren Sie sich zu dieser Situation mindestens drei alternative Sichtweisen! So werden Sie innerhalb kürzester Zeit flexibel, kreativ und reaktionsschnell – sicherlich nicht nur im Rahmen der neuen Schlagfertigkeit. 

Wenn der andere etwas tatsächlich lustig findet entsteht echte Sympathie

Ich komme noch einmal auf den emotional und ökonomisch positiven Effekt der „neuen Schlagfertigkeit“ auf der Beziehungsebene zurück. Lacht mein Gegenüber freiwillig und gerne mit, entsteht Sympathie in Reinform, die auch als solche empfunden wird. Indem ich also meinen Gesprächspartner nicht verletze oder sogar zum Lachen bringe, empfindet dieser optimaler weise ein Glücksgefühl, welches an meine Person gebunden ist. Dieses erspart mir für zukünftige Kooperationen oder andere gemeinsame Erlebnisse nicht nur die Zeit, mögliche Gekränktheiten durch umständliche – und am Ende ohnehin kaum glaubwürdige – Entschuldigungen aus dem Weg zu räumen. 

In – mehr oder weniger – ernsten Verhandlungen hat dieses empfundene Glücksgefühl auch drei weitere interessante Effekte: 1) Ich befinde mich aufgrund meiner schlagfertigen Gegenantwort in der stärkere Position – mein Gegenüber hat den “Argumentationsdruck“. 2) Mein Verhandlungspartner empfindet nicht nur ein Gefühl von Unzufriedenheit, und zwar über seine Unterlegenheit, sondern auch ein Glücksgefühl. Er findet mich dadurch sympathischer, seine Bereitschaft Kompromisse einzugehen ist höher. 3) Durch das unerwartet empfundene Glücksgefühl ist mein Verhandlungspartner einen Moment abgelenkt und hat gegebenen Falls sogar kurzweilig seinen Faden verloren. Dies gibt mir mehr Zeit für den weiteren Verhandlungsablauf.

Fazit: Meiden Sie wo immer möglich humorfreie Formen der Schlagfertigkeit, da diese letztlich immer in eine harte Konfrontation führen. Dies vernichtet Sympathie ebenso schnell und vollständig wie ein Osterfeuer das ausgelegte Brennmaterial! Das gilt insbesondere für agile Teams, die sich vorgenommen haben, mehr zu erreichen als andere! Anders gesagt: wenn Ihre Schlagfertigkeit zu einem positiv-nachhaltigen Team-Effekt beitragen soll, dann sollten Sie solche Scheinsiege genauso meiden wie der Teufel das Weihwasser!


Der Autor

Valentin Nowotny ist Diplom-Psychologe, Diplom-Medienberater und MBA. Er gilt als einer der profiliertesten Experten für Agilität und Schlagfertigkeit in Deutschland.

Buchtipp

Nowotny, Valentin (2015, 4. Auflage):
Die neue Schlagfertigkeit: Schnell, überraschend und sympathisch Was Sie von Merkel, Obama, Klitschko & Co. lernen können 332 Seiten, Business Village Verlag ISBN-13: 978-3-938358-97-9

Neue Leserstimme zu „Agile Unternehmen“

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Es macht mir immer wieder Freude, zu erfahren wie Bücher bei den Lesern ankommen. Über die meisten Kommentare und Rezensionen freue ich mich daher sehr, ganz insbesonder jedoch über die folgende Buchrezension einer begeisterten Leserin! 😊😊😊

„Ich habe selten ein Fachbuch wie Valentin Nowotny’s „Agile Unternehmen: Nur was sich bewegt, kann sich verbessern“ so intensiv gelesen. Denn hier wird das Thema nicht nur methodisch behandelt, sondern beleuchtet immer wieder Agilität aus dem Blickwinkel eines Psychologen. Auf Prinzipien und Werte als Basis einer Haltung, die es in der Welt von Scrum, Kanban und Design Thinking braucht, wird ausführlich eingegangen genauso wie auf den notwendigen Change in der Organisation. Agilität kann nicht angeordnet werden, Agilität muss von innen heraus wachsen und methodisch unterstützt werden. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre!

Top: die weiterführenden Links auf seine Website und die Literaturhinweise.“

UPLOAD Ausgabe 54 „Teamwork“

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UPLOAD Ausgabe 54 „Teamwork“ mit Beiträgen von Jan Tißler,‎ Christiane Brandes-Visbeck,‎ Falk Hedemann und Valentin Nowotny-> Prädikat lesenswert !!! 😊😊😊

Ab 27. Dezember 2017 verfügbar als Kindle Edition.

 

Die Inhalte

In unserem neuen Schwerpunkt „Teamwork“ schauen wir uns an, wie eine positive Fehlerkultur die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen verbessern kann, was es mit „New Work“ auf sich hat, was bedenkenswert an Selbstorganisation à la Scrum ist und wie verteilte Teams effizient bleiben.


Über eine neue Fehlerkultur zum Erfolg im digitalen Wandel

Fehler werden in unserer Kultur in der Regel nur negativ gesehen: Sie sind etwas, was es zu vermeiden gilt. Dabei zeigt sich andernorts, dass man auch positiv mit ihnen umgehen kann. Und nicht zuletzt sind produktive Fehlerstrategien eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Teams im digitalen Wandel, wie Christiane Brandes-Visbeck in diesem Beitrag aufzeigt. Sie gibt fünf Tipps dazu, wie sich das erreichen lässt.

New Work: Das Urspungsmodell der Neuen Arbeit und der Status Quo

Die Digitalisierung verändert nicht nur weite Teile unserer Wirtschaft, sondern auch unsere Gesellschaft sowie die Art und Weise, wie wir heute und in Zukunft arbeiten. Unter dem Schlagwort „New Work“ gibt es bereits heute zahlreiche Initiativen, Events und Diskussionen – Tendenz steigend. Doch neu ist der Begriff eher nicht, er wird nur neu verwendet. Wir möchten in diesem Beitrag daher mal die Ursprünge von New Work aufzeigen und den aktuellen Stand der Diskussion entgegenstellen.

Remote Work: Verteilte Teams als Chance und wie man sie ergreift

Unternehmen ohne Anwesenheitspflicht im Büro sind noch immer die große Ausnahme, dabei werden flexible Arbeitsmodelle immer wichtiger. Jan Tißler zeigt in diesem Beitrag die Vor- und Nachteile verteilter Teams auf und gibt Tipps aus seiner eigenen Praxis weiter. Ergänzend dazu berichten drei Unternehmen aus Deutschland über ihre Erfahrungen mit Remote Work.

Scrum & Co: Ein Plädoyer für selbstorganisierte Teams

Teams können Erstaunliches leisten – wenn man denn die Arbeit richtig organisiert. Valentin Nowotny zeigt in diesem Beitrag auf, welche Stärken agile Methoden wie Scrum in diesem Zusammenhang haben. Sie setzen unter anderem auf Selbstorganisation statt Micromanagement. Dafür schaffen sie klare Strukturen und Formate.

