Agilität

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Viel Spaß beim Schmökern + einen guten Rutsch ins Jahr 2019!

Ihr
Valentin Nowotny

Source: https://leanpub.com/b/7-aktuelle-nowconcep...

Die zwei größten Gefahren bei einer agilen Transformation – und was dagegen hilft!

Autor: Valentin Nowotny

Der Weg zu einem modernen und agil aufgestellten Unternehmen ist kein ganz leichter Weg. Was können Sie beachten, um Schritt für Schritt dieses anspruchsvolle Ziel für Ihre Organisation zu erreichen? Und was müssen Sie unternehmen, um die beiden größten Gefahren abzuwenden, die es hierbei gibt?

Cargo-Kult in agilen Transformations-Projekten

Ein Verhalten gemäß dem Cargo Kult bedeutet „Wir machen genau das, was die anderen tun - selbst wenn wir denn Sinn nicht verstanden haben!“

Was ist ein Cargo-Kult? Hierunter versteht man die „oberflächliche Nachahmung äußerlicher Handlungsweisen erfolgreicher Menschen in Erwartung von Ansehen und Reichtum“ (vgl. Wikipedia). In dem Film „Die Götter müssen verrückt sein“ sehen Einheimische im südlichen Afrika eine leere Cola-Flasche als Zeichen der Götter an.

Der Cargo-Kult hat seine historischen Wurzeln in der Begegnung von Melanesiern und Fremden, die neuartige Ware („Cargo“, auf deutsch also Fracht) per Flugzeug in die ehemals isolierte melanesische Kultur brachten. Diese Einheimischen lebten in der Erwartung einer Wiederkehr der Ahnen, die dann westliche Waren mit sich bringen sollten. Entsprechend der gemachten Erfahrungen wurden die Landebahnen und die Flugzeuge aus Holz und Heu nachgebaut und auf die wiederkehrenden Ahnen gewartet. Natürlich vergebens. Der dekorative Nachbau von Flugzeugen und Landebahnen bringt selbstredend keinerlei neue Fracht ins Land, selbst wenn alle noch so innig dran glauben!

Ähnlich sieht es mit den agilen Praktiken aus: ein Sprint ist noch lange nicht Scrum, ein 15-Minuten-Meeting im Stehen führt noch nicht automatisch zu einer für alle funktionierenden Wissens-Synchronisation und damit zur Optimierung der Zusammenarbeit. Auch eine kurzfristig für viel Geld angeheuerte Beratungsgesellschaft, die mit mehr oder minder orientierungslosen Teilnehmenden einen „tollen Design Thinking Tag“ organisiert, bringt noch lange keine nachhaltig funktionierenden Innovationsprozesse ins Unternehmen.

Daher ist es für jede agile Transformation extrem wichtig, dass die dahinterstehenden Konzepte auch wirklich verstanden werden und der Beteiligten den tatsächlich den Raum bekommt, die eigenen Fragen loszuwerden. Diskussionen müssen hierbei fachkundig moderiert werden, und alle Fragen, welche die einzelnen wirklich umtreiben, müssen auf den Tisch gebracht werden. Keine Scheinkonsense sind hier erfindlich, sondern eine echte ehrliche Auseinandersetzung über den richtigen Weg im weiten Spektrum der neuen Arbeits- und Organisationsformen!

Die Unternehmenskultur ist nur scheinbar offen

Das Tendenz vieler orangen und damit effizienzorientierter Unternehmens-Kulturen: „Wir schaffen Agilität ab bevor sie erst begonnen hat!“

Frédéric Laloux, der Schöpfer des sogenannten Laloux-Kulturmodells (vgl. Nowotny, 2016) ist es zu verdanken, dass wir inzwischen sehr viel besser eingrenzen können, welche Organisationen sich zum einen im Besonderen für die Adaption agiler Vorgehensmodelle eignen und wo es zum anderen immer wieder zu Problemen kommt.

In dem Modell Laloux haben die sowohl die petrolfarbenen Netzwerkorganisationen als auch die grünen familienartigen Unternehmen gute Chancen, sich selbst weiterzuentwickeln bzw. mit ihrem Organisationsaufbau die für eine agile Transformation erforderlichen Selbstorganisations-Mechanismen zu unterstützen. Hintergrund ist, dass in diesen Kulturen in der Regel Werte gelebt werden, die mit den agilen Ansätzen sehr gut vereinbar sind.

Bei den in dem Modell von Laloux als „orangefarbene Kulturen“ bezeichnete Unternehmen hingegen – gemeint ist hier eine moderne Organisation, vergleichbar mit den meisten börsennotierten DAX-Unternehmen – erscheint Agilität zunächst einmal deswegen interessant zu sein, da hierdurch Produktivitätszuwächse generiert werden können. Dies folgt der Logik einer „gut geölten Maschine“, alles was das „Laufverhalten“ dieser Maschine zu verbessern verspricht, wird für gut befunden und zur Prozessoptimierung eingesetzt.

Dauert der Transformations-Prozess doch jedoch etwas länger als erwartet, dann wird Agilität auch wieder ganz schnell als „nicht funktionierend“ bzw. „wenig praktikabel“ ausgemustert. Der Wert Zeiteffizienz verhindert die erforderlichen Diskussions- und Reflexionsprozesse der Teams. Neue und nachhaltige Organisationsformen fallen einer Art „organisationalen Ungeduld“ zum Opfer, und das Rad wird blitzschnell wieder zurückgedreht, sehr viel schneller als es seinerzeit Bewegung gesetzt wurde!

Fazit: Sensibiisierung ist gut, Selbstzensur hingegen nicht!

Was lernen wie hieraus? Fange an, zögere nicht zu fragen und auch zu hinterfragen. Als ich genau dies mit einer kleinen Gruppe von Führungskräften getan habe und wir alle Fragen, Mutmaßungen und auch expressis verbis „Störgefühle“ an- und ausgesprochen wurden, diese dann eingehend intensiv diskutiert und im Einzelne geklärt wurden, hatte einer der Teilnehmenden kurz vor der Mittagspause eine letzte Frage, die mir gezeigt hat, was wir in den Stunden zuvor miteinander geleistet hatten. Die Frage war: „Agile ist für mich jetzt sehr plausibel geworden. Ich frage mich nur: Warum haben wir so bisher noch nicht gearbeitet?“.

