Keynote zum Thema „Fehlerkultur“

Heute in der Rolle des Keynote-Speakers mit „Experiment statt Fehlerteufel: So kommen Sie zu einer guten Fehlerkultur“. Dies war Startpunkt eines Corporate-Events in Leipzig mit 100 Teilnehmenden, die im Anschluss in 8 Mini-Workshops und später in einem spannden Barcamp-Format sehr erfolgreich Fragen rund um Agilität und Digitalisierung bearbeitet haben. Schön, dass ich zum Gelingen beitragen durfte! 😍

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Das NowConcept®-Lern-Performance-Modell

Wie Sie Trainings und Seminare performancewirksam machen!

Autor: Valentin Nowotny

Optimierung von Trainings und Seminaren in komplexen Firmenumgebungen

Wie lässt sich die Einbindung von Trainings innerhalb von komplexen Firmenumgebungen optimieren? Das NowConcept®-Lern-Performance-Modell zeigt auf, worauf Trainer, Trainingsinstitute und Führungskräfte sowie Verantwortliche für die betriebliche Weiterbildung im Unternehmen zu achten haben.

Immer wieder stehen Personalentwickler und externe Trainingsanbieter vor der Herausforderung, Trainings und Seminare so zu planen, dass diese eine maximale Wirkung im Sinne der definierten Lernziele und der Unternehmensziele bilden. Viele Trainer sind sich nicht immer bewusst darüber, dass Sie Teil eines komplexen Wirkgefüges sind. Das NowConcept®-Lern-Performance-Modell macht die Verantwortlichkeiten deutlich und wo – aus einer systemischen Perspektive – die Optimierungsfelder liegen:

Das NowConcept® Lern-Performance-Modell

Das NowConcept®-Lern-Performance-Modell ist eines der zentralen Systematiken, die in dem Cornelsen Buch "Erfolgreich Trainings und Seminare planen" von Valentin Nowotny und Christiane Tantau beschrieben sind. Im Mittelpunkt stehen all die Faktoren, welche optimales und nachhaltiges Lernen im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung beeinflussen. Zudem werden weitere Elemente in den Blick genommen, die eine Verstetigung solcher Lernerfahrungen im Sinne von hilfreichen Generalisierungen unterstützen und damit ebenso zu einer Verbesserung der Lern-Performance-Ratio beitragen.

Die Vermittlung von Leitlinien für Mitarbeitergespräche

Machen wir es an einem Beispiel fest. In einem Seminar sollen die neuen Leitlinien für Mitarbeitergespräche vermittelt werden. Das Zielbild des Trainings:  die Mitarbeiter der zweiten Führungsebene sollen in der Lage sein, effiziente Gespräche auf Basis der neuen Leitlinien zu führen und auch mit schwierigen Gesprächssituationen souverän umgehen können.  

Wo findet das Lernen des Einzelnen statt? Klassischerweise „Off-the-Job“, also im Seminar. Eine solche Maßnahme wird in der Regel vorab geplant und dann von einem Trainer nach einem festgelegten Konzept umgesetzt. Die Merkmale der Maßnahme werden somit vorwiegend durch den Trainer festgelegt, und auch die Ausgestaltung der Inhalte ist stark von der Person des Trainers geprägt.

Manche Unternehmen und auch Weiterbildungsfirmen versuchen jedoch hier auch Einfluss zu nehmen, indem zum Beispiel Trainerleitfäden zentral festgelegt werden oder die Methodik der Trainer vereinheitlicht wird. Der Einfluss des Unternehmens bzw. des Trainingsinstituts auf die konkrete Umsetzung ist jedoch klassischerweise eher gering.

Größer ist hingegen ist der Einfluss auf die Arbeitsumgebung. Gibt es geeignete Räumlichkeiten für Mitarbeitergespräche. Wird die Nutzung der Leitfäden durch ein Belohnungs- und Anreizsystem unterstützt? Welche Dokumentationsmöglichkeiten stellt das Unternehmen bereit?

Darüber hinaus sind natürlich auch Merkmale auf Teilnehmerseite entscheidend für den Erfolg einer solchen Maßnahme. Motivation der Teilnehmer, nutzbare Vorerfahrungen, Bereitschaft Feedback anzunehmen. Wenngleich Trainer innerhalb der Maßnahme auf die Teilnehmermotivation einwirken können, so sagt die Erfahrung jedoch, dass dies nur zu einem gewissen Grad möglich ist. Wenn Teilnehmer bewusst eine Veranstaltung boykottieren, kann kein Trainer diese Teilnehmer in der Regel zu einer aktiven Mitarbeit zwingen.

Systematisches Erinnern und Anstoßen mit „Job-Aids“

Das Lernen wird jedoch nicht nur von der Qualität des „Off-the-Job Lernens“, also der konkreten Maßnahme,  sowie den unterschiedlichen Input-Merkmalen geprägt, sondern ganz wesentlich durch systematisches Erinnern und Anstoßen. Kein Mensch würde annehmen, dass die einmalige Beschäftigung mit einer Vokabelliste ausreicht, um den aktiven Wortschatz in einer Fremdsprache tatsächlich wirksam auszubauen. Von Trainings und Seminaren wird jedoch oft vermutet, dass „die Dinge jetzt sitzen!“. Um nachhaltige Lernprozesse zu ermöglichen, ist jedoch die Erinnerung an das Gelernte und gezielte  Anstöße wesentlich.

Ein Beispiel hierfür sind die sogenannten „Job-Aids“. Es handelt sich um kleine „Hilfsmittel“, welche den Teilnehmern über den Seminartag hinaus zur Verfügung gestellt werden. Dies kann zum Beispiel die Abfolge der einzelnen Gesprächsphasen und weiterer wichtiger Vorgehensweisen in einem praktischen und ansprechend visualisiertem Prozessdiagramms sein, welches jeder Teilnehmer als kleine Erinnerungs-Kärtchen für den „Notfall“ auf die Hand“ bekommt. Zudem sollten zentrale Konzepte und Vorgehensweise für Mitarbeiter in Besprechungsräumen abrufbar sein und die Teilnehmer sollten in regelmäßigen Abständen, z.B. per Mail, an einzelne Konzepte und Vorgehensweisen erinnert werden.

Dies wird bei guten Trainings und Seminaren im Zusammenspiel von Trainer und Trainingsinstitut bzw. dem Unternehmen realisiert. Obwohl dies für den Lernerfolg so wichtig ist, wird es häufig sträflich vernachlässigt. Wir vermuten, dass dies daran liegt, dass sich hierfür niemand zuständig fühlt, ein Gespür für die notwendige Dramaturgie fehlt und /oder Unternehmen und Trainer mit dem notwendigen zeitlichen Vorlauf für die Ausgestaltung, Abstimmung und Produktion der „Job-Aids“ überfordert sind.

Generalsierung des Gelernten notwendig

Gelerntes muss jedoch auch in konkreten beruflichen Situationen angewandt und dabei systematisch reflektiert und ausgearbeitet werden. Häufig krankt dies jedoch daran, dass die Herausforderungen im Job, in unserer Terminologie „On-the-Job Challenges“, nicht ausreichend mit der Maßnahme in Verbindung gebracht werden, da Vorgesetze weder ein Sensibilisierungsgespräch vor dem Seminar führen und noch ein Reflexionsgespräch danach.

Hier ließen sich die Weichen für konkrete Anwendungskontexte in der Praxis besprechen. Zum einen fehlt bei vielen Vorgesetzten das Bewusstsein hierfür, da sie sich noch nie mit der Wirkungsweise von Trainings und Seminaren auseinander gesetzt haben, zum anderen gibt es auch in den wenigsten Unternehmen unterstützende Instrumente wie Gesprächsleitfäden hierzu. Aber auch die Auswertung der Erfahrung im Job, in Bezug auf die Vorzüge und ggf. auch Schwierigkeiten mit den im Seminar bzw. Training erlernten Instrumenten und Vorgehensweise ist entscheidend, um Gelerntes in eine Performance-Verbesserung zu überführen.

Tauschen sich Mitarbeiter über Ihre Erfahrungen regelmäßig aus? Haben sie hierfür die passenden Instrumente? Wird dies vom Trainer angeregt und vom Unternehmen unterstützt?  Auch dieser Bereich, wir nennen es „On-the-Job Experience“, sollte sowohl von Trainer bzw. dem Trainingsinstitut als auch dem Unternehmen initiiert und verstetigt werden.

Da  diese Prozesse weitgehend unbekannt  zu sein scheinen, lässt sich in der Praxis leider immer wieder beobachten, das gut gemeinte und teure Maßnahmen wie Seminare und auch komplexere Trainingsprogramme oft nicht performancewirksam werden, da die im Lern-Performance-Modell beschriebenen Wirkmechanismen nicht beherzigt werden. Wir empfehlen daher auf Basis unseres Lern-Performance-Modells, in einen regelmäßigen Austausch zwischen Trainer bzw. Trainingsinstitut und Unternehmen zu gehen, um weitere Stellschrauben für einen nachhaltigen Trainingserfolg zu finden und diese performancewirksam weiter auszubauen.


Weitere Details zu dem NowConcept®-Lern-Performance-Modell und der Anwendung bei der Planung und Konzeption von Seminaren finden Sie in den Cornelsen Buch „Erfolgreich Trainings und Seminare planen“.


Alle sieben NowConcept-Pocket-Books jetzt zum Sonderpreis!

 

Jetzt alle 7 NowConcept Pocket Books in einem Bundle zum attraktiven Sonderpreis!