Startup-Steckbrief Staffbase: Macht Mitarbeiterkommunikation mobil

Staffbase bringt die interne Kommunikation dorthin, wo es für die meisten Menschen passt: auf das Smartphone. Das Startup erstellt Apps für Unternehmen, über die sie auch jene Mitarbeiter erreichen, die eben nicht an einem Schreibtisch sitzen. Und das sind eine ganze Menge, wie die Macher in unserem neuesten Steckbrief erklären: 70% der Beschäftigten in Deutschland haben nur begrenzt Zugang zu Intranet oder E-Mails und sind damit „digital unsichtbar“.

Der Verhandlungsfuchs in Aktion - Leseprobe zu „Agil verhandeln“

Autor: Valentin Nowotny

Exklusiv-Auftritt  des Verhandlungsfuchses

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Der Verhandlungsfuchs - Exklusiv im Einsatz bei  "Agil verhandeln"

An dieser Stelle erst einmal einen ganz großen Dank an meinen sehr geschätzten Trainerkollegen Jörg P. aus B. Als ich Ihm von meinem Buchvorhaben "Agil verhandeln" erzählte, fragte er mich spontan: "Und, hast Du auch an den klugen Verhandlungsfuchs gedacht, der sich immer wieder zu Wort meldet und schlaue Verhandlungs-Tipps gibt?" - Ich war zwar sofort interessiert , aber auch etwas unschlüssig: Braucht man wirklich einen Verhandlungsfuchs in einem seriösen Sachbuch?

Hier muss er irgendwie reingekommen sein...

Während ich und der Verlag also noch nachdachten, hat der Fuchs das offenbar spitz gekriegt und einfach Fakten geschaffen. So soll er sich klamm-heimlich und nahezu unbemerkt in das Buch eingeschlichen haben. Sogar recht häufig soll er inzwischen gesichtet worden sein. Und nicht einmal der nahende Weihnachtsmann konnte ihn vertreiben.

Ich als Autor war ich natürlich total verblüfft, und selbst der Verlag rieb sich verwundert die Augen:  "Wir wissen auch nicht, wo der Fuchs so plötzlich herkommt", formulierte die Pressesprecherin diplomatisch. "Aber wir mögen ihn einfach!" ergänzte Sie dann rasch. Das sehe ich genau so: jetzt wo er sich eingelebt hat, sollten wir ihn behalten. Der Tier- bzw. Fuchsliebe wegen, und natürlich wegen seiner Klugheit, Schönheit und seiner Geschicklichkeit!

Nun, die Leser freut es offenbar: So schreibt die Leserin Marion Klimmer auf Amazon.de:

Das Buch „Agil verhandeln“ von Valentin Nowotny ist sehr übersichtlich gestaltet: für jedes Medium Telefon, E-Mail, Video sowie Chat & Co gibt‘s ein eigenes Kapitel mit ganz konkreten Checklisten und einer Sammlung der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Und - sehr lustig - es lugt immer wieder der kluge Verhandlungsfuchs um die Ecke, und der hat immer sehr gut nutzbare Praxis-Tipps dabei! 

Jedoch auch andere Rezensenten begeistern sich für das Buch! Jörg Schumann zum Beispiel schreibt in seiner Rezension:

Das Ganze ist in einer sehr klaren Sprache und mit Humor geschrieben. Ein Lob verdient auch das überaus durchdachte Layout des Buches, das das Erfassen und Auffinden der wichtigsten Ideen enorm erleichtert. Dies ist ein Buch, das nicht nur den enormen Kenntnisreichtum des Autors, sondern auch dessen didaktisches Geschick unterstreicht: Es ist in einer Weise geschrieben, dass es jedem Leser, der sich mit dem Thema auseinandersetzt, einen Nutzen stiftet, der sich bei den nächsten Verhandlungen sofort zeigen wird.

Und auch Wolfgang Hanfstein vom Management-Journal ist von "Agil verhandeln" sehr angetan:

Verhandlungen werden heute per Mail, per Telefon, per Video und Chat geführt. Nowotny geht deshalb Schritt für Schritt die neuen Leitmedien des Verhandelns durch. Fazit: Das Buch "Agil verhandeln" ist eine Toolbox im besten Sinn... Wer in allen Medien gut verhandeln will, lernt hier, wie das geht - und frischt ganz nebenbei die Grundlagen des Verhandelns auf.

Ich habe es eben noch einmal durchgezählt: bis zu 40 Mal soll sich unser Verhandlungsfuchs faktisch ins Buch eingeschlichen haben. Richtig geschickt und ausgefuchst muss er wohl sein, denn jeder weiss: so ein kluger dicker Fuchs passt sicher nicht so einfach in ein schlankes simples Buch!

Kostenfreie Leseprobe "Agil verhandeln"

Neugierig geworden? Dann können Sie hier sehr gerne kostenfrei eine exklusive und hochwertige dreißigseitige Leseprobe des Buches "Agil verhandeln" herunterladen, zudem erhalten Sie hier ebenfalls kostenfrei unser achtseitige Whitepaper "Wie Sie erfolgreiche B-to-B Verhandlungen führen: 6 zentrale Punkte, die Sie im Fokus behalten sollten": 

 

 

 

Auslese 2017 - Die ultimativen Lesetipps

Autor: Valentin Nowotny

Die Top 10 Management-Bücher des Jahres

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Hier finden Sie eine Liste mit zehn Kurzbesprechungen zu Büchern, die mir im Jahre 2017 in besonderer Weise ins Auge gefallen sind. Viel Spaß beim Lesen dieser Bücher!

Ihnen eine schöne und entspannte Zeit, schöne Feiertage und einen guten Rutsch! Ich freue mich schon auf ein sicherlich interessantes Jahr 2018!

Ihr
Valentin Nowotny


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Kalkbrenner, Christian (2017): SCALE UP! Smarte Konzepte für agile Unternehmen. BusinessVillage Verlag. 

 

Kurz-Rezension "SCALE UP!"

Christian Kalkbrenner hat in dem Buch SCALE UP! in sehr kenntnisreicher Weise beschrieben, was erfolgreiche Unternehmen ausmacht. Im ist es wieder einmal gelungen, die Erfolgsmuster heutiger Unternehmen überzeugend auf den Punkt zu bringen und in in zwölf nachvollziehbaren Alphatrends wie zum Beispiel "Cool sein", "Provozieren" und "Die Welt besser machen" zusammen zu fassen. Ein auch visuell sehr schön aufbereiteter Lesegenuss mit strategischer Weitsicht und garantiertem Aha-Erlebnis! 


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Wolf, Gunther (2016): Mitarbeiterbindung - inkl. Arbeitshilfen Online: Strategie und Umsetzung im Unternehmen. Haufe Verlag.