Man hätte mir als Trainer für diese Session kein größeres Kompliment machen können. Und ein anderer Teilnehmer dieser Runde bemerkte etwas sehr Wichtiges „Die Veränderungen sind heute so schnell wie nie, aber werden nie wieder so langsam sein wie heute!“ Wichtig für alle agilen Transitionen ist somit, dass erste Erfahrungen gemacht und all diese Erfahrungen dann gemeinsam ausgewertet werden können und weitere Ideen und Impulse hieraus abgeleitet werden können. Im Sinne eines Experiments, das sodann gemeinsam reflektiert wird: Was hat funktioniert? Was nicht? Was können wir das nächste Mal besser machen. Und dann geht‘s weiter, einen Schritt nach dem nächsten. Denn wie heißt es so schön in der agilen Welt: „Machen ist wie wollen, nur krasser

Agile Teams brauchen Schlagfertigkeit mit Humor und Sympathie

Ein Beitrag von Valentin Nowotny

Schlagfertigkeit verbinden viele mit Plattmachen und Brüskieren - Gewinnen um jeden Preis eben. Das passiert oft, wenn viele Menschen zusammen sind, und es ist dann um so unangenehmer und destruktiver! Dabei lässt sich mit Humor und Sympathie meist viel mehr erreichen. Eine positive Grundhaltung, ein gesundes Maß an Biss und eine Portion Humor sind die Zutaten für die neue Schlagfertigkeit - ein Schlagabtausch ohne Verletzte in dem beide Seiten ihr Gesicht wahren. Wer das beherrscht, fühlt sich in Teamsituationen souveräner, sicherer und kann sympathisch überzeugen und seinen Standpunkt vertreten. Der Psychologe Valentin Nowotny illustriert in diesem Beitrag, wie Sie ihre innere Grundhaltung trainieren und humorvoll und sympathisch kontern.

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Als ich mich mit diesem Thema für den Artikel beschäftigt habe, dachte ich: “Ist doch klar, ohne Humor und Sympathie macht Schlagfertigkeit nicht wirklich Sinn, logisch!“. Allerdings fiel mir dann bei näherer Betrachtung auf, dass der Zusammenhang von Humor, Sympathie und Schlagfertigkeit ein ganz eigener ist und dass es hierzu nichts, aber auch gar nichts gibt, was bisher geschrieben worden wäre!

Ich bin also so vorgegangen, dass ich – ganz humorfrei – fünf Thesen zum Thema formuliert habe, die ich Ihnen im Folgenden einmal kurz vorstellen möchte.

Schlagfertigkeit ohne Humor ist möglich, aber nicht hilfreich

Eine humorfreie Schlagfertigkeit zerstört jede Beziehung. Somit ist diese zumindest unökonomisch. Die zusätzlich aufgewandte Zeit, bzw. die Anstrengung bei der Suche nach humorvollen Formen von Schlagfertigkeit, ist also in jedem Fall sinnvoll investiert, da sie negativen Tendenzen - und allem was damit verbunden ist - vorbeugt. Aber wie kann man auf humorvollen Art und Weise schlagfertig sein?

Die Lebenserfahrung zeigt: Erfolgreiche Menschen sind oft mit einem feinen Humor ausgestattet. Scherze unter sich direkt sehenden Kommunikationspartnern sind relativ problemlos, da sich bei direkter visueller Kommunikation sofort erkennen lässt, ob der Scherz angebracht war. Zum Beispiel in dem spontanen Gesichtsausdruck des Gegenübers: Sehen wir ein Schmunzeln, ist alles ok. Bekommen wir jedoch, bei dem gleichen Scherz, irritiert hochgezogene Augenbrauen zu sehen, dann wissen wir, dass wir soeben ein kleines Stück zu weit gegangen sind. Gefährlich wird es demnach beim Telefonieren, da wir die Reaktion unseres Gegenübers nicht sehen können.

Denken Sie auch an die Stachelschweine, diese sollten sich nicht zu nahekommen, sonst wird es ungemütlich! Gerade bei uns unbekannten Gesprächspartnern, zu denen wir keinen direkten Sichtkontakt haben, sollten wir also besonders vorsichtig sein!

Humor ist vor allem die Fähigkeit über den Dingen zu stehen

Es ist umstritten, ob der Mensch allein die Fähigkeit des Humors besitzt, oder ob auch andere Lebewesen diese besitzen: Der Mensch als lachender Affe – wider den tierischen Ernst! Wir lachen, also sind wir! Und sind uns Nahe, möchten wir sozial gesehen ergänzen. Woody Allen sagte einmal „Dabeisein ist 80 Prozent des Erfolges!“. Wenn das nicht selbstironisch ist, was dann?

Allerdings fällt genau diese Haltung „auch einmal über sich selbst lachen zu können“ vielen Menschen ganz und gar nicht leicht. Warum? Es gibt im Traineralltag, wenn es etwa um das Thema Feedback geht, den geflügelten Spruch: „Was Paul über Paula sagt, sagt manchmal mehr über Paul als über Paula.“ Will sagen, die meisten Menschen haben „wunde Punkte“ oder „blinde Flecken“, bei denen sie entweder besonders empfindlich sind (und dies auch wissen) oder aber sie haben ein besonderes Verhalten (über das sich nicht bewusst sind). Beides steuert jedoch Bewertungsprozesse, sorgt ganz real für negative Emotionen und blockiert. Schlechte Voraussetzungen also um eine schlagfertig-humorvolle Haltung einzunehmen!

Witze hingegen sind in der Regel bewertend und gehen somit leicht auf Kosten einer Person. Dies wird Ihnen spätestens dann klar, wenn Sie versuchen einen Witz über sich selbst zu machen. Den inhaltlichen Stoff hierzu finden Sie in ihren Schwachstellen! Ein Einstieg könnte ebenfalls eine Situation sein, in der Sie äußerst, gar übertrieben wütend reagiert haben und vielleicht eine ohnehin schüchterne Person vollständig verschreckt haben. Können Sie jetzt über ihre übertriebene Wut lachen und in der gesamten Situation eine Komik erkennen? Können Sie ihre emotionale Reaktion als übertrieben ansehen und sich nun humorvoll bei der verschreckten Person entschuldigen, indem Sie ihr eigenes Verhalten schmunzelnd erklären? 

Versuchen Sie doch einmal einen Witz über Sie selbst zu machen, lernen Sie Ihre emotionalen Reaktionen kennen und beginnen Sie damit über den Dingen zu stehen! Sarkasmus und Ironie werden dadurch zum Humor, dass der andere die ironisch gemeinte oder sarkastische Aussage als solche versteht und über sie lacht. Nur dann entsteht ein positiver Moment. 

Akzeptanz von eigenen und fremden Fehlern macht Humor erst möglich

Mit der Übung in These 2 erfahren wir praktisch, dass nur dann keine negativen, mich blockierenden Gefühle aufkommen und positive Reaktionen nur dann ermöglicht werden, wenn ich meine eigenen Fehler akzeptiere. Dies lässt sich biologisch kurz erklären: Gefühlsauslöser sind chemische Substanzen wie Endorphine, Oxytocin, Serotonin und Dopamin – Botenstoffe, die unser Gehirn bei verschiedenen Aktivitäten auslöst. Unser Ziel geht also über die Akzeptanz unserer Fehler hinaus; wir wollen unseren Fehlern humorvoll begegnen und über sie lachen. Schließlich ist mit dem Lachen ein Glücksgefühl verbunden, welches den Alltag belebt. Wie haben Sie sich nach der kleinen Übung zu These 2 gefühlt? Und hat nicht auch die Entschuldigung bei der verschreckten Person sie glücklich gemacht?