 
 

Als Silvester-Knaller ein ganz besonderes Angebot: Hier finden Sie alle sieben aktuellen Bücher aus der Reihe der NowConcept-Pocket-Books jetzt zum attraktiven Sonderpreis:

(1) Agile Strukturen,
(2) Flow in der Firma,
(3) Der Meisterverhandler,
(4) Agile Tools, agile Praktiken,
(5) Agile Führung,
(6) Agile Skalierung sowie
(7) Management 3.0.

Das smarte Bundle können Sie hier bestellen.

Viel Spaß beim Schmökern + einen guten Rutsch ins Jahr 2019!

Ihr
Valentin Nowotny

Source: https://leanpub.com/b/7-aktuelle-nowconcep...

Auslese 2018 - Die ultimativen Lesetipps

Autor: Valentin Nowotny

Unsere Top 10 Management-Bücher des Jahres 2018

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Hier finden Sie eine Liste mit zehn Kurzbesprechungen zu Büchern, die uns im Jahre 2018 im positiven Sinne beschäftigt haben. Viel Spaß beim Lesen!

Ihnen eine schöne und entspannte Zeit, schöne Feiertage und einen guten Rutsch! Ich freue mich schon auf ein interessantes Jahr 2019!

Ihr
Valentin Nowotny


 Kurz-Rezension "Agiles Führen"

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Stefanie Pucket und Rainer M. Neubauer stellen in den Buch “AGILES FÜHREN: Führungskompetenzen für die agile Transformation” ein eigenes Führungsmodell vor, dass geeignet ist, allen die eine agile Transformation voranbringen möchten, Orientierung zu geben. Das HAVE-Modell (HAVE steht in diesem Modell für H=Humility, A=Adaptability, V=Visionary, E= Engagement) bildet den Kern des Buches und auch des von Pucket und Neubauer vorgestellten Modells eines Agile Leaders. Hinzu kommen noch drei zentrale Verhaltensweisen: Hyper-Bewusstsein, sachkundige Entscheidungsfindung sowie schnelles Agieren. Ein gut gemachtes und mit viel Sachverstand geschriebenes Buch aus dem Hause BusinessVillage. Eine ausführliche Leseprobe findet sich hier.


Kurz-Rezension "Digital Work Design"

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Das Buch "Digital Work Design" von Isabel Welpe, Prisca Brosi und Tanja Schwarzmüller stellt die Big Five für Arbeit, Führung und Organisation im digitalen Zeitalter vor. Gemeint sind hiermit fünf Veränderungsdimensionen, die sich angesichts der Digitalen Transformation für die Unternehmensführung ergeben: (1) Umgang mit der VUKA-Welt wird zur Kernkompetenz, (2) Keine Disruption ohne neue Arten der Teamarbeit, (3) Organisationen müssen demokratischer werden, (4) Bedeutung von Beziehungen und (5) Gesundheit muss stärker in den Fokus von Organisationen rücken. Ein 10-Punkte-Plan, bestehend aus einem Selbstdiagnose-Check und umfangreichen Handlungsempfehlungen für Mitarbeitende Führungskräfte und die Organisation rundet dieses sehr fundierte Buch ab.


Kurz-Rezension "Agile Evolution"

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Eine Kurz-Rezension zu einem eigenen Buch zu schreien, fällt natürlich nicht leicht. Zumal wir ja wirklich Pech hatte, dass in 2018 der Literatur-Nobel-Preis leider nicht vergeben worden ist. Sonst wäre jetzt sowie schon allen klar, dass “AGILE EVOLUTION: Eine Anleitung zur agilen Transformation” ein äußert gelungener Business Roman von Marko Lasnia und Valentin Nowotny ist, der es jedem erlaubt die packende und humorvolle Geschichte der ScruMa GmbH hautnah mitzuerleben und dabei viel Praxiserfahrungen einer agilen Transformation nachzutanken. Mit Witz, Ironie, Feingefühl. Takt und ganz viel Lebensfreude und Herzblut geschrieben überzeugt dieses kenntnisreiche Buch und macht es daher zum eichten “must-read” im schnell wachsenden Segment Agile Business Poetry.


Kurz-Rezension "AGILITÄT neu denken”

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AGILITÄT neu denken” von Klaus Leopold ist ein wirklich sehr schön designetes und erzähltes Buch, welches den Gedanken eines "Enterprise Kanban" weiter ausbaut und illustriert und mit kleinen gut erzählten Episoden schlüssig vermittelt. Klaus Leopold zeigt mit diesem kleinen Buch, dass er einer der ganz großen ist! Erfrischend und angenehm im Auftritt , wobei man seinen zurückhaltenden Humor gekoppelt mit österreichischer Eleganz durch die Zeilen hindurch zu spüren scheint . Ein schönes Buch, welches die Herausforderung Business Agility aus Kanban-Perspektive darstellt.


Kurz-Rezension: KMU im digitalen Wandel

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Das Buch “KMU im digitalen Wandel: Ergenbisse empirischer Studien zu Arbeit, Führung und Organisation” hat Dominic Lindner die Digitalisierung von Arbeit, Führung und Organisation in KMU untersucht und daraus viele praktische Tipps für Entscheider und neue Erkenntnisse für Wissenschaftler abgeleitet. Die Studien fokussieren sich auf die Themenbereiche (1) Arbeitsplatz-IT, (2) Arbeitsmodelle, (3) Führung sowie (4) Agilität. Ein empirisch untermauertes Buch, das deutlich macht, wo die Veränderungsdynamiken in der heutigen Arbeitswelt liegen und was Entscheider berücksichtigen müssen, um die richtigen Weichen für morgen zu stellen. Empfehlenswert!


Kurz-Rezension "Der Weg zum agilen Unternehmen"

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Der Weg zum agilen Unternehmen: Strategien, Potenziale, Lösungen”, herausgegeben von Michael Lang und Stefan Scherber, ist mit 378 Seiten ein sehr umfangreiches und tiefgreifendes Buch, dass sich als Sammelband in 15 Kapitel mit der Frage beschäftigt, was Entscheider in Sachen Agilität heute wissen müssen, um eine Organisation neu auszurichten. Wir haben zu diesem Buch zwei Kapitel beigesteuert, und zwar Kapitel 4: “Agile Skalierungs-Modelle” sowie Kapitel 10: “Management 3.0 Tools”. Insgesamt bietet das sehr gut aufgemachte Buch eine facettenreiche Darstellung  wichtiger Themenfelder rund um die agile Transformation und sollte bei jedem moderndem Entscheider auf dem Nachttisch liegen. Eine interessante Podcast-Serie zum Buch findet sich hier.


Kurz-Rezension "Agil verhandeln"

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Das Buch “Agil verhandeln mit Telefon, E-Mail, Video, Chat & Co.” von Valentin Nowotny ist die Antwort auf die Frage welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Welt von Verhandlung und Verkauf hat. Nach der Vorstellung des “agilen Verhandlungsmotors” werden die einzelnen Mediengattungen wie Telefon, E-Mail, Video-Konferenz-Systeme sowie Chats und Auktionierungsverfahren besprochen. Wann passt welches Medium? Welches Medium passt zu welcher Persönlichkeit? Welche Taktik passt zu welcher Strategie? Mit dem 360-Grad-Verhandlungs-Feedback, Refelxions-Wolken am Ende jedes Kapitels und einer umfangreicher Vorbereitungs-Checkliste und einer Planungsanleitung für folgende Verhandlungsrunden hat das Buch alles, was man für das Verhandrln 4.0 benötigt. Was von den detailreich aufbereiteten Konzepten im Einzelnen in Verhandlungen umgesetzt werden kann, hat letztlich jeder selbst in der Hand! Eine Leseprobe findet sich hier.


Kurz-Rezension: Verhandlungs-Tools

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Das Buch “Verhandlungs-Tools”  herausgegeben von Peter Knapp präsentiert 53 Tools und Methoden für ein effizientes Verhandeln von insgesamt 48 Autoren, die vom Herausgeber in neun Verhandlungsphasen eingeordnet worden sind.  Das Themen-Spekturm umfasst Vertrauensaufbau, der Faktor Macht in der Verhandlung, das Target Check Sheet, Perspektivwechsel und Reflexion innerhalb des Verhandlungsprozesses, die NEGO-Strategie, das Finden kreativer Lösungen, den Umgang mit Hidden Agends oder Verhandlungen im Team. Damit ist das Buch eine wahre Fundgrube für erfahrene Verhandler und ein gutes  fundiertes und lesenswertes Fachbuch, wenn man sich für einzelne Verhandlungsmethoden interessiert.


Kurz-Rezension "The Long-Distant Leader"

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In dem Buch “The Long-Distant Leader” finden Sie alles, was Sie wissen müssen, um ein Experte für die Leitung von Remote-Mitarbeitern und -Teams zu werden. Eine der wichtigsten Komponenten eines guten Distanz-Leaders besteht darin, die zur Verfügung stehenden Werkzeuge kompetent einzusetzen. Wenn Sie jemals “remote” gearbeitet haben, wissen Sie, wie isoliert es sich anfühlen kann! Das Buch hält wertvolle bereit, um dies zu verhindern. Bearbeitete Fragestellungen sind: Wie fühlt es sich an, auf Distanz zu arbeiten? Was kann Teammitglieder dazu bringen, sich als ein echter und proaktiver Teil des Teams zu verstehn? Welche Tools und Modelle eignen sich für einen Long Distant Leader? Das Buch ist eine gute und kenntnisreiche Einführung in die Welt eines Remote Laederships mit vielen praktischen Gestaltungstipps!


