Was hat der Film "Grand Budapest Hotel" mit hervorragenden Trainings zu tun?

Ein wirklich toller Film, das "Grand Budapest Hotel" von Wes Anderson: schnell, rasant, mit Präzision und Perfektion, farbenfroh, witzig, kurios, und nah an beruflichen Realitäten: ein junger engagierter und kluger "Lobby Boy", der erst einmal kräftig "Lehrgeld" bezahlen muss, und als Beispiel für "Führung durch Vorbild" der durch und durch Welt erfahrene, Parkett sichere und mutige Concierge "Monsieur Gustav H.". 

Zeitlos, aber eingebettet in einen aufregenden Plot und dabei gleichzeitig bild gewaltig, sprach gewaltig, liebevoll ausstaffiert, immer Detail getreu, zuweilen natürlich auch ins Detail verliebt, insgesamt einzigartig, mitreißend, skuril, ungewöhnlichmultikulturell, poetisch sowie durchaus sehr anspruchsvoll. Kurzum: absolut empfehlenswert! 

Der Film ist sicher ein bisschen verrückt, dabei jedoch auch hochgradig inspirierend. Hier ein zweiminütiger Trailer, der das Tempo und den Witz des Films jedoch sehr gut wiedergibt: 

Nun, was macht nun ein gutes Business-Training aus? Erinnern Sie sich einmal an ein wirklich gutes Seminar, an dem Sie selbst teilgenommen haben: was war hier wichtig? Was hat dieses Seminar von anderen unterschieden?

Wenn man das Ohr an den Seminarteilnehmer/innen hat bzw. sich die schriftlichen Feedbacks, die normalerweise im Rahmen der Seminarevaluation von den Teilnehmenden erstellt wurden, dann finden sich in der Regel fünf Punkte, die ich hier einmal zusammengefasst habe:

1. Ein packender, gelungener Einstieg, der die Teilnehmenden wirklich "abholt". Zum Beispiel durch Zitate und Bilder zum Einstieg, die auf dem Boden liegen und den Blick von Allen auf sich ziehen, ein überaschender Video-Clip, eine ungewöhnliche Form sich gegenseitig kennen zu lernen oder bei Teilnehmer/innen, die sich vorher nicht kannten, die berühmte "Spekulationsübung".  

2. Ein  durchgängiger "roter Faden", oft in Form eines Flips oder eine Metaplan-Wand mit Start- und Zielmarkierungen und einem klaren Weg mit fünf bis maximal sieben Zwischenschitten   das empfiehlt jedenfalls die Lern- und Gedächnispsychologie! Es gibt hier jedoch noch andere Wege: ein Vortrag über Schlagfertigkeit kann sich zum Beispiel an den einzelnen Buchstaben abarbeiten (s-c-h-l-a-g-f-e-r-t-i-g) und so eine sehr klare Struktur ergeben.

3. Eine gute und erfrischende Dramaturgie, die niemals, ich betone "niemals" langweilt. Im Seminar ist das vor allem die Mischung aus Theorie-Input, ggf. einer Demo, den Übungen, der Analyse, dem Transfer. Und oftmals sind es die Übergänge zwischen den Themenfeldern, die wie in einer guten Nachrichtensendung wie dem "heute journal" oder den "Tagesthemen" entsprechend kreativ und lebendig anmoderiert werden, wenn der Trainer/die Trainerin sein/ihr Geschäft versteht.

4. Kompetenz und Sympathie, beides sind Merkmale eines guten Trainers bzw. einer guten Trainerin. Fehlt die Kompetenz so beginnen sich die Teilnehmenden zu langweilen, wünschten sich, sie hätten sich besser ein gutes Buch zum Thema besorgt. Fehlt die Sympathie kann der Trainer / die Trainerin noch so qualifiziert sein, er oder sie wird einfach "nicht ankommen". Und der Widerstand von Seminar-Teilnehmern ist vielfältig und häufig auch sehr effektiv. Trainer und und auch Dozenten sollten niemals dem Glauben erliegen, schlauer als ihre Teilnehmer zu sein, denn es wird immer mindestens eine oder einer dabei sein, die bzw. der sich flux daran macht, dem Trainer dann genau das Gegenteil zu beweisen — und das ist dann nicht wirklich erquicklich!  

5. Interessante und relevante Inhalte, bislang in dieser Form auch zum Teil "unbekannte" Inhalte, dass wünschen sich die meisten Seminarteilnehmer/innen, etwas Neues erfahren, neue Ideen zu bekommen, wie sich bestimmte Themen anders angehen lassen, "Erfolgskonzepte" also, die sehr genau auf die jeweilige Bedürfnislage abgestimmt sind, nicht etwas zum 1.000 Mal das "4-Ohren-Modell", eher eine Themenmischung die motiviert, z.B. Konzepte zu "wertschätzender Führung", an vielen Stellen verwertbare Erkenntnisse zu Körpersprache oder neue — jedoch immer auf den Berufs- und Arbeitsalltag herunter gebrochene — Erkenntnisse der Gehirnforschung. 

Und diese fünf Punkte treffen auf den Film "Grand Hotel Budapest" genau so zu wie auf hervorragende Business und Management Trainings! Es lohnt sich also, sich hier inspirieren zu lassen!
 

Literatur-Tipps und Kontakt

Alles weitere zur Planung erfolgreicher Trainings finden Sie in unseren Büchern "Erfolgreich Trainings und Seminare gestalten" sowie  "Erfolgreich Trainings und Seminare planen" (in den Jahren 2012 sowie 2013 erschienen bei Cornelsen).

Und natürlich freuen wir uns auch über eine konkrete Anfrage, zum Beispiel per Telefon: +49 30 49 08 45 00 oder
per E-Mail: info(at)nowconcept.de.

Gut — Besser — NowConcept®

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Und selbstverständlich haben Sie auch immer die Möglichkeit, einen persönlichen Besprechungstermin bei NowConcept® Perfect Training Results Worldwide wahrzunehmen.  Bei Ihnen im Hause — ganz gleich in welcher Stadt oder an welchem Ort Ihr Unternehmen auch immer sein mag — am Telefon, via Video-Konferenz oder natürlich auch direkt face-to-face in unserem wünderschönen, pittoresken Büro in der Wollankstr. 131 A in Berlin-Pankow unweit des Pankower Rathauses und des Bürgerparks.

Und sehr gerne werden wir Ihnen hier ein Täfelchen der berühmten NowConcept® Schokolade anbieten! Den Duft "L'air de Panache" aus dem Film haben wir jedoch leider noch nicht vorrätig... ;-)