Die Akzeptanz unserer Fehler bleibt immerhin die Grundlage, mit der wir uns daran hindern, uns für unsere Fehler gar zu bestrafen und uns Potential des Lernens aus Fehlern ermöglichen. Damit ist Fehlertoleranz ebenfalls die Voraussetzung zu Qualitätsverbesserung – nicht nur in Produktions-, sondern auch in Kommunikationsprozessen. Erst wenn A erkennt, dass er/sie nicht gut im Verhandeln ist und dies akzeptiert, wird er/sie zum Chef/ zur Chefin gehen und sie/ihn um eine Trainingsmaßnahme bitten.

Ist das Glas halb leer oder halb voll, ist meine Sichtweise fix oder variabel?

Negatives entdeckt man schnell, da sich negative Gefühle weniger gut kontrollieren lassen und Negatives, wie nachgewiesen wurde, länger im Gedächtnis bleibt. Sicherlich haben Sie aus den vorangehenden Thesen bereits erkannt, dass die humorvolle „neue Schlagfertigkeit“ anspruchsvoller als die alte, humorfreie Schlagfertigkeit ist. Schließlich fordert die „neue Schlagfertigkeit“ die Fähigkeit den anderen zu verstehen und gerade nicht die wunden Punkte zu adressieren, also verletzend zu sein. Beispiel: Ein Mitarbeiter, ein Brillenträger, arbeitet mitunter etwas oberflächlich und lässt versehentlich statt 100 Luftballons 1.000 Luftballons für die anstehende Betriebsfeier kommen, was ihm bei der Lieferung der Ballons sichtlich unangenehm ist. Statt zu kommentieren „Deine Weitsichtigkeit hat uns ja schon immer begleitet und dich die Beförderung gekostet“, ist es an dieser Stelle geschickter zu entgegnen „Ein Grund weitere Feste zu feiern!“.

Innerhalb kurzer Zeit ist etwas anderes, kreatives, nicht verletzendes zu finden und in eine diplomatische, humorvolle Aussage zu verpacken. Besonders wertvoll und hilfreich sind in dieser Situation eine entspannte Haltung, die Beziehungsebene außen vor zu lassen und möglichst ein positives Beispiel auf ganz anderer Ebene zu finden. Ist Ihre Sichtweise fix oder variabel? Sehen Sie grundsätzlich eher das Negative oder das Positive? Werden Sie sich darüber im Klaren! Variable Sichtweisen lassen sich wunderbar im Alltag üben: Nehmen Sie sich regelmäßig eine Situation, die Sie beschäftigt und notieren Sie sich zu dieser Situation mindestens drei alternative Sichtweisen! So werden Sie innerhalb kürzester Zeit flexibel, kreativ und reaktionsschnell – sicherlich nicht nur im Rahmen der neuen Schlagfertigkeit. 

Wenn der andere etwas tatsächlich lustig findet entsteht echte Sympathie

Ich komme noch einmal auf den emotional und ökonomisch positiven Effekt der „neuen Schlagfertigkeit“ auf der Beziehungsebene zurück. Lacht mein Gegenüber freiwillig und gerne mit, entsteht Sympathie in Reinform, die auch als solche empfunden wird. Indem ich also meinen Gesprächspartner nicht verletze oder sogar zum Lachen bringe, empfindet dieser optimaler weise ein Glücksgefühl, welches an meine Person gebunden ist. Dieses erspart mir für zukünftige Kooperationen oder andere gemeinsame Erlebnisse nicht nur die Zeit, mögliche Gekränktheiten durch umständliche – und am Ende ohnehin kaum glaubwürdige – Entschuldigungen aus dem Weg zu räumen. 

In – mehr oder weniger – ernsten Verhandlungen hat dieses empfundene Glücksgefühl auch drei weitere interessante Effekte: 1) Ich befinde mich aufgrund meiner schlagfertigen Gegenantwort in der stärkere Position – mein Gegenüber hat den “Argumentationsdruck“. 2) Mein Verhandlungspartner empfindet nicht nur ein Gefühl von Unzufriedenheit, und zwar über seine Unterlegenheit, sondern auch ein Glücksgefühl. Er findet mich dadurch sympathischer, seine Bereitschaft Kompromisse einzugehen ist höher. 3) Durch das unerwartet empfundene Glücksgefühl ist mein Verhandlungspartner einen Moment abgelenkt und hat gegebenen Falls sogar kurzweilig seinen Faden verloren. Dies gibt mir mehr Zeit für den weiteren Verhandlungsablauf.

Fazit: Meiden Sie wo immer möglich humorfreie Formen der Schlagfertigkeit, da diese letztlich immer in eine harte Konfrontation führen. Dies vernichtet Sympathie ebenso schnell und vollständig wie ein Osterfeuer das ausgelegte Brennmaterial! Das gilt insbesondere für agile Teams, die sich vorgenommen haben, mehr zu erreichen als andere! Anders gesagt: wenn Ihre Schlagfertigkeit zu einem positiv-nachhaltigen Team-Effekt beitragen soll, dann sollten Sie solche Scheinsiege genauso meiden wie der Teufel das Weihwasser!


Der Autor

Valentin Nowotny ist Diplom-Psychologe, Diplom-Medienberater und MBA. Er gilt als einer der profiliertesten Experten für Agilität und Schlagfertigkeit in Deutschland.

Buchtipp

Nowotny, Valentin (2015, 4. Auflage):
Die neue Schlagfertigkeit: Schnell, überraschend und sympathisch Was Sie von Merkel, Obama, Klitschko & Co. lernen können 332 Seiten, Business Village Verlag ISBN-13: 978-3-938358-97-9

Neue Leserstimme zu „Agile Unternehmen“

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Es macht mir immer wieder Freude, zu erfahren wie Bücher bei den Lesern ankommen. Über die meisten Kommentare und Rezensionen freue ich mich daher sehr, ganz insbesonder jedoch über die folgende Buchrezension einer begeisterten Leserin! 😊😊😊

„Ich habe selten ein Fachbuch wie Valentin Nowotny’s „Agile Unternehmen: Nur was sich bewegt, kann sich verbessern“ so intensiv gelesen. Denn hier wird das Thema nicht nur methodisch behandelt, sondern beleuchtet immer wieder Agilität aus dem Blickwinkel eines Psychologen. Auf Prinzipien und Werte als Basis einer Haltung, die es in der Welt von Scrum, Kanban und Design Thinking braucht, wird ausführlich eingegangen genauso wie auf den notwendigen Change in der Organisation. Agilität kann nicht angeordnet werden, Agilität muss von innen heraus wachsen und methodisch unterstützt werden. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre!

Top: die weiterführenden Links auf seine Website und die Literaturhinweise.“

Neuveröffentlichung: "Agil verhandeln mit Telefon, E-Mail, Video, Chat & Co"

Wie lassen sich Verhandlungen professionell und agil aus der Distanz führen?

Ob am Telefon, via E-Mail, im Online-Chat oder per Videokonferenz, immer mehr Verhandlungen spielen sich jenseits des klassischen Face-to-Face-Formats ab. Nahezu jeder Mitarbeiter muss sich auf wechselnde Settings einrichten. Darüber hinaus sind für die verschiedenen Situationen adäquate und mediengerechte Verhandlungsstrategien erforderlich.