Kurz-Rezension "Moderationskompetenz für Führungskräfte"

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Das Buch “Moderationskompetenz für Führungskräfte: Methoden und Mindset für Meetings mit Partizipation, Eigenverantwortung und Kreativität” von Tanja Föhr ist untergliedert in drei Teile “Sinn”, “Basics” und “Upgrade”.  Der Abschnitt “Sinn” zeigt die Vorteile der Moderation wie zum Beispiel dss Herstellen von Transparenz, die Reduktion von Komplexität und das Ermöglichen von Partizipation. Unter “Basics” findet sich zum Beispiel die Kopfstand-Methode oder das “Pop-Up Meeting”. Im Abschnitt “Upgrade” wurd die “Minto-Pyramide” für den Aufbau von Info-Flips vorgestellt, die “Empathy-Map” um sich in Kunden hinein zu versetzen oder auch der “Layerd Process Audit” um Standards zu sichern und zu verbessern. Viele spannende Details, versteckt in einem kompakten Buch! Ein Aufruf an dieser Stelle für alle Theorie-Riesen, die manchmal auch Umsetzungs-Zwerge sind: Das Buch enthält zahlreiche methodische Anregungen, die man erst dann so richtig verinnerlicht, wenn man sie tatsächlich selbst ausprobiert! 


Podcast-Interview Hanser Fachbuch: Agile Skalierung und Management 3.0

In dem dreizehnminütigen Podcast Agile Veränderung im Unternehmen spricht Valentin Nowotny mit Dr. Michael Lang, der Herausgeber des Buchs “Der Weg zum agilen Unternehmen” über die beiden Themenfelder Agile Skalierung sowie Management 3.0.

Zusammenfassung des Hanser Fachbuch Podcasts ”Agile Veränderung im Unternehmen”:

  1. Herr Nowotny, Sie beraten zahlreiche Unternehmen auf ihrem Weg zu mehr Agilität. Was sind für diese Unternehmen dabei aktuell die größten Herausforderungen?
    Die Herausforderungen liegen darin, die komplizierten Themen mit den Methoden des 20. Jahrhunderts mit den komplexen Herausforderungen und Ansätzen des 21. Jahrhunderts zu verbinden und in beiden Feldern die Kompetenzen wirklich auf die Straße zu bringen. Dabei müssen agile Ansätze skaliert werden und das Themen Führung muss neu durchdacht werden, zum Beispiel mit Management 3.0 Tools.

  2. Sie haben gerade die Bedeutung von ‚Agile Skalierung‘ angesprochen. Welche Rolle hat das bei der agilen Transition in einem Unternehmen konkret?
    Agile Teams müssen oft über unterschiedliche Unternehmensbereiche hinweg zusammenarbeiten. Hier gibt aus meiner Sicht es fünf wichtige Ansätze, welche dies systematisieren. Konkret handelt es sich hierbei um: SAFe, LeSS, Disciplined Agile, Scrum@Scale sowie Nexus. Unabhängig davon sollten Unternehmen jedoch auch mit einem eigenen Agile Corporate Framework ihre eigenen Wege gehen. Die eigene Vorgehensweise sollte dann auch eine gewisse Verbindlichkeit bekommen.

  3. Da stellt sich die Frage: Wie können Unternehmen systematisch für die agile Skalierung vorgehen?
    Erfahrungen, die da sind, auswerten. Diskutieren und Vorbehalte auf den Tisch bringen. Wenn man sich für ein Modell entschieden hat, dann sollte man es auch konkret machen. Ein lebendiges System, das man gemeinsam weiterentwickelt Die Entwicklung ist hier niemals abgeschlossen. Das habe ich auch beschrieben zusammen mit Marko Lasnia mit dem Buch “Agile Evolution: Eine Anleitung zur agilen Evolution”.


  4. Ein weiterer Aspekt, den Sie vorhin hervorgehoben haben, war die Bedeutung von ‚Führung‘ und Ihr Hinweis auf ‚Management 3.0‘. Was macht eigentlich ‚Management 3.0‘ im Kern aus? Und welche Philosophie steckt dahinter?
    Neben dem Delegation Poker, das eine gewissen Bekanntheit hat, sind auch die sogenannten Moving Motivators, ein sehr spannendes Toll, mit dem auch sensible Themen begreifbar gemacht werden können. Das Spiel Meddlers simuliert das Unternehmen und erlaubt es dann die Team gemeinsam die Strukturen überdenken. Kein Organisations-Design aus der Stabsabteilungen, sondern ein gemeinsam optimiertes Organisations-Design.

  5. Können Sie uns ein paar Beispiele für vielversprechende Management 3.0 Tools geben?
    Moving Motivators unterstützen die Selbstreflexion und erlauben einen Dialog hin zur Motivationslage der Mitarbeitenden. Psychologie für die Westentasche, ohne das man gleich eine Therapiesitzung hat. Thje Meddlers Game erlaubt die Analyse von Rollen, Schnittstellen etc. Die beste Aufstellung setzt sich durch, das ist die Zukunft!

  6. Wenn sich ein Unternehmen dazu entscheidet, Management 3.0 Praktiken einzuführen: Wie sollte es dabei vorgehen?
    Es gibt viele Management 3.0 Facilitators, ich bin einer davon. Es gibt viele Varianten für die Spiele, Serious Games und Werkzeuge. Ziel ist aus eingefahren Denkstrukturen auszubrechen und ein Facilitator nutzt die Möglichkeiten, welche die Tools bieten. Ersthaft arbeiten mit Spaß! Theoretisch gut fundiert, fühlt sich trotzdem einfach an. Also super Tools für die Manager von Morgen und für alle, die mit Teams erfolgreich arbeiten wollen!

  7. Wenn Sie zum Abschluss des Interviews unseren Zuhörern einen Tipp mitgeben können, der auf dem Weg zum agilen Unternehmen besonders zu berücksichtigen ist: Welcher ist das?
    Der Weg zu agilen Unternehmen ist ein langer Weg. Ich empfehle viel zu lesen, Zum Beispiel den neuen Hanser-Sammelband “Der Weg zum agilen Unternehmen: Wissen für Entscheider”. Außerdem: Geduld mitbringen. Und drittens: Offenheit mitbringen, es gibt hier viele Wahrheiten. Es geht darum das zu tun was tatsächlich Sinn macht. Die alte Art zu führen ist für alle sehr unbefriedigend, ein moderner agiler Ansatz ist etwas, wo man hingegen sinnvoll gestalten kann, und das ist es auch, was Organisation des 21 . Jahrhunderts dringend benötigen. Da steckt viel Musik drin, ich hoffe, dass es Unternehmen gelingt, diese Musik auch zum Klingen zu bringen!

  8. Vielen Dank für das Interview, Herr Nowotny!

Digital Negotiation via Telefon, E-Mail, Video, Chat & Co.

Das Intensiv-Seminar "Verhandeln 4.0" verbessert Ihre Negotiation-Kompetenz und bereitet Sie gezielt auf Verhandlungen vor, die sich nicht mehr im klassischen Verhandlungsrahmen einer Face-2-Face Gesprächssituation abspielen. So können Sie auch bei Verhandlungen im digitalen Raum das bestmögliche Ergebnis für sich und Ihr Unternehmen erzielen:

Souverän - überzeugend - erfolgreich

  • Zunehmende Relevanz digitaler Verhandlungen
    Meistern Sie Verhandlungen per Telefon, E-Mail oder Videokonferenz!
  • Digitale Verhandlungssituationen erfordern neue Negotiation-Skills
    Holen Sie aus jeder Verhandlungssituation das bestmögliche Ergebnis!
  • Einsatz von Druckmitteln im Verhandlungsgespräch
    Nutzen Sie die Parameter Wissen, Zeit und Macht zu Ihrem Vorteil!
  • Eigene Wirkung in der crossmedialen Negotiation Situation
    Beherrschen Sie intelligentes Impression Management!
  • Persönlichkeit des Verhandlungspartners
    Lesen Sie Ihr Gegenüber auch ohne persönlichen Kontakt!

Weitere Infos zu dieser Seminar-Serie bei ManagementCircle finden Sie hier.

Source: https://www.managementcircle.de/seminar/ve...

Dossier Digitale Transformation - Neues eBook des UPLOAD-Magazins

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Begriffe und Visionen, moderne Organisationsformen, digital Leadership, Chancen und Prognosen

Die digitale Transformation ist ein oft gebrauchtes Schlagwort. Mit diesem Dossier lernen Sie, was dahintersteckt und wie Sie es ganz praktisch in Ihrer Organisation anwenden können.

Das Dossier besteht aus bereits veröffentlichten Artikeln des UPLOAD Magazins, die sie bei Interesse auch kostenlos auf der Website lesen können. Die Übersicht zu allen Inhalten finden Sie unten und auf dieser Seite.

Herausgegeben von Jan Tißler. Autoren: Christiane Brandes-Visbeck, Gregor Groß, Jens Hansen, Falk Hedemann, Jens Jacobsen, Karl Kratz, Christian Landsberg, Meike Leopold, Valentin Nowotny, Ingo Sauer, Markus Schaffrin.