 

Kurz-Rezension "Mitarbeiterbindung"

Das Buch "Mitarbeiterbindung" von Gunther Wolf ist ein richtiges Schwergewicht und wartet mit umfangreichen Arbeitshilfen nach. Mitarbeiterbindung ist ein Thema, das auch in 2018 aufgrund der demographischen Entwicklung in seiner Bedeutung noch steigen wird. Beeindruckend: die Zahl der Gast-Kommentatoren: es sind sehr viel, die Gunther Wolf hier gekonnt eingebunden hat, mein Gast-Kommentar findet sich übrigens auf Seite 309. Wer also wirklich wissen möchte, über welche Wege und psychologischen Mechanismen Mitarbeiterbindung systematisch und nachhaltig realisiert werden kann, der kommt um dieses Standardwerk von Gunther Wolf nicht herum! 


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Gustav Greve (2016): Organizational Flow: Der leichte Weg zur Hochleistungsorganisation. SpringerGabler Verlag.

 

Kurz-Rezension "Organisational Flow"

Ein spannendes Buch, das den Gedanken eines Organisational Flows neu belebt und in seinen unterschiedlichen Facetten beschreibt und greifbar macht. Nach "Organisational Burnout" das zweite wegweisende Buch dieses interessanten Unternehmensberaters und Autors. Mit den Themen "Agilität", "Führung 4.0" und Mihaly Csikszentmihalyis "Flow-Konzept" im Hinterkopf ist "Organisational Flow" eine lohnenswerte Lektüre, die zum kreativen Nachdenken über flow-förderliches Führungshandeln und entsprechende Organisationsstrukturen einlädt.


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Alexander Groth (2014): Der Chef, den ich nie vergessen werde. Wie Sie Loyalität und Respekt Ihrer Mitarbeiter gewinnen. Campus Verlag.

 

Kurz-Rezension "Der Chef, den ich nie vergessen werde"

Ein wirklich sehr schön geschriebenes Leadership-Buch, welches den Gedanken des "We-care-Leaders" aufbaut und in vielen gut erzählten Episoden schlüssig darstellt. Die acht Kapitel sowie eine Kurzanleitung "Die ersten Schritte zum We-care-Leader" sind alle gefüllt mit vielen inspirierenden Ideen. Es macht Freude, sich auf die Suche zu machen, nach Anregungen, um die eigene Führungsrolle sinnhaft auszufüllen, und zwar jenseits von kurzfristigem Karrierismus und falsch verstandener Stromlinienförmigkeit.  


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Corssen, Jens & Gröner, Stefan (2017): Der Teamentwickler: Gemeinsam gewinnen lernen. Kanur Verlag.

 

Kurz-Rezension "Der Teamentwickler"

Eine schöne Geschichte, die das Zusammenwachsen eines Teams sehr plastisch nacherzählt. Wer hier ein trockenes Sachbuch erwartet, der wird enttäuscht sein!  Vielmehr findet sich hier ein richtige Story, eingebettet in acht neue und zum Teil auch überraschende Ausformulierungen von spezifischen Teamrollen. Das Buch hat einen schönen Aufbau und gläntzt mit einer tolle Umsetzung der Grundidee. Der neue Trend bei Fachbüchern heisst offenbar "Story Tellling!". 


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Bauer, Christop (2017): Jeder für sich oder gemeinsam für's Ganze. Kooperation als Grundprinzip agiler Organisationen. BoD Verlag.

 

Kurz-Rezension "Jeder für sich oder gemeinsam für's Ganze"

Ein interessantes Buch, dass sich mit dem Thema Komplexität beschäftigt und dabei in einer sehr umfassenden Weise das Thema der menschlichen Kooperation aufgreift. Ausgewogen, tiefgründig und erhellend zugleich. Eine sehr gute und nachvollziehbare Argumentation mit sehr vielen unterlegten Fakten, aber trotzdem kurzweilig. Der Tipp fürs Kaminzimmer!


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Cevey, Bernhard (2017): Das Ende der Anweisung: Sechs Leadership-Tools für wirksame Führung heute. GABAL Verlag.

 

Kurz-Rezension "Das Ende der Anweisung"

Interessanter Ansatz für Führungskräfte im 21. Jahrhundert. Hier findet sich in sechs wirksamen Tools wie "Positive Loop", "Driver's Seat", "Realitätsanker", "Zielprojektion", "Überzeugungssog" und "Gesprächsmasterplan" das zusammengefasst, was wirksame Führung heute neben vielen bekannten Modellen außerdem ausmachen kann. Die Konzepte sind gut erklärt und sind in jedem Fall interessant zu lesen. Was von den anspruchsvollen Konzepten im Einzelnen umsetzbar ist, bleibt abzuwarten und hängt vermutlich nicht zuletzt sehr stark auch von jeder einzelnen Führungskraft ab!


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Dauth, Georg (2015): Professionell verhandeln mit DiSG. Mit dem Persönlichkeitsprofil zum Top-Verhandler. Wiley.

 

Kurz-Rezension "Professionell verhandeln mit DiSG"

Ein bemerkenswertes Buch, welches das komplette Spektrum der D-I-S-G Dimensionen auf das Thema Verhandlungen überträgt: Was ist zu beachten, wenn man es mit dominanten, initiativen, stetigen oder gewissenhaften Verhandlungspartnern zu tun hat. Ein gut recherchiertes Buch, geschrieben mit inhaltlicher Tiefe und einem sehr umfassenden Verständnis des D-I-S-G Modells. Wenn Sie sich für das Thema Persönlichkeit als auch für Verhandlungsmethodik interessieren, ein wirklich lesenswertes Fachbuch!


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Wolf, Gunther (2016): Zielvereinbarungen in der Praxis. Aufwand reduzieren, Nutzen maximieren, Chancen realisieren. Haufe Verlag.

 

Kurz-Rezension "Zielvereinbarungen in der Praxis"

Gunter Wolf kommt der Verdienst zu das Thema Zielvereinbarungen auch in Zeiten von New Work, Agilität und einem sich änderndem Verständnis von wirksamen  Management-Konzepten neun durchdacht und auf eine zeitgemässe Ebene gehoben zu haben. Besonders spannend aus meiner Sicht: das letzte Kapitel "Agiles Führen mit Zielen: Methoden für das digitale Zeitalter. Alles in allem eine wirklich empfehlenswerte Lektüre, nicht nur zum Jahresanfang! 


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Andresen, Judith (2017): Agiles Coaching. Die neue Art, Teams zum Erfolg zu führen. Hanser Verlag

 

Kurz-Rezension "Agiles Coaching"

Sehr durchdachte und umfangreiche Anleitung, wie ein agiler Coach agieren kann. Die umfassende Methodensammlung von Judith Andresen zeigt das ganze breite Spektrum, wie man als Agile Coach oder Agile Facilitator heute Teams in ihrer agilen Transformation unterstützen kann. Das Buch ist sehr strukturiert verfasst und die Inhalte sind so dargestellt, dass sie sehr gut in der Praxis angewandt werden können. Eine Leseempfehlung mit hohem Nutzeffekt!