Das Buch liefert Tools und Verhaltenstipps für Verhandlungen via Telefon-, Videokonferenz, E-Mail, Online-Chat und für die Teilnahme an E-Auctions, um gut vorbereitet in jede Verhandlungssituation zu gehen.

Gut vorbereitet in jeder Verhandlungssituation jenseits des klassischen Face-to-Face-Formats! Das Buch liefert Tools und Verhaltenstipps für den cleveren Umgang mit Verhandlungspartnern und bessere Verhandlungsergebnisse.

Was macht dieses Buch besonders?

  • Erstes deutschsprachiges Buch mit diesem Themenzuschnitt
  • Sichere Nutzung von Distanzmedien in Verhandlungssituationen 

Inhaltsübersicht

  • (Start-)Reflexion: Warum agil verhandeln?
  • Telefon: Agil verhandeln am Telefon
  • E-Mail: Agil verhandeln per E-Mail
  • Video: Agil verhandeln in Video-Konferenzen
  • Chat: Agil verhandeln per Chat & Co.
  • Agile Verhandlungsauswertung

Vorwort und komplettes Inhaltsverzeichnis downloaden

Eckdaten

ISBN: 978-3-7910-3823-0
Auflage: 1. Auflage 2017
Umfang: 267 Seiten
Produktart: Fachbuch

Überzeugt? Dann bestellen Sie jetzt! 

Agile Trainer/innen für spannende Kundenprojekte gesucht

Jetzt eigenes Profil im 24/7-Trainer-Pool der NowConcept® Group hinterlegen

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Herzlich willkommen im NowConcept 24/7 Trainer-Pool

Du weisst was Scrum, Kanban, Design Thinking und Lean-Startup konkret bedeuten und Du kannst diese Themen ganz oder in Teilen in einem Trainingskontext vermitteln. Dabei gelingt es Dir auch, unverbundene Fäden wie agile Werte und Prinzipien mit den agilen Frameworks gekonnt zusammenzuführen. Du hast Erfahrung mit agilen Trainingsthemen und/oder hast entsprechende Zertifizierungen als Trainer/Coach bzw. als Scrum Master, zertifizierter Kanban-Trainer o.ä. vorzuweisen?

Du hast Erfahrungen als Trainer/in  oder Workshop-Leiter/in? Zudem hast Du idealerweise eine Trainerausbildung durchlaufen und/oder eine Trainer-Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen?

Du hast Lust auf eine freiberufliche und abwechslungsreiche Tätigkeit für namhafte Kunden? Und Du traust Dir zu, im Rahmen von Trainings, Kunden-Workshops und/oder Qualifizierungs-Projekten mit fachlichem Support und im Namen der NowConcept® Group erfolgreich für größere Kunden zu arbeiten? Dann schick uns doch einfach einmal Deine Kurzbewerbung, wir nehmen Dich dann gerne in unseren Trainer-Pool auf. Wir freuen uns auf Dein Profil als Trainer für agile Themen!

Wir freuen uns übrigens auch über interessante Profile von Führungs- und Verhandlungstrainer/innen, die geeignet sind, unseren nationalen 24/7-Trainer-Pool zu vervollständigen. Bei Fragen wende Dich gerne an uns.

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Führungswelten im Umbruch

Vom situativen Führen hin zu transformational-agilem Führungshandeln

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Autor: Valentin Nowotny

Ende des 20. Jahrhunderts: Myriaden von Studienergebnissen und Tonnen von wissenschaftlich bestens untersuchten Modellen und Vorgehensweisen wie Führung optimal „funktioniert“. Die Wissenschaft hat eben etwas festgestellt, und alle anderen haben das dann umgesetzt. Die Führungslehre war fast so etwas wie eine Geheimwissenschaft. Nur Eingeweihte wussten z.B. wie ein Assessment aufgebaut ist und auf welchem Wege man die „wahren“ Talente identifizieren konnte. Nur 20 Jahre später am 23. März 2017 schreibt die Zeit: „Flache Hierarchien: Nur ein Chef ganz oben?“ Einen Tag vorher fragt der Berliner Tagesspiegel: „Führungskultur: Die fatale Selbsteinschätzung deutscher Chefs“ und geht von einem Verlust von 105 Milliarden Euro für die deutsche Wirtschaft, angerichtet durch „schlechte Führung“. Mitarbeiter sehen die Leistung der Führungskräfte sehr häufig ziemlich kritisch, fragt man die Führungskräfte, ist aus deren Sicht zumeist alles im Lot.

Wenn sich 80 Prozent aller Mitarbeitenden eine flache Hierarchien wünschen – mit einem mittleren Management, das berät und unterstütz, nicht aber disziplinarisch agiert – dann ist das ein Zeichen für eine neue Zeit. Professor Gary Hamel berichtete in einem BBC-Podcast im Februar 2015 von einem US-amerikanischen Hightech-Unternehmen, bei dem die 400 sehr gut qualifizierten Mitarbeitenden genau einen disziplinarischen Chef haben, darüber hinaus jedoch alles andere „Führungshandeln“ mit wohl durchdachten Instrumenten der Selbstorganisation und geteilten Verantwortungsübernahme realisiert wird, da gab es stets staunende Gesichter als ich hiervon in Seminaren und Workshops erzählte: „Was sowas geht? Erstaunlich! Naja, ist sicher ein Sonderfall!“. Dieser „Sonderfall“ wird jedoch inzwischen in vielen Fällen langsam aber sicher zu einer gelebten Realität. Das über Jahrzehnte hin erfolgreich praktizierte situative Führen wird in einem solchen Kontext entweder in einen gemeinsamen Reflexionsprozess überführt („Wie reif bin ich bzw. sind wird in Bezug auf bestimmte Aufgaben“) und in einem wechselseitigen spielerischen Aushandlungsprozess, z.B. mit dem Management 3.0 Tool „Delegation Poker“ immer wieder neu und spielerisch austariert.

Transformationale Führung gilt als einer der erfolgreichsten Führungsansätze weltweit: Vorbildliches und an Werten orientiertes Verhalten, inspirierende Methoden und Vorgehensweisen, geistige Anregung und ein hoher Grad an individueller Beachtung und Möglichkeiten, Gedanken und Ideen einzubringen, das ist attraktiv für die Mitarbeitenden von heute. Das jedoch geht nur mit einem Führungsverständnis „auf Augenhöhe“, wo Ziele gemeinsam gesetzt und auch gemeinsam erreicht werden, wo die Ergebnis-Qualität von allem im Blick behalten wird und wo Feedback wechselseitig erfolgt. Führung wird zur Commodity, zu einem wichtigen Rohstoff, zu einer Serviceleistung, die sich auch auf viele unterschiedlichen Schultern verteilen darf. „Führung ist zu wichtig, als dass man sie (alleine) den Führungskräften überlassen sollte.“

Es ist zu einfach, immer nur nach der allmächtigen Führungskraft zu rufen, die soll es dann richten. Für viele eine allzu einfache Begründung, nicht in die Verantwortung gehen müssen. Klassische Instrumente, wie z.B. das situative Führen, bleiben aktuell, allerdings nur als eines von vielen Instrumenten, und nur dann, wenn sich Führende und Geführte bewusst für ein solches Modell entscheiden, weil es z.B. den Mitarbeitenden in einer spezifischen Situation optimal unterstützt. Allerdings: „wirksame Werkzeuge folgen sich wandelnden Werten“. Und das bedeutet: das Zeitalter der geteilten Führung ist eingeleitet. Und alleine schon deswegen ist es notwendig, dass alle, die in Unternehmen eine positive Veränderung bewirken wollen, sich mit diesem ganzen „neumodischen Zeugs“ beschäftigen. Auch das transformationale Führen haben viele, die heute in leitenden Funktionen tätig sind, nicht im Studium gehabt. Und die Selbststeuerung von Teams mittels Kanban, Daily Standup und anderen Instrumenten des agilen Managements hat heute für viele Unternehmen einen ähnlichen Stellenwert wie noch vor fünf oder zehn Jahren das Jahres-Zielgespräch.