TEIL 1: Begriffe und Visionen

  • Digitale Transformationsfähigkeit
  • Internet of Things, Smart Cities und Industrie 4.0
  • Automatisierung und Künstliche Intelligenz
  • New Work
  • Arbeiten 4.0

TEIL 2: Die moderne Organisation in der Praxis

  • Agile Unternehmen erklärt
  • Erste Schritte in die Agilität
  • Ideen testen mit „Lean Startup“
  • Über eine neue Fehlerkultur zum Erfolg
  • Die Stärken selbstorganisierter Teams
  • Verteilte Teams als Chance
  • Interview: „Ein Social Intranet ist kein Technologieprojekt“
  • Die Methode Design Thinking

TEIL 3: Digital Leadership

  • Digital Leadership Excellence
  • Digital Leadership: Fünf Denkanstöße
  • 10 Digital Leader in mittelständischen Unternehmen
  • Changemanagement

TEIL 4: Chancen und Prognosen

  • Smart Home und Smart City
  • IoT und Industrie 4.0
  • Die Zukunft des B2B-Marketings
  • Ausblick aufs Marketing der Zukunft

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Das Dossier als E-Book herunterladen

Sie können dieses Dossier bequem auf einem Endgerät Ihrer Wahl lesen: Es ist als E-Book erhältlich. Sie bekommen es im UPLOAD-Shop in drei gängigen, kopierschutzfreien Formaten. Alternativ können Sie es in Amazons Kindle-Store kaufen. Abonnenten des UPLOAD Magazins bekommen es kostenlos.

Was Deutschland nervt! - Neue Ipsos-Studie

Verspätete Busse, lange Kassenschlangen oder der Partner, der mal wieder nicht das Toilettenpapier nachgefüllt hat, aus der WM-Vorrunde rausgeflogen – es gibt viele Situationen im Alltag, die uns sprichwörtlich unter die Decke gehen lassen. Welche das sind, hat eine neue Ipsos-Studie im Auftrag von Zewa herausgefunden. Und was wir dagegen tun können, weiß Diplom-Psychologe Valentin Nowotny.

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Wir alle kennen dieses Gefühl des Genervtseins. Es legt sich wie ein Filter über unsere Stimmung, trübt sie und lässt uns aufbrausend werden. Dabei können schon kleinste Dinge der Auslöser dafür sein. In einer Ipsos-Studie im Auftrag von Zewa gibt jeder zweite Deutsche zu, bereits von Kleinigkeiten genervt zu sein. „Das können Klassiker sein wie vermeintlich schlechtes Wetter oder Parkplatznot, aber auch bestimmte Eigenschaften der Familie und der Freunde“, erklärt Valentin Nowotny. Es ist also immer eine Frage der Perspektive. 

Strapazierte Nerven durch Zeitnot

Stress und Hektik im Alltag haben oft zur Folge, dass wir uns schnell über Dinge aufregen. „Das Zeitproblem wird immer präsenter, obwohl der Tag nach wie vor 24 Stunden hat. Dadurch, dass wir durch Smartphones & Co ständig erreichbar sind, wächst der Produktivitätsanspruch – und damit auch unsere Reizbarkeit“, stellt Nowotny fest. Das bestätigt auch die Studie. Demnach glauben 87 Prozent der deutschen Frauen und Männer, dass viele Menschen von zu wenig Zeit im Alltag genervt sind. Und 73 Prozent kennen niemanden, der nie von etwas genervt ist. „Manchmal kann es schon helfen, eine Zeitbilanz zu erstellen. Schreiben Sie einmal auf, was Sie den ganzen Tag über tun. Kategorisieren Sie im Anschluss, was davon zum Erreichen der eigenen Ziele dient und was Sie auf Wunsch von anderen tun. Das kann dabei helfen, die eigenen Bedürfnisse und Ziele zu priorisieren und diese nicht aus den Augen zu verlieren“, rät der Psychologe.

Signale frühzeitig erkennen

Oft fällt es uns auch schwer, es adäquat mitzuteilen, wenn uns etwas stört. Fast jeder zweite Deutsche ist schnell genervt, versucht aber, seinem Umfeld diese Gefühle nicht zu zeigen. „Aggressivität ist eines der am meist tabuisierten Gefühle überhaupt. Viele Menschen können und wollen damit nicht umgehen. Dabei kann ein Wutausbruch – solange niemand zu Schaden kommt – auch ‚reinigende‘ Effekte haben. Es ist wichtig, Signale frühzeitig zu erkennen und direkt zu kommunizieren, wenn einen etwas nervt. Ist man erst auf 180, lässt man sich schnell von Emotionen leiten und wird seinen Mitmenschen gegenüber ungerecht“, erklärt Nowotny.

Generell gilt: Wir sollten andere immer so behandeln, wie wir es auch von ihnen erwarten. Da hilft es zu wissen, dass ganze 80 Prozent der Deutschen sich mehr Empathie und Geduld von ihren Mitmenschen wünschen. Bevor wir das nächste Mal also wieder genervt die Augen verdrehen, sollten wir versuchen, uns einmal in die Lage des anderen hineinzuversetzen.

Streitquelle Familie und Freunde

Nicht nur unterwegs oder auf der Arbeit gibt es Dinge, die uns zur Weißglut treiben. Auch zuhause sind wir oft mit Dingen konfrontiert, die unsere Nerven strapazieren. Fast jeder Dritte in Deutschland gibt an, dass ihn Partner und Familie bereits durch Kleinigkeiten nerven. Und jeder Zweite gibt sogar zu, bei Partner und Familie weniger Geduld zu haben als bei anderen Menschen. Warum das so ist, weiß Valentin Nowotny: „Der emotionale Zugriff auf Freunde und Familie ist in der Regel sehr viel leichter, weil wir die andere Seite nur allzu gut kennen. Außerdem ist es schwieriger, ihnen auszuweichen. Wir erwarten von ihnen, dass sie auf unsere Bedürfnisse Rücksicht nehmen, und gleichzeitig sinkt die Bereitschaft, ihre nervigen Angewohnheiten zu tolerieren.“ Fast jede dritte deutsche Frau wünscht sich sogar, dass ihr Partner diese für sie aufgibt. „Männer überspielen Genervtheit eher mal mit humoristischen Formulierungen und sind dadurch nachsichtiger, während Frauen eher die Mittel der Diplomatie nutzen, um in den Dialog zu gehen“, so Nowotny.

Zielführende Aktionen für mehr Gelassenheit

Das Gefühl des Genervtseins kann einem die Stimmung richtig vermiesen – auch wenn wir es gar nicht wollen. Viele wünschen sich in solchen Momenten mehr Gelassenheit. 58 Prozent der Deutschen merken, dass sie positiver denken sollten, um nicht so leicht genervt zu sein. Nowotny hat da einen Tipp: „Manchmal hilft es, nicht die Situation als kritisch zu betrachten, sondern wie wir damit umgehen. Statt sich zum Beispiel über herumliegenden Müll auf der Straße aufzuregen, sollte man diesen einfach mal aufheben und wegschmeißen. Die Zeit, in der wir uns normalerweise ärgern, wird so in eine zielführende und sinnvolle Aktion investiert.“ Überlegen wir im Alltag also das nächste Mal kurz, ob wir uns wirklich von Kleinigkeiten provozieren lassen wollen. Jeder fünfte Deutsche hat sich beispielsweise schon einmal mit seinem Partner gestritten, weil eine leere Toilettenpapierrolle nicht ersetzt wurde.

Die wichtigsten Studienzahlen auf einen Blick

  • Fast 50 Prozent der Deutschen geben an, bereits von Kleinigkeiten sehr schnell genervt zu sein – beispielsweise wenn nicht alles so funktioniert, wie sie es sich vorgestellt haben.
  • 57 Prozent der Deutschen sind von leeren Toilettenpapierrollen, (Bart-)Haaren im Waschbecken und ähnlichen Dingen im Badezimmer genervt.
  • 87 Prozent der deutschen Männer und Frauen glauben, dass viele Menschen genervt davon sind, im Alltag zu wenig Zeit zu haben.
  • „Ich kenne niemanden, der nicht von etwas genervt ist, egal ob beruflich oder privat“ – das sagen 73 Prozent der Deutschen.
  • 47 Prozent der Deutschen sind schnell genervt, versuchen das aber nicht zu zeigen.
  • 80 Prozent der deutschen Frauen und Männer wünschen sich mehr Empathie und Geduld von ihren Mitmenschen.
  • 30 Prozent der Deutschen geben an, dass Partner oder Familie sie bereits durch Kleinigkeiten wie Schmatzen, Fingernägelkauen oder die Tatsache, dass sie die Toilettenpapierrolle nicht wechseln, nerven.
  • 47 Prozent der Deutschen haben bei ihrem Partner und bei ihrer Familie weniger Geduld als bei anderen Menschen in ihrem Umfeld.
  • 31 Prozent der deutschen Frauen wünschen sich, dass ihr Partner seine nervigen Angewohnheiten für sie aufgibt.
  • 58 Prozent der Deutschen merken, dass sie positiver denken sollten, um nicht so leicht genervt zu sein.
  • 20 Prozent der Deutschen geben zu: „Ich habe mich schon einmal mit meinem Partner/Mitbewohner gestritten, weil eine leere Toilettenpapierrolle nicht ersetzt wurde.“
  • 71 Prozent der Deutschen sind von den Unmengen an Müll genervt, die heutzutage jeder produziert.
     

Quelle:
Was Deutschland nervt! Pressemitteilung der Essity GmbH Germany vn April 2018

 

Die zwei größten Gefahren bei einer agilen Transformation – und was dagegen hilft!