Die besten Verhandlungs-Tipps - nicht nur für den Weihnachtsmann!

Autor: Valentin Nowotny

 

Tipp 1: Nicht mit erstem Angebot zufrieden sein

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Was bedeutet das?
Vielfach gibt es den Freundlichkeits-Reflex: „Oh ja, das ist Ihr Angebot, na klar, mache ich, natürlich bin ich einverstanden…“. Ja, sind Sie das wirklich. Warum nicht: „Ein interessantes Angebot, da muss ich einmal in Ruhe drüber nachdenken, ich melde mich bei Ihnen!“. Sie müssen nicht immer gleich „Nein“ sagen, um gut zu verhandeln reicht es, wenn sie zumindest nicht sofort „Ja“ sagen.

Wieso funktioniert das?
Oftmals wollen Leute natürlich ihre eigene Vorstellung durchsetzen. Die Rhetorik hilft dabei: „Denken Sie nicht auch, dass xyz der Fall ist?“ ist genauso eine rhetorische Formel, eine Suggestivfrage, mit der man die eigene Position als „naheliegend“ und „üblich“ markiert. Hier gilt es vorsichtig zu sein. Was will mir der andere hier eigentlich unterjubeln?

Wo kann ich das besonders gut nutzen?
Diese Haltung lohnt sich immer, dann wenn erstmalig Preise aufgerufen werden wie zum Beispiel: „Wie können für diesen Job X Euro bezahlen!“. Aha, interessant. „Was können Sie noch drauflegen, damit dies für mich tatsächlich interessant wird?“ könnten Sie hier beispielsweise zurückfragen. Machen Sie den Versuch: ein wenig nachzulegen sollte nicht das Problem sein, wenn die Gegenseite wirklich interessiert ist, oder?

 

Tipp 2: Sun Tsu lesen

Was bedeutet das?
Sun Tsu war ein chinesischer General, der berühmt wurde mit einem Buch, das rund 500 Jahre vor Christus in China entstanden ist: „Die Kunst des Krieges“. Die Kunst des Krieges gilt als frühester bekannter Beitrag über Strategie und ist bis zum heutigen Tage eines der bedeutendsten zu diesem Thema.

Wenn Du weit weg bist von Deinem Gegner, dann lasse ihn glauben Du seist nah.
— Sun Tsu

Wieso funktioniert das?
Die klugen und strategisch raffinierten Überlegungen von Sun Tsu lassen sich zwar heute niemals 1:1 auf die Gegenwart übertragen, in jedem Fall sorgen Sie aber dafür, dass Sie auf neue Ideen kommen. In 36 Strategemen zusammengefasst sind sie so etwas wie die DNA des Strategie- und Taktik-Universums. Ein Beispiel: Strategem Nummer 6 besagt beispielsweise: „Im Osten lärmen, im Westen angreifen!“ Verhandlungstaktisch gedeutet würden Sie hier also aus einer bestimmten Mücke einen Elefanten machen um davon abzulenken, das eine bestimmte andere Mücke für Sie eine bestimmte Bedeutung hat.

Wo kann ich das besonders gut nutzen?
Die 36 Strategeme eignen sich immer dann, wenn Sie eine für die Gegenseite überraschende taktische oder strategische Variante herbeiführen möchten, jedoch noch keine Idee haben, wie sie das herbeiführen wollen. Wenn Sie die 36 Strategeme einmal kurz quer zu lesen, haben Sie mit Sicherheit ein rundes Dutzend neue Ideen, von denen mit Sicherheit eine Handvoll brauchbare darunter sein werden. Denn Sie wissen ja: eine gut vorbereitete Überraschung ist weit wertvoller als bloßes Geschwätz oder viel heiße Luft.

 

Tipp 3: An den eigenen Zielen festhalten

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Was bedeutet das?
Manchmal muss man stur sein wie ein Esel. Nicht zu früh aufgeben, daran denken, dass es letztlich um die eigenen Interessen geht, nicht darum nett zu sein, zu gefallen, dem anderen ein gutes Gefühl zu geben. Die Erfahrung zeigt, dass ich die andere Seite ermüdet, wenn ich konsequent an meiner Sichtweise festhalte. Nehmen Sie sich vor, mindestens drei mal zu erklären, dass der Preis zu hoch, die Gegenleistung zu gering oder die Bezahlung nicht angemessen ist. Es geht hier nicht um die besseren Argumente, sondern ausschließlich um die Frage, wer setzt sich durch, und wer gibt wann klein bei. Nach drei Mal dagegenhalten macht es allerdings Sinn, doch noch einmal auszuloten was geht, z.B. auf dem Kompromissweg. Aber auch in so einem Fall haben Sie mit der an den Tag gelegten Sturheit schon eine gute Vorarbeit geleistet, denn die Gegenseite wird dann froh sein, dass Sie doch noch zu einem zumindest kleinen Kompromiss bereit sind.

Wieso funktioniert das?
Die andere Seite stutzt: Oh, das hätte ich nicht erwartet. Ok, dann muss ich jetzt vielleicht noch einmal nachlegen, ein Stück entgegenkommen, meine Position überdenken? Menschen machen das, was sie gut können. Wenn es keinen Widerstand gibt, dann verfolgen sie ihren Plan. Wenn allerdings ein überraschender Widerstand kommt, dann wird geschaut, ob der andere das tatsächlich so meint. Wenn ja, dann verändert man die eigene Position, jedenfalls dann wenn eine Einigung grundsätzlich lohnenswert erscheint.

Wo kann ich das besonders gut nutzen?
Mal angenommen Sie wollen ein Haus verkaufen, und es kommt ein Käufer, der sagt, ich hätte gerne das Haus, jedoch nur für 90 Prozent des ursprünglichen Preises. So testet er Ihre Kompromissbereitschaft. Wenn er das Haus wirklich haben möchte, wir er Ihr Preisangebot akzeptieren. Knicken Sie zu früh ein, nehmen Sie sich also die Möglichkeit, den ursprünglich für Sie attraktiven Deal zu machen. Hartnäckigkeit funktioniert immer dann besonders gut, wenn Sie alle Zeit der Welt haben, und wenn Sie wissen, dass die Gegenseite unter Zeitdruck steht, zum Beispiel wenn eine Deadline unbedingt gehalten werden muss oder wenn eine vakante Stelle unbedingt schnellst möglichst besetzt werden muss.

 


So können Sie weiter an Ihrem Verhandlungs-Erfolg arbeiten

Wir setzen diese Reihe in naher Zukunft weiter fort, Sie dürfen sich also schon über die kommenden Tipps freuen. 