Nur einmal im Jahr zu überlegen „Stimmt denn die Richtung? Sind wir noch on-track?“ ist zu wenig. Die neue Wirtschaftswelt braucht schnelle Anpassungen, und zwar in sehr viel kleineren Zeiteinheiten. Nicht willkürlich und als Selbstzweck, sondern als ein miteinander ausgetragener und klug getakteter Lern- und Entwicklungsprozess, der es ermöglicht, das aus Kundensicht bessere konsequent dem vermeintlich guten vorzuziehen. Die Führung von Morgen muss vieles ermöglichen, insbesondere schnelle Lernprozesse, eine hohe Beweglichkeit und sehr viel positive Energie!


Aktuelle Seminar-Infos:

In Zusammenarbeit mit der angesehen Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH findet mehrmals im Jahr das Seminar „Transformationale Führung: Erfolgreiche Teams jenseits von Anweisung und Kontrolle“ statt. Weitere Seminar-Infos finden Sie hier.


Unser Erklärfilm zum Workshop "Agiles Arbeiten BIG FIVE"

Gehen Sie doch einfach mal mit auf unsere kleine Reise: Hier erfahren Sie wie Herr Schubert die BIG FIVE des Agilen Arbeitens kennenlernt...

Die BIG FIVE im Überblick:

1) Ideengenerierung mittels Design Thinking,
2) Prozesse transparent gestalten und kontinuierliche Verbesserungen mit Kanban,
3) Produktentwicklung mit Scrum und das neue Rollenverständnis in agilen Teams verstehen sowie
4) alltagstaugliche projektbezogene Methoden wie Retrospektiven und
5) Daily Standups.

Neugierig geworden? Mehr Infos finden Sie hier.

Source: https://www.youtube.com/watch?v=xeLWlU0L-R...

Neues Buch: "Agil verhandeln mit Telefon, E-Mail, Video, Chat & Co" - Jetzt vorbestellbar!

Verhandlungen aus der Distanz führen

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Was macht dieses Buch besonders?

  • Erstes deutschsprachiges Buch mit diesem Themenzuschnitt
  • Sichere Nutzung von Distanzmedien in Verhandlungssituationen 

Eckdaten

ISBN: 978-3-7910-3823-0
Auflage: 1. Auflage 2017
Umfang: 256 Seiten
Produktart: Fachbuch

Vorbestellungen

Webinar: Agile in 100 Minuten am 14. Juli 2017

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In diesem Webinar erfahren Sie aus erster Hand alles, was Sie wissen müssen, um die agile Methodenwelt einzuordnen: Was ist wirklich wichtig? Welche Methodenwelten bzw. Agile Frameworks gibt es? Was ist eine agile Organisation und welche Wege gibt es hierhin? Agile in 100 Minuten ist eine kompakte Einführung, die alles Wichtige auf den Punkt bringt. Ihre Fragen und Ihr Input ist willkommen und wir nutzen das Online-Format so, dass alle Teilnehmer/innen in der zur Verfügung stehenden Zeit, zum einen sehr guten Überblick und Input bekommen, zum anderen auch Ihre Fragen und eigenen Überlegungen anbringen können. 100 Prozent spannendes Wissen, 100 Prozent Diskussion auf Augenhöhe, 100 wertvolle Minuten für alle, die teilnehmen. 

Inhaltsübersicht:

I. Agiles Mindset, Agile Werte, Agile Prinzipien!
2. Die agile Organisation: was macht sie aus?
3. Agile Methodenwelten: einmal von A bis Z!
4. Der Weg ins Agile Arbeiten: wo anfangen

Minimale Teilnehmerzahl: 10
Maximale Teilnehmerzahl: 20

PS: Das Webinar setzt keine Vorkenntnisse voraus und ist für Leser und (Noch-) Nicht-Leser von "Agile Unternehmen" gleichermaßen geeignet.

Workshop "Agiles Arbeiten" jetzt mit attraktivem Frühjahrs-Discount + neuer Termin 4./5. Juli 2017

Hätten Sie nicht Lust, sich mit einer Gruppe ebenfalls Interessierter und einem kompetenten Moderatoren-Team intensiv mit den agilen Methodenwelten auseinanderzusetzen? 

Wir machen es in zwei Tagen möglich: die VUCA-Welt, Agile Werte & Prinzipien, das Scrum-Framework, Arbeits-Visualisierung und Selbstorganisation mit Kanban, die emphatisch-kreative Welt des Design Thinking u.v.a.m. haben wir für Sie hineingepackt. 

Der nächste Workshop findet statt am 28.+ 29. März in der schönen Seminar-Location "juggleHUB", nur 5 Tram Stationen vom Berliner Alexanderplatz entfernt. Lassen Sie sich diese Möglichkeit nicht entgehen, "Agile" ist kein Schnupfen, sondern verändert die Art wie wir alle in Organisationen zusammen arbeiten werden! 

Anbei für Sie noch eine aktuelle Information zum Workshop: Erleben Sie jetzt "best practice" - "Agile" als Basiskompetenz für erfolgreiche Projekte und Teams. Jetzt ist unser Workshop Agiles Arbeiten BIG FIVE nämlich mit einem attraktivem Gruppen-Discount von rund 25 % buchbar (Werbecode "MRZ017"): https://www.eventbrite.de/e/workshop-tickets-31505653257

Und das sagen unsere Teilnehmer/innen: 

  • "Guter Mix aus Praxis und Theorie" 
  • "Agilität mit Humor und Lockerheit das Thema dargestellt, Agilität gezeigt und gelebt" 
  • "Alle Methoden gut und einleuchtend erklärt" 
  • "Gutes Trainerteam" 

Wir freuen uns, wenn Sie mit an Bord kommen, ahoi "Agile" :-)) 

Für Fragen erreichen Sie uns unter +49 (0)30 49 08 45 00. 

Alexander Schaaf & Valentin Nowotny

PS: Wenn Sie möchten, dann können Sie für Ihr Anmeldung natürlich auch gerne alternativ unser "klassisches" PDF-Buchungsformular nutzen.