Autor: Valentin Nowotny

Der Weg zu einem modernen und agil aufgestellten Unternehmen ist kein ganz leichter Weg. Was können Sie beachten, um Schritt für Schritt dieses anspruchsvolle Ziel für Ihre Organisation zu erreichen? Und was müssen Sie unternehmen, um die beiden größten Gefahren abzuwenden, die es hierbei gibt?

Cargo-Kult in agilen Transformations-Projekten

Ein Verhalten gemäß dem Cargo Kult bedeutet „Wir machen genau das, was die anderen tun - selbst wenn wir denn Sinn nicht verstanden haben!“

Was ist ein Cargo-Kult? Hierunter versteht man die „oberflächliche Nachahmung äußerlicher Handlungsweisen erfolgreicher Menschen in Erwartung von Ansehen und Reichtum“ (vgl. Wikipedia). In dem Film „Die Götter müssen verrückt sein“ sehen Einheimische im südlichen Afrika eine leere Cola-Flasche als Zeichen der Götter an.

Der Cargo-Kult hat seine historischen Wurzeln in der Begegnung von Melanesiern und Fremden, die neuartige Ware („Cargo“, auf deutsch also Fracht) per Flugzeug in die ehemals isolierte melanesische Kultur brachten. Diese Einheimischen lebten in der Erwartung einer Wiederkehr der Ahnen, die dann westliche Waren mit sich bringen sollten. Entsprechend der gemachten Erfahrungen wurden die Landebahnen und die Flugzeuge aus Holz und Heu nachgebaut und auf die wiederkehrenden Ahnen gewartet. Natürlich vergebens. Der dekorative Nachbau von Flugzeugen und Landebahnen bringt selbstredend keinerlei neue Fracht ins Land, selbst wenn alle noch so innig dran glauben!

Ähnlich sieht es mit den agilen Praktiken aus: ein Sprint ist noch lange nicht Scrum, ein 15-Minuten-Meeting im Stehen führt noch nicht automatisch zu einer für alle funktionierenden Wissens-Synchronisation und damit zur Optimierung der Zusammenarbeit. Auch eine kurzfristig für viel Geld angeheuerte Beratungsgesellschaft, die mit mehr oder minder orientierungslosen Teilnehmenden einen „tollen Design Thinking Tag“ organisiert, bringt noch lange keine nachhaltig funktionierenden Innovationsprozesse ins Unternehmen.

Daher ist es für jede agile Transformation extrem wichtig, dass die dahinterstehenden Konzepte auch wirklich verstanden werden und der Beteiligten den tatsächlich den Raum bekommt, die eigenen Fragen loszuwerden. Diskussionen müssen hierbei fachkundig moderiert werden, und alle Fragen, welche die einzelnen wirklich umtreiben, müssen auf den Tisch gebracht werden. Keine Scheinkonsense sind hier erfindlich, sondern eine echte ehrliche Auseinandersetzung über den richtigen Weg im weiten Spektrum der neuen Arbeits- und Organisationsformen!

Die Unternehmenskultur ist nur scheinbar offen

Das Tendenz vieler orangen und damit effizienzorientierter Unternehmens-Kulturen: „Wir schaffen Agilität ab bevor sie erst begonnen hat!“

Frédéric Laloux, der Schöpfer des sogenannten Laloux-Kulturmodells (vgl. Nowotny, 2016) ist es zu verdanken, dass wir inzwischen sehr viel besser eingrenzen können, welche Organisationen sich zum einen im Besonderen für die Adaption agiler Vorgehensmodelle eignen und wo es zum anderen immer wieder zu Problemen kommt.

In dem Modell Laloux haben die sowohl die petrolfarbenen Netzwerkorganisationen als auch die grünen familienartigen Unternehmen gute Chancen, sich selbst weiterzuentwickeln bzw. mit ihrem Organisationsaufbau die für eine agile Transformation erforderlichen Selbstorganisations-Mechanismen zu unterstützen. Hintergrund ist, dass in diesen Kulturen in der Regel Werte gelebt werden, die mit den agilen Ansätzen sehr gut vereinbar sind.

Bei den in dem Modell von Laloux als „orangefarbene Kulturen“ bezeichnete Unternehmen hingegen – gemeint ist hier eine moderne Organisation, vergleichbar mit den meisten börsennotierten DAX-Unternehmen – erscheint Agilität zunächst einmal deswegen interessant zu sein, da hierdurch Produktivitätszuwächse generiert werden können. Dies folgt der Logik einer „gut geölten Maschine“, alles was das „Laufverhalten“ dieser Maschine zu verbessern verspricht, wird für gut befunden und zur Prozessoptimierung eingesetzt.

Dauert der Transformations-Prozess doch jedoch etwas länger als erwartet, dann wird Agilität auch wieder ganz schnell als „nicht funktionierend“ bzw. „wenig praktikabel“ ausgemustert. Der Wert Zeiteffizienz verhindert die erforderlichen Diskussions- und Reflexionsprozesse der Teams. Neue und nachhaltige Organisationsformen fallen einer Art „organisationalen Ungeduld“ zum Opfer, und das Rad wird blitzschnell wieder zurückgedreht, sehr viel schneller als es seinerzeit Bewegung gesetzt wurde!

Fazit: Sensibiisierung ist gut, Selbstzensur hingegen nicht!

Was lernen wie hieraus? Fange an, zögere nicht zu fragen und auch zu hinterfragen. Als ich genau dies mit einer kleinen Gruppe von Führungskräften getan habe und wir alle Fragen, Mutmaßungen und auch expressis verbis „Störgefühle“ an- und ausgesprochen wurden, diese dann eingehend intensiv diskutiert und im Einzelne geklärt wurden, hatte einer der Teilnehmenden kurz vor der Mittagspause eine letzte Frage, die mir gezeigt hat, was wir in den Stunden zuvor miteinander geleistet hatten. Die Frage war: „Agile ist für mich jetzt sehr plausibel geworden. Ich frage mich nur: Warum haben wir so bisher noch nicht gearbeitet?“.

Man hätte mir als Trainer für diese Session kein größeres Kompliment machen können. Und ein anderer Teilnehmer dieser Runde bemerkte etwas sehr Wichtiges „Die Veränderungen sind heute so schnell wie nie, aber werden nie wieder so langsam sein wie heute!“ Wichtig für alle agilen Transitionen ist somit, dass erste Erfahrungen gemacht und all diese Erfahrungen dann gemeinsam ausgewertet werden können und weitere Ideen und Impulse hieraus abgeleitet werden können. Im Sinne eines Experiments, das sodann gemeinsam reflektiert wird: Was hat funktioniert? Was nicht? Was können wir das nächste Mal besser machen. Und dann geht‘s weiter, einen Schritt nach dem nächsten. Denn wie heißt es so schön in der agilen Welt: „Machen ist wie wollen, nur krasser

🦎Leseprobe zum Buch „AGILE EVOLUTION: Eine Anleitung zur agilen Transformation“

Für eine kostenfreie Leseprobe einfach auf das Coverbild clicken!

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Unser neues Buch "AGILE EVOLUTION: Eine Anleitung zur agilen Transformation" ist vor Kurzem in den Druck gegangen! Herzlichen Dank an die ganze BusinessVillage Crew für die Geduld mit uns Autoren und herzlichen Dank auch an Marko Lasnia für die schöne Zusammenarbeit als Autoren-Duo bei diesem TOLLEN Buchprojekt!!! 😊😊😊

🦎 Um was geht es in "AGILE EVOLUTION"?

Das Buch erzählt die Geschichte der ScruMa GmbH, die im Rahmen eines Generationswechsels bei sich agile Arbeitsmethoden einführen möchte. Der Reiz aber auch die Schwierigkeiten, die sich hierbei ergeben können, haben wir in eine einfach zu lesende, und trotzdem spannende Story gepackt, die zusammen mit einer kompakten Darstellung der jeweils von der Gruppe genutzten agilen Konzepte eine ganz andere, nämlich emotionalere Einführung in das Thema „agile Methodenwelten“ und „agile Transformationen“ erlaubt.

Viele finden das Thema „Agilität“ heute spannend, nur wenige verfügen jedoch über eigene Erfahrungen, gerade auch bei der umfassenden Einführung im Unternehmen. Als Leser können Sie bei „Agile Evolution“ die Erfahrungen hautnah miterleben und für sich selbst auswerten. In dieses Buch sind zahlreiche Projekterfahrungen eingeflossen, so dass die Story zwar erst einmal fiktiv ist, faktisch aber eine gut zugängliche und humorvoll verpackte Verdichtung ganz realer agiler Teamerfahrungen darstellt. Die Theorie kommt übrigens nicht zu kurz, sondern wir genau dort eingestreut, wo es Sinn macht! 

🦎 Leseprobe gefällig?

Flow in der Firma: Die Magie agiler Teams

Eine Blaupause für flow-basierte Agilität

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Wer möchte nicht auch motivierte, mitdenkende, kreative Mitarbeiter die erfolgreich als Unternehmer vor Ort agieren? Viele operativ tätige Führungskräfte haben allerdings das Gefühl, dass es ohne Ihre Impulse, ohne ihren fortwährenden eigenen dynamischen Vortrieb nicht läuft.

Das Flow-Konzept ist ein psychologisch fundiertes Vorgehen, das es erlaubt, von jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin wirklich die hundert Prozent zu erhalten. In diesem Buch erfahren Sie, wie Sie Stärken stärken, Flow erzeugen und Sinn vermitteln: das kleine 1x1 des Flow-Leaderships!