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Mehr Anregungen zum Thema und viele schlaue Tipps vom Verhandlungsfuchs finden sich in dem druckfrischen Buch:
„Agil verhandeln mit Telefon, E-Mail, Video, Chat & Co.“ 
(Verlag: Schäffer-Poeschel, Seiten: 267, Preis: 19,95€)

Blick ins Buch


Der Masterplan für etwas mehr Agilität

Autor: Valentin Nowotny

Nicht jedes Unternehmen hat die Ressourcen sich komplett umzukrempeln und auf agil zu machen. Doch ein wenig mehr Agilität geht immer, oder? Innerhalb der Abteilung und manchmal sogar noch etwas weitreichender. Nicht staunen, Bedenken hin und her tragen und "herumtheoretisieren", sondern einfach mal machen und erste Erfahrungen sammeln, das ist es, was Sie nach vorne bringt!

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Doch wo anfangen? Viele die sich zum ersten Mal mit Agilität auseinandersetzen, denken dabei vor allem an Scrum. Das liegt daran, dass Scrum international eine sehr hohe Verbreitung hat. Allerdings ist Scrum nichts was man eben mal so implementiert. Hier braut hat es erst ein Fundament, gemeinsame Werte, ein geteiltes Verständnis für das Framework, oft auch Beratung und Impulse von außen von einem Agilen Coach, etc. Soweit weit, so gut. Was können Sie jedoch selbst ohne allzu großem Initial-Aufwand aus dem Ärmel schütteln?

1. Das Daily Standup Meeting – Die tägliche Synchronisations-Übung für das Team!

Wenn Scrum der Porsche 911 oder der Audi TT unter den agilen Ansätzen ist, dessen Kraft man erst einmal zu beherrschen lernen muss, so gibt es jedoch auch eine Agilität im Kleinen, die auszuprobieren sich lohnt. Warum zum Beispiel kein Daily Standup im Team durchführen? Hier stellen sich alle in einen Kreis, es dauert maximal eine viertel Stunde lang, und jeder berichtet von den eignen Arbeitsfortschritten.

Die drei Fragen sind: Was habe ich gemacht in den letzten 24 Stunden? Was werde ich tun in den nächsten 24 Stunden? An welchen Punkten hänge ich gerade fest? Das ist das Daily. Ein scheinbar kleiner Schritt, allerdings mit einer riesengroßen Wirkung: Alles wissen was gerade läuft, sind fokussiert auf ihre Ziele, unterstützen einander. Ein Daily ist wie Zähneputzen oder rasieren: es funktioniert ohne viel Nachzudenken, macht für jeden Sinn und entfaltet seine Kraft über die tägliche Routine!

2. Das Kanban-Board – Den Arbeitsfortschritt gemeinsam visualisieren!

Der zweite Tipp: Den Arbeitsfortschritt gemeinsam visualisieren. Im Fachvokabular nennt man das Arbeiten mit einem Kanban-Board. Kanban kommt aus dem japanischen und heißt auf Deutsch „Signalkarte“. Der Stand der Arbeit wird über das Kanban-Board sichtbar gemacht.

Jedes Kanban-Board folgt einem einfach zu verstehenden Prinzip: links befinden sich die Kärtchen mit den unfertigen Arbeiten, rechts die bereits erledigten Dinge. So erkennt das Team an welchen Stellen Handlungsbedarf ist und organisiert die Arbeit selbstständig nach dem Pull-Prinzip.

3. Die Retrospektive – Ein regelmäßiger Blick zurück und gleichzeitig nach vorn!

Ein systematischer Rückblick hilft uns die Schwachstellen im Vorgehen und auch die Besonderheiten in der Teamkommunikation zu erkennen. Klar, im Prinzip ist das so, wird jedoch selten gemacht. Was hier Abhilfe schafft, sind die sogenannten Retrospektiven. Diese werden per Definition regelmäßig veranstalten, z.B. ein, zwei, drei oder vier Wochen.


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Buchtipp 

Nowotny, Valentin (2017): Agile Unternehmen: Fokussiert, schnell, flexibel. Nur was sich bewegt, kann sich verbessern.
3. Auflage im März 2017.
 

Eckdaten
Verlag: BusinessVillage, Göttingen..
Umfang: 396 Seiten
ISBN: 978-3869803302 (Print)
ISBN: 9783869803319 (eBook)

Leseporobe

https://www.slideshare.net/BusinessVillage/agile-unternehmen


Für uns ist hier die Regelmäßigkeit entscheidend, damit ein solcher Arbeitsrückblick im Sinne einer Psycho-Hygiene auch wirksam sein kann. Für Retrospektiven gibt es vielen inspirierende Vorgehensweisen. Am allerwichtigsten ist es jedoch, dass sie regelmäßig stattfinden und dass dann mindestens eine Sache anders gemacht wird als vorher.

4. Duzen statt Siezen – Gemeinsam eine echte Vertrauenskultur etablieren!

Und ein letzter Tipp: Duzen statt Siezen. Warum? Gute Teams stehen sich nahe helfen einander und respektieren sich. Das geht mit dem vertrauensvollen „Du“ deutlich besser als mit dem unverbindlichen und distanzierten „Sie“.

Und wenn das in ihrem Team stimmungsmäßig nicht geht, dann sollten Sie genau darüber sprechen. Was genau fehlt uns eigentlich noch für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die dann auch das „Du“ tatsächlich einschließen würde?

Was geht in Sachen Agilität – Darf’s ein bisschen mehr sein?

„Was geht also bei uns in Sachen Agilität“ fragen Sie sich jetzt vielleicht. „Darf’s nicht doch ein bisschen mehr sein?“ fragt die freundliche Dame von der Wursttheke. Lassen Sie uns mal ganz klein anfangen, und die Brötchen backen, die sich so ganz schnell unters Volk bringen lassen! Gerade dann, wenn die Welt bei Ihnen doch nicht so ideal erscheint für’s agile Arbeiten.

Das Daily ist nicht praktikabel, weil das ganze Team komplett verstreut ist? Gut, wie wäre es mit einer WhatsApp-Gruppe für ein Team, das sich nicht jeden Tag sehen kann? Allerdings mit der Auflage, dass jeder täglich ein, zwei „Wasserstands-Meldungen“ abzusetzen hat, was er oder sie gerade wo macht. Das Ziel auch hier: jeder soll Bescheid wissen, mitdenken können und das Gefühl haben, Teil eines Teams zu sein, dass ihn oder sie unterstützt.

Just ‚Du’ it – Alte Gewohnheiten durch neue Gepflogenheiten ersetzen!

Bei Ihnen herrscht die klassische deutsche Siez-Kultur. Ob ein „Du “ in den Teams legitim wäre, ist zumindest unklar. Nun, bei dem Industrie-Giganten Robert Bosch war das auch ein „Problem“. Jetzt macht in jüngster Zeit der Slogan „Just ‚Du‘ it!“ die Runde, und zwar in Form eines grünen Textilbändchens mit obiger Aufschrift, dass man sich z.B. bei Meetings oder Konferenzen locker um den Hals hängt wenn man gerne so angesprochen werden möchte. Jeder darf dann also einfach mal ungestraft duzen, wenn er das grüne Bänzel am Hals des Kollegen erspäht.