Ab sofort gibt es einen neuen zusätzlichen Termin für "Agiles Arbeiten BIG FIVE". Wir haben hierfür den 4./5. Juli 2017 in Berlin ins Auge gefaßt. Wenn Sie schnell sind, können Sie sich hier eines unserer attraktiven Frühbucher-Tickets sichern... :-))

Need for Speed - Das Geheimnis kleiner Einheiten

Autor: Valentin Nowotny

Großraumbüros mit hunderten von Menschen, Abteilungen in denen man die Kollegen nur noch vom Sehen kennt und Hierarchien, in denen selbst die besten Ideen auf dem Weg nach oben zerrieben werden, sind eher die Regel als die Ausnahme. Das solche Systeme kaum noch kreative Ideen hervorbringen, ist daher kaum verwunderlich. Denn Menschen bevorzugen kleine überschaubare Einheiten und familiäre Atmosphäre: moderne Teams.

Kreativität ist mit 100 Menschen in einem Raum nur sehr schwer zu möglich, besonders über längere Zeiträume. Großraumbüros stressen fast alle Angestellten, sein der Ausblick aus den Großraumbüros noch so wunderbar! Die sogenannten „Großgruppenmethoden“ wie World Café, Zukunftskonferenz oder Real-Time-Strategic-Change (RTSC) sind übrigens die Ausnahme von der Regel, aber hier bedarf es dann schon sehr gut durchdachter Methoden und einem moderierten Vorgehen, um einen kreativen Prozess anzustoßen und diesen am Ende zusammenzuführen und zu verdichten.

In der Regel bevorzugen Menschen die kleine, überschaubare, fast familiäre Einheit. Warum? Alles in allem haben kleine Einheiten zahlreiche Vorteile: angefangen beim „menschlichen Maß“, über die höhere Motivation des Einzelnen und bessere Beweglichkeit der Gesamtorganisation sowie mehr „Sinn“ sind die naheliegenden. Darüber hinaus stärken kleine Teams die Hilfsbereitschaft untereinander, Vertrautheit und Vertraulichkeit kommt häufiger vor, darüber hinaus kommt es zu mehr positiven Emotionen. Schauen wir uns die Punkte doch einmal genauer an

Bessere Überschaubarkeit

Was passiert, wenn Sie nicht mehr alle Menschen an einem Tisch sehen können? Richtig, es wird unübersichtlich. Herr Meier „übersetzt“ Frau Müller was Herr Schneider gerade ausgeführt hat, etc. pp. Große Konferenzveranstalter neigen daher nicht umsonst zum Ovalen oder gar runden Tisch. Auch Seminare, bei denen es um Persönlichkeitsthemen geht, nutzen den „Stuhlkreis-Effekt“. Wenn man direkt kommunizieren kann, wird vieles leichter!

Höhere Motivation der Einzelnen

Menschen sind soziale Wesen. Das heißt: sie helfen gerne. Das gilt aber nicht uneingeschränkt, den nur die allerwenigsten helfen „jedem“. Man muss die Person kennen, und für Sie zumindest eine Sympathie heben, um ihr zu helfen. Mehr Beweglichkeit als Organisation, das zwischenmenschliche „Schmiermittel“ für schnellere Dreh- und Veränderungsbewegungen, hängt am Ende also entscheidend ab von der persönlichen Hilfsbereitschaft in einem Teamzusammenhang.

Mehr Sinn durch gemeinsame Fokussierung

Wenn ich einer von 500 oder 5.000, oder 50.000 bin, was macht meine Arbeit dann noch für einen Unterschied? Was ist der Sinn? Genau vor dieser Herausforderung stehen die Großunternehmen, auch größere Mittelständler sind betroffen. Ein „gesunder Handlungsstrang“ umfasst klare Ziele, einen berechenbaren Aufwand, eine Belohnung sowie zusätzlich auch ein wahrgenommener Nutzen und Sinn. Dieser gemeinsame Fokus funktioniert dauerhaft nur in kleinen Gruppen.

Kooperationsfähigkeit wird belohnt

Die Kooperationsfähigkeit von Menschen und auch von Tieren ist zum Teil erstaunlich: Amseln, Elefanten, Affen und Schweine ziehen gemeinsam an zwei Seilende, wenn Sie ausschließlich so an ein Leckerli kommen. Der Bemerkenswerte Film-Doku „Wie Tiere fühlen“ zeigt in einer sehr bemerkenswerten Weise, dass selbst Tiere zu einer positiven Kooperation fähig sind und berichtet z.B. von aktuellen Forschungen des Verhaltensbiologen Frans de Waal an der Emory University in Atlanta, inwieweit Tiere sich „fair“ verhalten und wann sie kooperieren. Für ihn steht außer Frage: "Wenn sich ein Individuum egoistisch verhält, wird es in Zukunft Schwierigkeiten haben. Auf lange Sicht lohnt sich Egoismus nicht."


Was ist nun der eigentliche Grund für die Vorteile der kleineren Gruppe in der Arbeitsorganisation? Auch wenn Sie dies an dieser Stelle verwundert, die Antwort ist einfach, und sie lässt sich mathematisch anleiten:  In Kleingruppen gibt es objektiv gesehen eine dramatisch kleinere Zahl an Kommunikationskanälen als in größeren Zusammenhängen.

Die Zahl der Kommunikationskanäle

Mathematisch gesehen ist die Zahl der bilateralen Verbindungen in einer Gruppe durchaus berechenbar. Die entsprechende Formel führt zu folgenden Ergebnissen: Bei zwei Personen gibt es genau einen Kommunikationskanal. Das ist wirklich überschaubar. Schon bei fünf Personen steigen diese jedoch schon auf zehn Kanäle an und bei zehn Personen sind es dann schon 55 Kommunikationskanäle! Bei sieben Personen reichen noch 21 Kanäle.

Dieser Schritt ist durchaus dramatisch. Wenn zu sieben nur drei weitere Personen in einem Team hinzugefügt werden, steigt also die Zahl der Kommunikationskanäle von 21 auf 55. Das ist ein Sprung um das 2,6fache! Und so richtig wild wird es, wenn es z.B. 20 Gruppenmitglieder gibt. Dann sind es rund 200 Kanäle. Oder wenn wir die Gruppenzahl noch einmal auf eine Größe von 40 verdoppeln. Hier sind dann schon rund 800 einzelne Kommunikationskanäle unterscheidbar.

Fazit: Wenn es einen gleichen Stand an Informationen geben sollte, da das Team gemeinsam an einem Ziel oder mehreren Zielen arbeitet, dann sind größere Gruppen jenseits von 10 Personen nicht mehr effizient. In kleineren Gruppen von fünf bis etwa sieben Mitarbeiten funktioniert dies noch jedoch sehr gut, da sich alle mein einem überschaubaren Aufwand auf einem gemeinsamen Stand halten können! Dann jedoch noch einen weitere „Kopf“ hinzuzufügen ist jedoch keineswegs unmöglich, stellt nur für das Team eine besondere Herausforderung dar.

Wie kommen Sie zu kleineren (Arbeits-)Einheiten?