Das neue NowConcept-Pocket-Book "Flow in der Firma" ist ab sofort erhältlich bei Leanpub.com und bei Amazon.de

Vertrauen schaffen auf Distanz

Wie Sie sich Ihre Verhandlungs-Basis erarbeiten

Autor: Valentin Nowotny

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Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, dass mehr als 70 Prozent aller Verhandlungen gar nicht mehr in einem Raum stattfinden, sondern über Medien ablaufen, besonders häufig über Telefon und E-Mail. 

1) Vertrauen entsteht, wenn Kommunikationssituationen als positiv erlebt werden

Es gibt gute und schlechte Kommunikationssituationen. Im normalen Gespräch, wenn sich zwei oder mehrere Menschen gegenübersitzen, ist es oft intuitiv klar, was zu tun ist, um Vertrauen zu schaffen. Wenn etwas ist unklar ist, das sieht man das am fragenden Blick. Ok, dann einfach noch mal alles ganz langsam, damit der andere auch die Chance hat mitzukommen. Ein irritierter Blick? Vielleicht habe ich etwas gesagt, was missverständlich war? Geben Sie sich und Ihrem Gegenüber Zeit, um eine Beziehung zu entwickeln und befreien Sie sich gedanklich wie emotional von bestimmten Zielpositionen oder eigenen sehr hohen Ansprüchen.

Ein guter Stil wäre hier vorsichtig nachzufragen, wie es der andere aufgefasst hat. Wenn Sie jemandem gegenübersitzen, den Sie einigermaßen sympathisch finden, dann nehmen Sie an, dass der andere auch gute Absichten hat. Also, dass er oder sie grundsätzlich gewillt ist, Ihre Sichtweisen zu berücksichtigen. Das wäre sicherlich eine gute Kommunikationssituation, in der sie Partner sind, und eben nicht Chef oder Verkäufer. Je besser Ihr Gegenüber Sie versteht und entsprechend handelt, desto eher werden Sie der Gegenseite vertrauen. Warum sollten Sie auch etwas dagegen haben? Der andere kennt und berücksichtigt ja offenbar Ihre Interessen.

2) Zutrauen entsteht, wenn eine Kompetenzwahrnehmung hinzukommt

Vertrauen ist die Grundlage. Ohne Kompetenz geht es jedoch nicht. Ein Pilot kann noch so nett sein, wenn er nicht fliegen kann, dann ist alles vergebens! Allerdings: Wenn jemand sagt, er sei ein Super-Pilot, dann reicht das in der Regel nicht. Wichtig wäre, dass auch andere das so sehen. Auf dem Mitflugportal „Wingly“ werden alle Piloten ähnlich einer Amazon-Produktrezension mit bis zu fünf Sternen bewertet. Erst bei ausreichend positiven Bewertungen würden sich die meisten Menschen hier in den Flieger setzen.

3) Motivation entsteht, bei einer intensiven, reichhaltigen und positiv erlebten Kommunikation

Je herausfordernder das ist, was jemand von Ihnen möchte, desto besser sollte er oder sie kommunizieren. Klassisches Beispiel: Sie haben ein besonderes Anliegen, dann fallen Sie sinnvollerweise nicht mit der Tür ins Haus, sondern Sie fragen den anderen erst, ob Sie Ihr Anliegen vortragen dürfen, ob der andere hieran interessiert sei. Meinst obsiegt die Neugier: „Klar, um was geht es?“ Führen Sie also Dialoge statt Monologe. Respektieren Sie Ihre Gesprächspartner und deren Entscheidungen.

Wie sähe eine schlechte Kommunikationssituation aus? Jemand ruft sie an, Sie können die Person nicht zuordnen, das Gespräch bricht ab. Jetzt wieder ein neuer Anruf mit derselben Nummer. Sie sind etwas angespannt: „Schon wieder dieser komische Vogel!“ Natürlich sind Sie auch offen und erwartungsvoll: Vielleicht klärt sich ja alles auf, das technische Problem ist gelöst, die Person entpuppt sich als nett, vielleicht ja sogar kompetent.

Wenn dann die Ziele noch attraktiv und greifbar sind und auch der Weg erreichbar scheint, löst dies in aller Regel eine Handlungsmotivation aus! Das ist sinnvoll für positive Selbstmotivation (die wünscht sich die Führungskraft vom Mitarbeiter), dem Umgang miteinander in Verhandlungssituationen (das wünschen Sie sich als Einkäufer oder Verkäufer) oder beim Austausch mit Kollegen (das wünscht sich eigentlich jeder im Beruf).

4) Vertrauen, Zutrauen und Motivation auf Distanz erfordert eine bewusste und intensive Nutzung von Medien, insbesondere der audiovisuellen Medien

In einer Normalsituation spielt sich das mit dem Vertrauen, dem Zutrauen und der Motivation üblicherweise ganz von alleine ein. Sie finden jemanden sympathisch und damit erst einmal vertrauensvoll, dann beobachten Sie die Person in der Gesprächssituation bzw. der Begegnung, schöpfen Zutrauen. Irgendwann entsteht bei Ihnen und auch bei der Gegenseite ein Handlungsimpuls, eine Motivation auf den anderen zuzugehen.

Was passiert jedoch, wenn das ganze über Medien geschieht? Medien sind erst einmal teuflisch abstrakt, verglichen jedenfalls mit einer klassischen face-to-face-Begegnung. Also ist eine gewisse Form der Planung, des systematischen Vorgehens erforderlich, wenn Sie eine Verhandlung über neue und „alte“ Medien angehen möchten.

Das bedeutet jedoch: Insbesondere Vertrauen, Zutrauen und Motivation entstehen nicht zufällig bzw. „on the fly“, sondern es bedarf einer bewussten Entscheidung und auch entsprechender Handlungen, um dies auch wirklich rüberzubringen. Schaffen Sie also eine gute Atmosphäre für gezielte Kommunikation, auch und gerade am Telefon oder wenn Sie E-Mail verfassen. Zudem empfehle ich Ihnen alles zu vergessen, was Sie jemals an Leitfäden oder Standardfloskeln über „gutes Telefonieren“ oder „die perfekte E-Mail Etikette“ gelesen haben.

5) Mit dem agilen Verhandlungs-Motor den Medieneinsatz planen und optimieren

Einzig der agile Verhandlungs-Motor ist wichtig und bringt Sie nach vorn. Wann bringen Sie Ihren agilen Verhandlungs-Motor ins Laufen? Insgesamt sind es sechs Punkte, an denen Sie immer wieder zündende Ideen entwickeln können. Und verzweifeln Sie nicht, wenn es mal daneben geht. Auch agiles Verhandeln will gelernt sein und braucht Übung. Dann dreht der Motor schneller und schneller und auch Sie schaffen garantiert eine Rundenbestzeit bei Ihrer nächsten Verhandlung!


 Empfehlungen

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Umfassende Informationen zum Thema Verhandeln auf Distanz finden sich in dem Buch “Agil verhandeln mit Telefon, E-Mail, Video, Chat & Co.“ von Valentin Nowotny, erschienen im rennomierten Schäffer-Poeschel Verlag.

 

 

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Interessante Seminare zum Thema  z.B „Erfolgreich verhandeln aus der Distanz“ finden sich bei unseren Kooperationspartner Procure.ch bzw. unter Events.


Agile Teams brauchen Schlagfertigkeit mit Humor und Sympathie

Ein Beitrag von Valentin Nowotny

Schlagfertigkeit verbinden viele mit Plattmachen und Brüskieren - Gewinnen um jeden Preis eben. Das passiert oft, wenn viele Menschen zusammen sind, und es ist dann um so unangenehmer und destruktiver! Dabei lässt sich mit Humor und Sympathie meist viel mehr erreichen. Eine positive Grundhaltung, ein gesundes Maß an Biss und eine Portion Humor sind die Zutaten für die neue Schlagfertigkeit - ein Schlagabtausch ohne Verletzte in dem beide Seiten ihr Gesicht wahren. Wer das beherrscht, fühlt sich in Teamsituationen souveräner, sicherer und kann sympathisch überzeugen und seinen Standpunkt vertreten. Der Psychologe Valentin Nowotny illustriert in diesem Beitrag, wie Sie ihre innere Grundhaltung trainieren und humorvoll und sympathisch kontern.

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Als ich mich mit diesem Thema für den Artikel beschäftigt habe, dachte ich: “Ist doch klar, ohne Humor und Sympathie macht Schlagfertigkeit nicht wirklich Sinn, logisch!“. Allerdings fiel mir dann bei näherer Betrachtung auf, dass der Zusammenhang von Humor, Sympathie und Schlagfertigkeit ein ganz eigener ist und dass es hierzu nichts, aber auch gar nichts gibt, was bisher geschrieben worden wäre!

Ich bin also so vorgegangen, dass ich – ganz humorfrei – fünf Thesen zum Thema formuliert habe, die ich Ihnen im Folgenden einmal kurz vorstellen möchte.

Schlagfertigkeit ohne Humor ist möglich, aber nicht hilfreich

Eine humorfreie Schlagfertigkeit zerstört jede Beziehung. Somit ist diese zumindest unökonomisch. Die zusätzlich aufgewandte Zeit, bzw. die Anstrengung bei der Suche nach humorvollen Formen von Schlagfertigkeit, ist also in jedem Fall sinnvoll investiert, da sie negativen Tendenzen - und allem was damit verbunden ist - vorbeugt. Aber wie kann man auf humorvollen Art und Weise schlagfertig sein?