Hand aufs Herz, was hält Sie davon ab, einen – oder besser alle – unserer hier aufgeführten Tipps für mehr Agilität in Ihren Masterplan zu übernehmen? Und dies gleich morgen – oder besser schon heute – auch gleich umzusetzen? Genau, die bisherigen Usancen und Gewohnheit könnte Sie daran hintern, das stimmt! Und deswegen gilt es ganz simpel, alt und weniger zielführenden Gewohnheiten in kleinen und leicht verdaubaren Häppchen durch neue agilere Gepflogenheit zu ersetzen, auf dass hieraus bald neue und stärker zielführende Gewohnheiten erwachsen.

Die NowConcept-Pocket-eBooks Serie / The NowConcept-Pocket-eBook Series

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Alle aktuellen NowConcept-Pocket-Books „Agile Strukturen“, „Agile Führung“, „Der Meisterverhandler“ und „Agile Tools, agile Praktiken“ nur für kurze Zeit im 4er Bundle in Deutsch und in allen gängigen eBook-Formaten. Weitere Details und Inhaltsbeschreibungen finden sich hier.

The latest NowConcept Pocket Books „Agile Structures“, „Agile Leadership“, „The Master Negotiator“ and „Agile Tools, Agile Practices“ now for a limited time in a bundle. Further details and content descriptions are available here.

Aktuelle Leserstimme zum Buch "Agile Unternehmen"

Bei Büchern, die eine größere Leserschaft finden wie das Buch "Agile Unternehmen", bekommt ein Autor immer wieder Leserzuschriften. Diese Leserstimme vom vergangenen Wochenende hat mich besonders gefreut :-))

Ihnen/Euch einen guten Start in die Woche!
Valentin Nowotny

 

Sehr geehrter Herr Nowotny, 

vielen Dank für Ihr großartiges Buch "Agile Unternehmen", welches ich gerade fertiggelesen habe. 

Ich nehme daraus zahlreiche Anregungen und neue Erkenntnisse mit, welche ich in meiner täglichen Projektarbeit mit Kunden unmittelbar umsetzen kann. Besonders dankbar bin ich Ihnen für die Struktur der einzelnen Kapitel mit den Zusammenfassungen und den wertvollen Hinweisen jeweils am Ende jedes Kapitels.

Das Lesen Ihres Buches hat sehr viel Spaß gemacht und ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg!

Viele Grüße


Transition Manager
Frankfurt am Main, 
26. November 2017

 

Neuveröffentlichung: "Agil verhandeln mit Telefon, E-Mail, Video, Chat & Co"

Wie lassen sich Verhandlungen professionell und agil aus der Distanz führen?

Ob am Telefon, via E-Mail, im Online-Chat oder per Videokonferenz, immer mehr Verhandlungen spielen sich jenseits des klassischen Face-to-Face-Formats ab. Nahezu jeder Mitarbeiter muss sich auf wechselnde Settings einrichten. Darüber hinaus sind für die verschiedenen Situationen adäquate und mediengerechte Verhandlungsstrategien erforderlich.

Das Buch liefert Tools und Verhaltenstipps für Verhandlungen via Telefon-, Videokonferenz, E-Mail, Online-Chat und für die Teilnahme an E-Auctions, um gut vorbereitet in jede Verhandlungssituation zu gehen.

Gut vorbereitet in jeder Verhandlungssituation jenseits des klassischen Face-to-Face-Formats! Das Buch liefert Tools und Verhaltenstipps für den cleveren Umgang mit Verhandlungspartnern und bessere Verhandlungsergebnisse.

Was macht dieses Buch besonders?

  • Erstes deutschsprachiges Buch mit diesem Themenzuschnitt
  • Sichere Nutzung von Distanzmedien in Verhandlungssituationen 

Inhaltsübersicht

  • (Start-)Reflexion: Warum agil verhandeln?
  • Telefon: Agil verhandeln am Telefon
  • E-Mail: Agil verhandeln per E-Mail
  • Video: Agil verhandeln in Video-Konferenzen
  • Chat: Agil verhandeln per Chat & Co.
  • Agile Verhandlungsauswertung

Vorwort und komplettes Inhaltsverzeichnis downloaden

Eckdaten

ISBN: 978-3-7910-3823-0
Auflage: 1. Auflage 2017
Umfang: 267 Seiten
Produktart: Fachbuch

Überzeugt? Dann bestellen Sie jetzt! 

Agile Tools, agile Praktiken

Agiles Arbeiten 4.0: Einfach agil arbeiten!

von Valentin Nowotny und Alexander Schaaf

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In dem Buch "Agile Tools, agile Praktiken: Agiles Arbeiten 4.0" finden Sie eine übersichtliche Zusammenfassung der wichtigsten agilen Handlungsrahmen Scrum, Kanban, Design Thinking, Lean Startup sowie das wichtigste zu dem Thema Daily Standup und Retrospektiven, zudem eine kompakte Darstellung der wichtigsten agilen Werte und Prinzipien.

Inhalt:

Kapitel 1: Was bei Daily Standups und bei Retrospektiven wichtig ist

Kapitel 2: Das Scrum-Framework als geniales Team-Lern-System

Kapitel 3: Der Charme von Kanban-Boards - wie es funktioniert

Kapitel 4: Innovation im Kontext der Digitalisierung: Design Thinking und Lean Startup

Kapitel 5: Die wichtigsten agilen Werte

Käuflich:

Als Taschenbuch bei Amazon.de: 6,99 EUR (gedrucktes Buch) 
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Als eBook bei Leanpub.com: 4,99 USD (verschiedene eBook-Formate)
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Als Kindle Edition bei Amazon.de: 4,99 EUR (Kindle-Format)
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Agile Führung: Leadership 4.0

Die besten Führungs-Tools für das 21. Jahrhundert
von Valentin Nowotny

Agile und transformationale Führungskonzepte unterstützen die Selbstorganisation von Teams: Wie kann Vertrauen aufgebaut werden? Wo kann Führung kollegial geteilt werden? Wie lässt sich eine moderne, netzwerkartig angelegte Unternehmenskultur schaffen, die schnell auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren kann? In diesem Buch erfahren Sie, welche Konzepte am besten geeignet sind, die dies erfolgreich umzusetzen.

Inhalt:

Kapitel 1: Führung 4.0: Was hat sich im 21. Jahrhundert verändert?
Kapitel 2: Wie lässt sich agile Führung ausgestalten? 
Kapitel 3: Das passende Mindset für's agile Führen
Kapitel 4: Arbeit visualisieren und Eigenverantwortung stärken
Kapitel 5: Flow-Konzept und neue Meeting-Formate

 

Käuflich:

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Agile Evolution: Eine Anleitung zur agilen Transformation

Bald ist es soweit und unser neues Buch "Agile Evolution: innovativ, dynamisch, kommunikativ. Eine Anleitung zur agilen Transformation" erscheint im Frühjahr 2018 im BusinessVillage Verlag in Göttingen. Die Autoren sind Marko Lasnia und Valentin Nowotny.