Daten werden heute häufig nicht mehr auf lokalen Server und Festplatten gespeichert, sondern sind auf virtuellen Servern in der Cloud abgelegt. Der Vorteil: von jedem Ort der Welt sind diese Daten dann problemlos zugänglich. Ganz ähnlich haben die die Mitarbeitenden in einem kleinen Team jederzeit Zugriff auf persönliche Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen, auf Feedback, auf positive Emotionen und direkte Reaktion sowie Zugang zu weiteren hilfreichen Ressourcen von Menschen, die ihnen etwas bedeuten und mit denen Sie täglich zu tun haben. Und das braucht es auch, um etwas Sinnvolles für das Unternehmen bewegen zu können.

 

Seminarempfehlung & Buchtipp

Semiarempfehlung: "Workshop Agiles Arbeiten" mit Alexander Schaaf & Valentin Nowotny. Der zweitägige Power-Workshop "Agile Practitioner BIG FIVE: Scrum, Kanban, Daily Standup, Retrospektiven und Design Thinking." Neue Formen des Arbeitens und Lernens können riesig Spaß machen. Hier geht's hier zur Buchung!

Buchtipp: "Agile Unternehmen: Fokussiert, schnell, flexibel. Nur was sich bewegt, kann sich verbessern" von Valentin Nowotny ist der aktuelle Business-Bestseller aus dem BusinessVillage Verlag zum Thema Agiles Management und agile Methodenwelten. Mit einem psychologischen Blick auf die Wirkmechanismen werden alle relevanten agilen Konzepte auf 396 Seiten umfassend dargestellt und erlauben eine schnelle und unterhaltsame Orientierung. Neugierig? Jetzt hier bestellen!

Magische Glücksmomente: Nur was sich bewegt, kann sich verbessern

Autor: Valentin Nowotny

Der Satz "Nur was sich bewegt, kann sich verbessern" kommt scheinbar harmlos daher. Es ist der Untertitel meines neuen Buches "Agile Unternehmen: fokussiert, schnell, flexibel". Viele lesen diesen Satz als: "Nur was sich bewegt, kann sich verändern". Das ist bekannt und geläufig und es scheint einleuchtend, ist es jedoch nicht. Es ist sogar falsch! Ein Apfel, der von innen heraus verfault bewegt sich nicht, dennoch verändert er sich!

Ich sage also: „Nur was sich bewegt, kann sich verbessern“. Ist das nun richtig oder vielleicht ebenso falsch? Schauen wir doch einmal etwas genauer hin: Ein Weitspringer springt jedes Mal ein bisschen weiter, weil er sich immer wieder neu bewegt, also übt und Neues ausprobiert. Ein Vogel fliegt jedes Mal ein bisschen höher, weil er seinen Flug perfektioniert. Eine Schwimmerin schwimmt jedes Mal ein bisschen schneller, da sie an ihrer Performance arbeitet. Ein Iron-Man ist vor jedem weiteren Lauf vermutlich ein bisschen fitter, ein bisschen besser trainiert als das letzte Mal. Muss er auch, sonst würde vermutlich nicht antreten, die Konkurrenz schläft nicht!

Und schauen wir auf die Erde, diese dreht sich täglich. Nur so können der Rhythmus von Tag und Nacht, die Gezeiten, das Wetter und andere Mechanismen wie der Schlaf- und Wachzustand von Menschen und Tieren überhaupt in Gang gehalten werden. Und würde die Erde aufhören sich zu drehen, dann würde sie vermutlich runterfallen. Oder etwa nicht? ;-) Humor ist auch so etwas: immer wieder neu und irgendwie überraschend muss es schon sein, sonst entlockt es uns nur ein müdes (unbewegliches) Lächeln! Die Musik im Radio, immer wieder neu gemixt, bewegliche Kombinationen aus einem riesigen Set an Möglichkeiten!

Und schauen wir in die Wissenschaften. In der Physik werden immer wieder neu Elektronen bewegt, zum Beispiel am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) tief unter der Erde in Hamburg, um das, was die Materie zusammenhält, zu verstehen. Die Jahreszeiten, seit immer schon verbunden mit Bewegung und Veränderung, das auf und ab der Wellen. Der Wald, die Flora und Fauna sind ebenfalls ständig in Bewegung. Das Öko-System reagiert auch auf menschliche Eingriffe oft erstaunlich schnell! Schon nach wenigen Jahrzehnten sind sogar verfallene Bauwerke nicht mehr zu erkennen.

„Leben“, so ist bei Wikipedia zu lesen „ist der Zustand, den Lebewesen gemeinsam haben und der sie von toter Materie unterscheidet“. Damit beschreibt die Biologie das Leben qua Definition als etwas Bewegtes! Auch der Prozess der Evolution führt durch eine immer wieder neue Zusammenstellung der DNA zu neuen Kombinationen, manchmal durch Einwirkung von außen oder durch Zufall auch zu Mutationen, und damit in jedem Fall zu Veränderungen, manchmal auch zu Verbesserungen.

Würde sich hier nichts ändern, blieben Pflanzen, Tiere und auch Menschen immer gleich, so lange, bis sie nicht mehr mit einer sich verändernden Umwelt umgehen können und dann aussterben. Unbeweglichkeit führt also zu einer deutlichen Verschlechterung der Situation. „Stillstand ist Rückstand“, heißt es ja auch nicht zu unrecht.

Und schauen wir auf den Grund, auf die Tektonik unsere Seele. Die Tiefenpsychologie legt nahe, dass die Krise, die wir durchlaufen müssen, vielleicht auch deswegen da ist, damit wir lernen. In der Welt der persönlichen Beziehungen ist es ähnlich: Ist es bei Ihnen nicht so, dass Freunde kommen und Freunde gehen, nur manche jedoch bleiben bestehen, aber auch diese verändern sich durch Bewegung, vielleicht von einem Ort zum nächsten, von einem Partner zum nächsten. Verbessern Sie sich dadurch? Wir hoffen es für Sie! Every Movement is a Challenge!

„A movement must be public, because followers emulate followers not the leader“, sagt Derek Sievers in seinem berühmten auf YouTube knapp vier Millionen Mal abgerufenem Video „First Follower: Leadership Lessons from Dancing Guy“ (vgl. Sievers 2010). 

Auch die Städte sind in Bewegung, neu angesagt und richtig hip ist in New York das ehemals gefährliche „Harlem“, ähnlich „Neukölln“ in Berlin: das früher als wenig attraktiv geltende Neukölln ist plötzlich richtig en vogue, die anderen Stadtteile müssen sich umsehen, sich bewegen, sich verbessern! Ich habe noch das Lied von den Dire Straits im Ohr, dass von der Entwicklung einer ganzen Region erzählt: „Telegraph Road“. Die Siedler kommen, auch die Industrie, die Autobahnen und mit ihr der Stau. Wenn sich zu viele bewegen wird’s eng! 

Auch die Mode, ihre Farben und Formen kommen, inzwischen mehrmals im Jahr. Top Handys, wie die von Nokia, werden einfach abgelöst. Apple hat die Tastatur beim iPhone einfach weggelassen und die Finnen haben zur Kenntnis genommen, dass Handys auch ohne Tastatur funktionieren. Unbewegt, ohne eine Alternative, kraftlos, ohne eine neue eigene wirksame Bewegung.