Die Lebenserfahrung zeigt: Erfolgreiche Menschen sind oft mit einem feinen Humor ausgestattet. Scherze unter sich direkt sehenden Kommunikationspartnern sind relativ problemlos, da sich bei direkter visueller Kommunikation sofort erkennen lässt, ob der Scherz angebracht war. Zum Beispiel in dem spontanen Gesichtsausdruck des Gegenübers: Sehen wir ein Schmunzeln, ist alles ok. Bekommen wir jedoch, bei dem gleichen Scherz, irritiert hochgezogene Augenbrauen zu sehen, dann wissen wir, dass wir soeben ein kleines Stück zu weit gegangen sind. Gefährlich wird es demnach beim Telefonieren, da wir die Reaktion unseres Gegenübers nicht sehen können.

Denken Sie auch an die Stachelschweine, diese sollten sich nicht zu nahekommen, sonst wird es ungemütlich! Gerade bei uns unbekannten Gesprächspartnern, zu denen wir keinen direkten Sichtkontakt haben, sollten wir also besonders vorsichtig sein!

Humor ist vor allem die Fähigkeit über den Dingen zu stehen

Es ist umstritten, ob der Mensch allein die Fähigkeit des Humors besitzt, oder ob auch andere Lebewesen diese besitzen: Der Mensch als lachender Affe – wider den tierischen Ernst! Wir lachen, also sind wir! Und sind uns Nahe, möchten wir sozial gesehen ergänzen. Woody Allen sagte einmal „Dabeisein ist 80 Prozent des Erfolges!“. Wenn das nicht selbstironisch ist, was dann?

Allerdings fällt genau diese Haltung „auch einmal über sich selbst lachen zu können“ vielen Menschen ganz und gar nicht leicht. Warum? Es gibt im Traineralltag, wenn es etwa um das Thema Feedback geht, den geflügelten Spruch: „Was Paul über Paula sagt, sagt manchmal mehr über Paul als über Paula.“ Will sagen, die meisten Menschen haben „wunde Punkte“ oder „blinde Flecken“, bei denen sie entweder besonders empfindlich sind (und dies auch wissen) oder aber sie haben ein besonderes Verhalten (über das sich nicht bewusst sind). Beides steuert jedoch Bewertungsprozesse, sorgt ganz real für negative Emotionen und blockiert. Schlechte Voraussetzungen also um eine schlagfertig-humorvolle Haltung einzunehmen!

Witze hingegen sind in der Regel bewertend und gehen somit leicht auf Kosten einer Person. Dies wird Ihnen spätestens dann klar, wenn Sie versuchen einen Witz über sich selbst zu machen. Den inhaltlichen Stoff hierzu finden Sie in ihren Schwachstellen! Ein Einstieg könnte ebenfalls eine Situation sein, in der Sie äußerst, gar übertrieben wütend reagiert haben und vielleicht eine ohnehin schüchterne Person vollständig verschreckt haben. Können Sie jetzt über ihre übertriebene Wut lachen und in der gesamten Situation eine Komik erkennen? Können Sie ihre emotionale Reaktion als übertrieben ansehen und sich nun humorvoll bei der verschreckten Person entschuldigen, indem Sie ihr eigenes Verhalten schmunzelnd erklären? 

Versuchen Sie doch einmal einen Witz über Sie selbst zu machen, lernen Sie Ihre emotionalen Reaktionen kennen und beginnen Sie damit über den Dingen zu stehen! Sarkasmus und Ironie werden dadurch zum Humor, dass der andere die ironisch gemeinte oder sarkastische Aussage als solche versteht und über sie lacht. Nur dann entsteht ein positiver Moment. 

Akzeptanz von eigenen und fremden Fehlern macht Humor erst möglich

Mit der Übung in These 2 erfahren wir praktisch, dass nur dann keine negativen, mich blockierenden Gefühle aufkommen und positive Reaktionen nur dann ermöglicht werden, wenn ich meine eigenen Fehler akzeptiere. Dies lässt sich biologisch kurz erklären: Gefühlsauslöser sind chemische Substanzen wie Endorphine, Oxytocin, Serotonin und Dopamin – Botenstoffe, die unser Gehirn bei verschiedenen Aktivitäten auslöst. Unser Ziel geht also über die Akzeptanz unserer Fehler hinaus; wir wollen unseren Fehlern humorvoll begegnen und über sie lachen. Schließlich ist mit dem Lachen ein Glücksgefühl verbunden, welches den Alltag belebt. Wie haben Sie sich nach der kleinen Übung zu These 2 gefühlt? Und hat nicht auch die Entschuldigung bei der verschreckten Person sie glücklich gemacht?

Die Akzeptanz unserer Fehler bleibt immerhin die Grundlage, mit der wir uns daran hindern, uns für unsere Fehler gar zu bestrafen und uns Potential des Lernens aus Fehlern ermöglichen. Damit ist Fehlertoleranz ebenfalls die Voraussetzung zu Qualitätsverbesserung – nicht nur in Produktions-, sondern auch in Kommunikationsprozessen. Erst wenn A erkennt, dass er/sie nicht gut im Verhandeln ist und dies akzeptiert, wird er/sie zum Chef/ zur Chefin gehen und sie/ihn um eine Trainingsmaßnahme bitten.

Ist das Glas halb leer oder halb voll, ist meine Sichtweise fix oder variabel?

Negatives entdeckt man schnell, da sich negative Gefühle weniger gut kontrollieren lassen und Negatives, wie nachgewiesen wurde, länger im Gedächtnis bleibt. Sicherlich haben Sie aus den vorangehenden Thesen bereits erkannt, dass die humorvolle „neue Schlagfertigkeit“ anspruchsvoller als die alte, humorfreie Schlagfertigkeit ist. Schließlich fordert die „neue Schlagfertigkeit“ die Fähigkeit den anderen zu verstehen und gerade nicht die wunden Punkte zu adressieren, also verletzend zu sein. Beispiel: Ein Mitarbeiter, ein Brillenträger, arbeitet mitunter etwas oberflächlich und lässt versehentlich statt 100 Luftballons 1.000 Luftballons für die anstehende Betriebsfeier kommen, was ihm bei der Lieferung der Ballons sichtlich unangenehm ist. Statt zu kommentieren „Deine Weitsichtigkeit hat uns ja schon immer begleitet und dich die Beförderung gekostet“, ist es an dieser Stelle geschickter zu entgegnen „Ein Grund weitere Feste zu feiern!“.

Innerhalb kurzer Zeit ist etwas anderes, kreatives, nicht verletzendes zu finden und in eine diplomatische, humorvolle Aussage zu verpacken. Besonders wertvoll und hilfreich sind in dieser Situation eine entspannte Haltung, die Beziehungsebene außen vor zu lassen und möglichst ein positives Beispiel auf ganz anderer Ebene zu finden. Ist Ihre Sichtweise fix oder variabel? Sehen Sie grundsätzlich eher das Negative oder das Positive? Werden Sie sich darüber im Klaren! Variable Sichtweisen lassen sich wunderbar im Alltag üben: Nehmen Sie sich regelmäßig eine Situation, die Sie beschäftigt und notieren Sie sich zu dieser Situation mindestens drei alternative Sichtweisen! So werden Sie innerhalb kürzester Zeit flexibel, kreativ und reaktionsschnell – sicherlich nicht nur im Rahmen der neuen Schlagfertigkeit. 

Wenn der andere etwas tatsächlich lustig findet entsteht echte Sympathie

Ich komme noch einmal auf den emotional und ökonomisch positiven Effekt der „neuen Schlagfertigkeit“ auf der Beziehungsebene zurück. Lacht mein Gegenüber freiwillig und gerne mit, entsteht Sympathie in Reinform, die auch als solche empfunden wird. Indem ich also meinen Gesprächspartner nicht verletze oder sogar zum Lachen bringe, empfindet dieser optimaler weise ein Glücksgefühl, welches an meine Person gebunden ist. Dieses erspart mir für zukünftige Kooperationen oder andere gemeinsame Erlebnisse nicht nur die Zeit, mögliche Gekränktheiten durch umständliche – und am Ende ohnehin kaum glaubwürdige – Entschuldigungen aus dem Weg zu räumen. 

In – mehr oder weniger – ernsten Verhandlungen hat dieses empfundene Glücksgefühl auch drei weitere interessante Effekte: 1) Ich befinde mich aufgrund meiner schlagfertigen Gegenantwort in der stärkere Position – mein Gegenüber hat den “Argumentationsdruck“. 2) Mein Verhandlungspartner empfindet nicht nur ein Gefühl von Unzufriedenheit, und zwar über seine Unterlegenheit, sondern auch ein Glücksgefühl. Er findet mich dadurch sympathischer, seine Bereitschaft Kompromisse einzugehen ist höher. 3) Durch das unerwartet empfundene Glücksgefühl ist mein Verhandlungspartner einen Moment abgelenkt und hat gegebenen Falls sogar kurzweilig seinen Faden verloren. Dies gibt mir mehr Zeit für den weiteren Verhandlungsablauf.

Fazit: Meiden Sie wo immer möglich humorfreie Formen der Schlagfertigkeit, da diese letztlich immer in eine harte Konfrontation führen. Dies vernichtet Sympathie ebenso schnell und vollständig wie ein Osterfeuer das ausgelegte Brennmaterial! Das gilt insbesondere für agile Teams, die sich vorgenommen haben, mehr zu erreichen als andere! Anders gesagt: wenn Ihre Schlagfertigkeit zu einem positiv-nachhaltigen Team-Effekt beitragen soll, dann sollten Sie solche Scheinsiege genauso meiden wie der Teufel das Weihwasser!