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Agilität steht auf der Floskelliste eines jeden Unternehmens. Doch es lohnt sich diese Worthülse mit Leben zu füllen. Denn agile Unternehmen verdienen mehr, haben höhere Margen und sind attraktivere Arbeitgeber. Aber wie haucht man Unternehmen Agilität ein? Wie bewegt man eine ganze Organisation zum Umdenken? Wie lassen sich verkrustete Strukturen, starre Prozesse und Abteilungsdenken überwinden? Wie schaffen es Unternehmen, mit Blockbuster-Angeboten und neuen Dienstleistungen ganz vorne zu sein?

Antworten darauf liefert das neue Buch von Valentin Nowotny und Marko Lasnia. Es zeigt alle wichtigen agilen Methoden, Frameworks und Praktiken wie Design Thinking, Canvas, Scrum, Backlog, Roadmaps, Kanban Boards, Sprints, Reviews und Retrospektiven – allerdings aus der Non-IT-Perspektive. Denn erst so werden diese erprobten Methoden für jedes Unternehmen anwendbar.

Dieses Buch liefert ein lebendiges und einzigartiges Anschauungsbeispiel, wie in einem agilen Evolutionsprozess innovative Dienstleistungen und Produkte entstehen.

Das Buch "Agile Evolution" von Marko Lasnia und Valentin Nowotny können Sie schon jetzt  vorbestellen: a) bei BusinessVillage oder b) bei Amazon.de.

Agile Trainer/innen für spannende Kundenprojekte gesucht

Jetzt eigenes Profil im 24/7-Trainer-Pool der NowConcept® Group hinterlegen

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Herzlich willkommen im NowConcept 24/7 Trainer-Pool

Du weisst was Scrum, Kanban, Design Thinking und Lean-Startup konkret bedeuten und Du kannst diese Themen ganz oder in Teilen in einem Trainingskontext vermitteln. Dabei gelingt es Dir auch, unverbundene Fäden wie agile Werte und Prinzipien mit den agilen Frameworks gekonnt zusammenzuführen. Du hast Erfahrung mit agilen Trainingsthemen und/oder hast entsprechende Zertifizierungen als Trainer/Coach bzw. als Scrum Master, zertifizierter Kanban-Trainer o.ä. vorzuweisen?

Du hast Erfahrungen als Trainer/in  oder Workshop-Leiter/in? Zudem hast Du idealerweise eine Trainerausbildung durchlaufen und/oder eine Trainer-Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen?

Du hast Lust auf eine freiberufliche und abwechslungsreiche Tätigkeit für namhafte Kunden? Und Du traust Dir zu, im Rahmen von Trainings, Kunden-Workshops und/oder Qualifizierungs-Projekten mit fachlichem Support und im Namen der NowConcept® Group erfolgreich für größere Kunden zu arbeiten? Dann schick uns doch einfach einmal Deine Kurzbewerbung, wir nehmen Dich dann gerne in unseren Trainer-Pool auf. Wir freuen uns auf Dein Profil als Trainer für agile Themen!

Wir freuen uns übrigens auch über interessante Profile von Führungs- und Verhandlungstrainer/innen, die geeignet sind, unseren nationalen 24/7-Trainer-Pool zu vervollständigen. Bei Fragen wende Dich gerne an uns.

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Languages / Sprachen

Der Meisterverhandler: Verhandeln 4.0

Wie Sie jede Verhandlung gewinnen
von Valentin Nowotny

Der Ratgeber "Der Meisterverhandler" ist ein Buch, dass Ihnen für jede Phase einer Verhandlung das notwendige Know-how an die Hand gibt, welches Sie für Ihren Verhandlungserfolg tatsächlich benötigen.

In einer einfachen und klar verständlichen Reihenfolge lernen Sie alle wichtigen Aspekte kennen, von der Strategie über die Taktik bis hin zu den richtigen rhetorischen Mitteln, welche für eine gute und erfolgsversprechende Verhandlungsführung erforderlich sind.

Mit unserem ZESAA®-Modell lassen sich alle Arten von Verhandlungen erfolgreich und gut vorbereitet bewältigen. Der klar strukturierte Phasenablauf hilft Ihnen, in jedem Moment die richtigen Themen anzuschneiden und diejenigen Verhaltensweisen zu zeigen, welche für den Verhandlungserfolg notwendig sind.

 


Inhalt:

 Kapitel 1: Ziele, ZOPA und ZESAA®
 Kapitel 2: Strategie + Taktik
 Kapitel 3: Körpersprache + Rhetorik
 Kapitel 4: Vor- und Nachbereitung
 Kapitel 5: Echte Dealmaker-Qualitäten


Käuflich:

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Agile Assessment: Agile Prinzipien mit dem Agile Performance Indicator Tool (APiT) überprüfen

Testen Sie Ihre agile Performance ONLINE mit dem Agile Performance Indicator Tool

Lernen Sie den APiT kennen

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Agile Assessment bietet Ihnen mit dem Agile Performance-Indicator Tool (kurz APIT) die Möglichkeit Ihre Teamperformance, Ihr Wissen - zu agilen Werten, agilen Prinzipien und agile Methoden zu messen. Anders ausgedrückt, Sie erhalten einen "Kompass" der Ihnen bei Ihrem agilen Vorhaben zu jeder Zeit Ihrer agilen Reise anzeigt ob Sie in die richtige Richtung segeln!

Schöpfen Sie Ihre Potentiale bei der agilen Arbeit voll aus?

Der Grund warum einige Teams und Unternehmen Potentiale nicht voll ausschöpfen liegt darin, daß die agilen Prinzipien nicht gelebt bzw. nur wenig verinnerlicht wurden. Nutzen Sie unseren APiT für kurze Zeit kostenfrei und erfahren Sie mehr über die agile Performance Ihres Teams und Ihrer Organisation und selbstverständlich auch über Ihre persönliche Performance!

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Agile Strukturen: Erfolgsmodelle der Zukunft

Neue Geschichten aus der agilen Welt
von Valentin Nowotny

In "Agile Strukturen: Erfolgsmodelle der Zukunft" finden Sie in Form eines Fortsetzungsromans neue Geschichten über die agile Welt. Ich steige im ersten Kapitel ein mit der Frage, was die Zusammenarbeit bei Spotify ausmacht und inwieweit dieses Erfolgsmodell auf andere Unternehmen übertragbar ist. Was muss Führung im 21. Jahrhundert leisten? Was sind Merkmale agiler Organisationen? Das sind Fragen, die ich für diese Publikation aufgegriffen habe.


