Ohh wie schön ist Panama: der Kanal und die Entwicklung (Teil 5)

Die Stimmung stimmt und gepaart mit Know-how, das von vielen Seiten hereingetragen wird, entstehen neue Angebote und es wächst ein kleines mittelamerikanisches Wirtschaftswunder heran, wie wir es in den letzten fünf bis zehn Jahren vielleicht in Dubai gesehen haben

Interessant ist, dass es zwar die sichtbare Ansicht gibt, in die Infrastruktur zu investieren, so wird hier zum Beispiel die „Panamerikana“, die fast Gesamt Mittel- und Südamerika durchziehende Schnellstraße sowie die Hauptstadt Panama City von der Immobilienseite als moderne Skyline mit entsprechenden Wolkenkratzern ausgebaut, einen Masterplan gibt es in dieser noch jungen Demokratie jedoch offenbar nicht.

Auch wird der Panama-Kanal für Container-Schiffe der Mega-Klasse ausgebaut und Colon auf der Nordseite des Panama-Kanals ist mit über 1.500 ansässigen Firmen der größte Freihafen der Welt. Es gibt hier wenig Überkommenes, Unternehmen werden hier von In- und Ausländern nach „modernen“ Gesichtspunkten gestaltet.

Viele helfen mit, haben eine gemeinsame Vision, etablieren mit wenig „Ballast“ neue funktionierende Strukturen, es ist hier eine leichte und sehr bewegliche Art neue Aktivitäten und Geschäftsfelder zu entfalten. Europa muss sich auf neue Herausforderungen einstellen. Für viele, die hier ihre „Opportunities“, also ihre persönlichen oder geschäftlichen Chancen nutzen, ist Europa, speziell die deutschsprachigen Länder zu starr, zu unbeweglich, zu wenig flexibel, wenn es um das Ergreifen von Chancen geht.