Der Autor

Valentin Nowotny ist Diplom-Psychologe, Diplom-Medienberater und MBA. Er gilt als einer der profiliertesten Experten für Agilität und Schlagfertigkeit in Deutschland.

Buchtipp

Nowotny, Valentin (2015, 4. Auflage):
Die neue Schlagfertigkeit: Schnell, überraschend und sympathisch Was Sie von Merkel, Obama, Klitschko & Co. lernen können 332 Seiten, Business Village Verlag ISBN-13: 978-3-938358-97-9

Neue Leserstimme zu „Agile Unternehmen“

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Es macht mir immer wieder Freude, zu erfahren wie Bücher bei den Lesern ankommen. Über die meisten Kommentare und Rezensionen freue ich mich daher sehr, ganz insbesonder jedoch über die folgende Buchrezension einer begeisterten Leserin! 😊😊😊

„Ich habe selten ein Fachbuch wie Valentin Nowotny’s „Agile Unternehmen: Nur was sich bewegt, kann sich verbessern“ so intensiv gelesen. Denn hier wird das Thema nicht nur methodisch behandelt, sondern beleuchtet immer wieder Agilität aus dem Blickwinkel eines Psychologen. Auf Prinzipien und Werte als Basis einer Haltung, die es in der Welt von Scrum, Kanban und Design Thinking braucht, wird ausführlich eingegangen genauso wie auf den notwendigen Change in der Organisation. Agilität kann nicht angeordnet werden, Agilität muss von innen heraus wachsen und methodisch unterstützt werden. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre!

Top: die weiterführenden Links auf seine Website und die Literaturhinweise.“

UPLOAD Ausgabe 54 „Teamwork“

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UPLOAD Ausgabe 54 „Teamwork“ mit Beiträgen von Jan Tißler,‎ Christiane Brandes-Visbeck,‎ Falk Hedemann und Valentin Nowotny-> Prädikat lesenswert !!! 😊😊😊

Ab 27. Dezember 2017 verfügbar als Kindle Edition.

 

Die Inhalte

In unserem neuen Schwerpunkt „Teamwork“ schauen wir uns an, wie eine positive Fehlerkultur die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen verbessern kann, was es mit „New Work“ auf sich hat, was bedenkenswert an Selbstorganisation à la Scrum ist und wie verteilte Teams effizient bleiben.


Über eine neue Fehlerkultur zum Erfolg im digitalen Wandel

Fehler werden in unserer Kultur in der Regel nur negativ gesehen: Sie sind etwas, was es zu vermeiden gilt. Dabei zeigt sich andernorts, dass man auch positiv mit ihnen umgehen kann. Und nicht zuletzt sind produktive Fehlerstrategien eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Teams im digitalen Wandel, wie Christiane Brandes-Visbeck in diesem Beitrag aufzeigt. Sie gibt fünf Tipps dazu, wie sich das erreichen lässt.

New Work: Das Urspungsmodell der Neuen Arbeit und der Status Quo

Die Digitalisierung verändert nicht nur weite Teile unserer Wirtschaft, sondern auch unsere Gesellschaft sowie die Art und Weise, wie wir heute und in Zukunft arbeiten. Unter dem Schlagwort „New Work“ gibt es bereits heute zahlreiche Initiativen, Events und Diskussionen – Tendenz steigend. Doch neu ist der Begriff eher nicht, er wird nur neu verwendet. Wir möchten in diesem Beitrag daher mal die Ursprünge von New Work aufzeigen und den aktuellen Stand der Diskussion entgegenstellen.

Remote Work: Verteilte Teams als Chance und wie man sie ergreift

Unternehmen ohne Anwesenheitspflicht im Büro sind noch immer die große Ausnahme, dabei werden flexible Arbeitsmodelle immer wichtiger. Jan Tißler zeigt in diesem Beitrag die Vor- und Nachteile verteilter Teams auf und gibt Tipps aus seiner eigenen Praxis weiter. Ergänzend dazu berichten drei Unternehmen aus Deutschland über ihre Erfahrungen mit Remote Work.

Scrum & Co: Ein Plädoyer für selbstorganisierte Teams

Teams können Erstaunliches leisten – wenn man denn die Arbeit richtig organisiert. Valentin Nowotny zeigt in diesem Beitrag auf, welche Stärken agile Methoden wie Scrum in diesem Zusammenhang haben. Sie setzen unter anderem auf Selbstorganisation statt Micromanagement. Dafür schaffen sie klare Strukturen und Formate.

Startup-Steckbrief Staffbase: Macht Mitarbeiterkommunikation mobil

Staffbase bringt die interne Kommunikation dorthin, wo es für die meisten Menschen passt: auf das Smartphone. Das Startup erstellt Apps für Unternehmen, über die sie auch jene Mitarbeiter erreichen, die eben nicht an einem Schreibtisch sitzen. Und das sind eine ganze Menge, wie die Macher in unserem neuesten Steckbrief erklären: 70% der Beschäftigten in Deutschland haben nur begrenzt Zugang zu Intranet oder E-Mails und sind damit „digital unsichtbar“.

Der Verhandlungsfuchs in Aktion - Leseprobe zu „Agil verhandeln“

Autor: Valentin Nowotny

Exklusiv-Auftritt  des Verhandlungsfuchses

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Der Verhandlungsfuchs - Exklusiv im Einsatz bei  "Agil verhandeln"

An dieser Stelle erst einmal einen ganz großen Dank an meinen sehr geschätzten Trainerkollegen Jörg P. aus B. Als ich Ihm von meinem Buchvorhaben "Agil verhandeln" erzählte, fragte er mich spontan: "Und, hast Du auch an den klugen Verhandlungsfuchs gedacht, der sich immer wieder zu Wort meldet und schlaue Verhandlungs-Tipps gibt?" - Ich war zwar sofort interessiert , aber auch etwas unschlüssig: Braucht man wirklich einen Verhandlungsfuchs in einem seriösen Sachbuch?

Hier muss er irgendwie reingekommen sein...

Während ich und der Verlag also noch nachdachten, hat der Fuchs das offenbar spitz gekriegt und einfach Fakten geschaffen. So soll er sich klamm-heimlich und nahezu unbemerkt in das Buch eingeschlichen haben. Sogar recht häufig soll er inzwischen gesichtet worden sein. Und nicht einmal der nahende Weihnachtsmann konnte ihn vertreiben.

Ich als Autor war ich natürlich total verblüfft, und selbst der Verlag rieb sich verwundert die Augen:  "Wir wissen auch nicht, wo der Fuchs so plötzlich herkommt", formulierte die Pressesprecherin diplomatisch. "Aber wir mögen ihn einfach!" ergänzte Sie dann rasch. Das sehe ich genau so: jetzt wo er sich eingelebt hat, sollten wir ihn behalten. Der Tier- bzw. Fuchsliebe wegen, und natürlich wegen seiner Klugheit, Schönheit und seiner Geschicklichkeit!

Nun, die Leser freut es offenbar: So schreibt die Leserin Marion Klimmer auf Amazon.de:

Das Buch „Agil verhandeln“ von Valentin Nowotny ist sehr übersichtlich gestaltet: für jedes Medium Telefon, E-Mail, Video sowie Chat & Co gibt‘s ein eigenes Kapitel mit ganz konkreten Checklisten und einer Sammlung der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Und - sehr lustig - es lugt immer wieder der kluge Verhandlungsfuchs um die Ecke, und der hat immer sehr gut nutzbare Praxis-Tipps dabei! 

Jedoch auch andere Rezensenten begeistern sich für das Buch! Jörg Schumann zum Beispiel schreibt in seiner Rezension:

Das Ganze ist in einer sehr klaren Sprache und mit Humor geschrieben. Ein Lob verdient auch das überaus durchdachte Layout des Buches, das das Erfassen und Auffinden der wichtigsten Ideen enorm erleichtert. Dies ist ein Buch, das nicht nur den enormen Kenntnisreichtum des Autors, sondern auch dessen didaktisches Geschick unterstreicht: Es ist in einer Weise geschrieben, dass es jedem Leser, der sich mit dem Thema auseinandersetzt, einen Nutzen stiftet, der sich bei den nächsten Verhandlungen sofort zeigen wird.

Und auch Wolfgang Hanfstein vom Management-Journal ist von "Agil verhandeln" sehr angetan:

Verhandlungen werden heute per Mail, per Telefon, per Video und Chat geführt. Nowotny geht deshalb Schritt für Schritt die neuen Leitmedien des Verhandelns durch. Fazit: Das Buch "Agil verhandeln" ist eine Toolbox im besten Sinn... Wer in allen Medien gut verhandeln will, lernt hier, wie das geht - und frischt ganz nebenbei die Grundlagen des Verhandelns auf.

Ich habe es eben noch einmal durchgezählt: bis zu 40 Mal soll sich unser Verhandlungsfuchs faktisch ins Buch eingeschlichen haben. Richtig geschickt und ausgefuchst muss er wohl sein, denn jeder weiss: so ein kluger dicker Fuchs passt sicher nicht so einfach in ein schlankes simples Buch!

Kostenfreie Leseprobe "Agil verhandeln"

Neugierig geworden? Dann können Sie hier sehr gerne kostenfrei eine exklusive und hochwertige dreißigseitige Leseprobe des Buches "Agil verhandeln" herunterladen, zudem erhalten Sie hier ebenfalls kostenfrei unser achtseitige Whitepaper "Wie Sie erfolgreiche B-to-B Verhandlungen führen: 6 zentrale Punkte, die Sie im Fokus behalten sollten":