Inhalt:

 Kapitel 1: Erfolgsmodell Spotify
 Kapitel 2: Führung im Umbruch
 Kapitel 3: Die agile Organisation
 Kapitel 4: In Bewegung kommen
 Kapitel 5: Tipps für's agile Arbeiten
 

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Leserstimmen:

"Für 3 Euro ist dieses Buch http://amzn.to/2wKLeou ein unfassbares Schnäppchen. Sehr, sehr lesenswert!" (Facebook Group "Human Resources" am 7. Sept. 2017, Posting von Simone Müller)

"Aktueller Buchtipp!" (11. September 2017, Buchempfehlungen von Andrea Heinzelmann)

 

Führungswelten im Umbruch

Vom situativen Führen hin zu transformational-agilem Führungshandeln

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Autor: Valentin Nowotny

Ende des 20. Jahrhunderts: Myriaden von Studienergebnissen und Tonnen von wissenschaftlich bestens untersuchten Modellen und Vorgehensweisen wie Führung optimal „funktioniert“. Die Wissenschaft hat eben etwas festgestellt, und alle anderen haben das dann umgesetzt. Die Führungslehre war fast so etwas wie eine Geheimwissenschaft. Nur Eingeweihte wussten z.B. wie ein Assessment aufgebaut ist und auf welchem Wege man die „wahren“ Talente identifizieren konnte. Nur 20 Jahre später am 23. März 2017 schreibt die Zeit: „Flache Hierarchien: Nur ein Chef ganz oben?“ Einen Tag vorher fragt der Berliner Tagesspiegel: „Führungskultur: Die fatale Selbsteinschätzung deutscher Chefs“ und geht von einem Verlust von 105 Milliarden Euro für die deutsche Wirtschaft, angerichtet durch „schlechte Führung“. Mitarbeiter sehen die Leistung der Führungskräfte sehr häufig ziemlich kritisch, fragt man die Führungskräfte, ist aus deren Sicht zumeist alles im Lot.

Wenn sich 80 Prozent aller Mitarbeitenden eine flache Hierarchien wünschen – mit einem mittleren Management, das berät und unterstütz, nicht aber disziplinarisch agiert – dann ist das ein Zeichen für eine neue Zeit. Professor Gary Hamel berichtete in einem BBC-Podcast im Februar 2015 von einem US-amerikanischen Hightech-Unternehmen, bei dem die 400 sehr gut qualifizierten Mitarbeitenden genau einen disziplinarischen Chef haben, darüber hinaus jedoch alles andere „Führungshandeln“ mit wohl durchdachten Instrumenten der Selbstorganisation und geteilten Verantwortungsübernahme realisiert wird, da gab es stets staunende Gesichter als ich hiervon in Seminaren und Workshops erzählte: „Was sowas geht? Erstaunlich! Naja, ist sicher ein Sonderfall!“. Dieser „Sonderfall“ wird jedoch inzwischen in vielen Fällen langsam aber sicher zu einer gelebten Realität. Das über Jahrzehnte hin erfolgreich praktizierte situative Führen wird in einem solchen Kontext entweder in einen gemeinsamen Reflexionsprozess überführt („Wie reif bin ich bzw. sind wird in Bezug auf bestimmte Aufgaben“) und in einem wechselseitigen spielerischen Aushandlungsprozess, z.B. mit dem Management 3.0 Tool „Delegation Poker“ immer wieder neu und spielerisch austariert.

Transformationale Führung gilt als einer der erfolgreichsten Führungsansätze weltweit: Vorbildliches und an Werten orientiertes Verhalten, inspirierende Methoden und Vorgehensweisen, geistige Anregung und ein hoher Grad an individueller Beachtung und Möglichkeiten, Gedanken und Ideen einzubringen, das ist attraktiv für die Mitarbeitenden von heute. Das jedoch geht nur mit einem Führungsverständnis „auf Augenhöhe“, wo Ziele gemeinsam gesetzt und auch gemeinsam erreicht werden, wo die Ergebnis-Qualität von allem im Blick behalten wird und wo Feedback wechselseitig erfolgt. Führung wird zur Commodity, zu einem wichtigen Rohstoff, zu einer Serviceleistung, die sich auch auf viele unterschiedlichen Schultern verteilen darf. „Führung ist zu wichtig, als dass man sie (alleine) den Führungskräften überlassen sollte.“

Es ist zu einfach, immer nur nach der allmächtigen Führungskraft zu rufen, die soll es dann richten. Für viele eine allzu einfache Begründung, nicht in die Verantwortung gehen müssen. Klassische Instrumente, wie z.B. das situative Führen, bleiben aktuell, allerdings nur als eines von vielen Instrumenten, und nur dann, wenn sich Führende und Geführte bewusst für ein solches Modell entscheiden, weil es z.B. den Mitarbeitenden in einer spezifischen Situation optimal unterstützt. Allerdings: „wirksame Werkzeuge folgen sich wandelnden Werten“. Und das bedeutet: das Zeitalter der geteilten Führung ist eingeleitet. Und alleine schon deswegen ist es notwendig, dass alle, die in Unternehmen eine positive Veränderung bewirken wollen, sich mit diesem ganzen „neumodischen Zeugs“ beschäftigen. Auch das transformationale Führen haben viele, die heute in leitenden Funktionen tätig sind, nicht im Studium gehabt. Und die Selbststeuerung von Teams mittels Kanban, Daily Standup und anderen Instrumenten des agilen Managements hat heute für viele Unternehmen einen ähnlichen Stellenwert wie noch vor fünf oder zehn Jahren das Jahres-Zielgespräch.

Nur einmal im Jahr zu überlegen „Stimmt denn die Richtung? Sind wir noch on-track?“ ist zu wenig. Die neue Wirtschaftswelt braucht schnelle Anpassungen, und zwar in sehr viel kleineren Zeiteinheiten. Nicht willkürlich und als Selbstzweck, sondern als ein miteinander ausgetragener und klug getakteter Lern- und Entwicklungsprozess, der es ermöglicht, das aus Kundensicht bessere konsequent dem vermeintlich guten vorzuziehen. Die Führung von Morgen muss vieles ermöglichen, insbesondere schnelle Lernprozesse, eine hohe Beweglichkeit und sehr viel positive Energie!


Aktuelle Seminar-Infos:

In Zusammenarbeit mit der angesehen Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH findet mehrmals im Jahr das Seminar „Transformationale Führung: Erfolgreiche Teams jenseits von Anweisung und Kontrolle“ statt. Weitere Seminar-Infos finden Sie hier.


Unser Erklärfilm zum Workshop "Agiles Arbeiten BIG FIVE"

Gehen Sie doch einfach mal mit auf unsere kleine Reise: Hier erfahren Sie wie Herr Schubert die BIG FIVE des Agilen Arbeitens kennenlernt...

Die BIG FIVE im Überblick:

1) Ideengenerierung mittels Design Thinking,
2) Prozesse transparent gestalten und kontinuierliche Verbesserungen mit Kanban,
3) Produktentwicklung mit Scrum und das neue Rollenverständnis in agilen Teams verstehen sowie
4) alltagstaugliche projektbezogene Methoden wie Retrospektiven und
5) Daily Standups.

Neugierig geworden? Mehr Infos finden Sie hier.

Source: https://www.youtube.com/watch?v=xeLWlU0L-R...