 „Nur was sich bewegt, kann sich verbessern“. Sind es nicht immer Bewegungen und Wellen, die uns wachhalten? Neuerdings Gravitationswellen. Auch jede sprichwörtliche „Sau, die durchs Dorf getrieben wird“, verspricht zumindest neue Bewegung. Und Menschen, die mit ihrem Personal Trainer an ihrer Gesundheit arbeiten, lassen ebenfalls nichts unversucht: Das Fitnessband, die Laufstrecke, der Trainingsplan, alles wird an die aktuelle Trainingssituation angepasst!
 

Konkret gemacht…

Und was bedeutet das ganz konkret für Organisationen, für Unternehmen in diesem Land? Klar, die müssen ebenfalls in Bewegung bleiben: Manche tun das gezwungenermaßen wie VW. Nach dem Skandal wurde erstmals öffentlich über autoritäre Managementstrukturen gesprochen. Spät, wahrscheinlich jedoch nicht zu spät! Der Kurs der VW-Aktien und auch die (Überlebens-) Prognosen für das Unternehmen verbessern sich langsam. Andere entscheiden sich, proaktiv in Bewegung zu gehen, eine neue sinnhafte Veränderungsrichtung aufzunehmen.

Aber wie genau sollte eine Organisation dies angehen, sich proaktiv in eine sinnvolle Bewegungsrichtung zu bringen?

Nun, mit einer ganzen Palette von agilen Methoden und Vorgehensweisen wäre dies sehr gut möglich (vgl. Nowotny 2016). Und auch die Führungskräfte müssen sich dann natürlich auf Veränderungen einstellen (vgl. Grannemann & Seele 2016). Agile Moderation (vgl. Stach 2016) kann diese Wandlungsprozesse noch unterstützen. Inzwischen gibt es auch eine Reihe von Selbstcoaching-Tools, welche die Zusammenhänge zwischen Denken, Fühlen und Handeln konstruktiv bearbeitbar machen (vgl. Sander 2016).

Die agile Methodenwelt umfasst agile Werte und Prinzipien, Scrum, Kanban, Design Thinking, Lean-Start-up, Agile Games, Retrospektiven und mehr. An dieser Stelle möchte ich kurz und beispielhaft ein Tool ansprechen, das ich selbst zur Teamentwicklung schon mehrfach eingesetzt habe. Das agile Spiel „Papierflieger bauen“ (vgl. Nowotny 2016: 206 f.) verlangt von einer Personengruppe aus einfachen DIN-A4-Blättern in einer bestimmten Zeit Flieger aus Papier zu bauen und diese dann auch über eine Mindestdistanz fliegen zu lassen. Die Herausforderung: Das Spiel wird nicht nur einmal gespielt, sondern immer wieder. Das Zusammenspiel der Gruppe als auch das Ergebnis wird stetig besser, denn die Gruppe bleibt in Bewegung und lernt!  

Change-Tools für Führungskräfte umfassen idealerweise eine Sensibilisierung des Teams mit Kurzszenarien, einen Veränderungs-TÜV zur Akzeptanz-Abschätzung, eine Aufgabeninventur inklusive „EuV“, einer Entscheidungs- und Verantwortungsrechnung, eine Prozess-Funktions-Landkarte sowie eine Veränderungsuhr (vgl. Grannemann & Seele, 2016).

Innovative Moderationsmethoden sind zum Beispiel das Lean-Coffee, ein agendafreies Meeting-Format, das sich mit den drei Kategorien „to discuss“, „discussing“ und „discussed“ einer einfachen Kanban-Logik bedient. Die Zeit für die Diskussion ist limitiert, über eine Verlängerung entscheiden die Teilnehmenden mit „Daumen rauf“ (Stach 2016: 190 f.).

Interessante Selbstcoaching-Ansätze ergeben sich aus den fünf Elementen einer erfolgreichen Veränderung: Visionen/Ziele, Werte/Haltungen, Kohärenzgefühl, Rapport sowie dem Systemdenken (Sander 2016: 145). Wenn man echte und schlechte Ziele unterscheidet, wie Sander dies tut, dann wird klar, was von Führungskräften alles zu leisten ist: Somatische Marker und sinnesspezifische Aufladung von Zielen sind hier wertvolle Stichworte!

Was müssen Organisationen tun, um auch in Zukunft wandlungsfähig zu bleiben? Bei Perkams & Sörensen (2016) finden sich wichtige Hinweise in Bezug auf die Art der Wissensweitergabe: Nur, wenn informelles Wissen auch tatsächlich in ausreichender Form zirkuliert, kann eine Organisation sich auch wirklich verbessern! Flurfunk als Verstärker und unterstützendes Element einer positiven Veränderungsdynamik!

„Jeder möchte die Welt verbessern und könnte es auch - wenn er nur bei sich selber anfangen würde“ – sagte schon der 1897 im österreichischen Bad Gastein geborene Schriftsteller Karl Heinrich Waggerl. Nur zu wahr! Wann ist Ihre Organisation bereit, sich intensiv zu bewegen, die Herausforderungen anzunehmen und sich so in der Folge nachhaltig zu verbessern?

Eines ist gewiss beim Aufbruch in die agile Welt: es wird definitiv magische Glücksmomente geben, und zwar insbesondere bei denen, die sich tatsächlich bewegen und so wahrhafte und oft auch auch ungeahnte Verbesserungen möglich machen!

 

Seminarempfehlung & Buchtipp

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Bald buchbar! "Das Programm" - Der schnelle Weg zur agilen Organisation

Bald buchbar!

"Das Programm" - Der schnelle Weg zur
agilen Organisation

... z.B. für Entscheider in der Personalentwicklung.

Gemeinsam mit meinem Kollegen Alexander Schaaf von key2kow werden wir ab April 2017 ein agiles, modulares Programm anbieten, basierend auf Inhalten zu agiler Führung, agilem Projektmanagement und agilen Praktiken für Führungskräfte, Projektmanager sowie Teamleiter und ihren Teams.

"Das Programm" basiert auf miteinander kombinierbare Bausteinen, die Ihnen maximale Flexibilität garantiert, mit einer Kombination aus Workshops, Trainings, Webinaren und Selbstlernphasen.

Neugierig geworden? Klicken Sie hier!

Rezension zum Buch "Agiler führen" von Svenja Hofert

Eine spannende Lektüre für alle, die nach Ideen suchen, wie die Zusammenarbeit in Teams agiler gestaltet und optimiert werden kann

Svenja Hofert hat mit „Agiler führen“ ein bemerkenswertes Buch vorgelegt. Mit diesem Buch erhebt Svenja Hofert nicht etwa einen alleinigen Geltungsanspruch, was „Agil führen“ nun schlussendlich ist oder nicht ist. Völlig zurecht wie ich finde, denn diese Diskussion ist noch voll am Laufen! Die Autorin entwirft anstelle dessen die Ideen, dass der Grad an Agilität immer wieder neu auszubalancieren ist: Alle, die in Organisationen Verantwortung tragen, sind aufgerufen, sich das auszusuchen, was für sie und das jeweilige Team am besten passt und was geeignet ist, die Zusammenarbeit zu optimieren und agiler werden zu lassen. Das macht den Ansatz gleichermaßen pragmatisch wie sympathisch!

Das Buch räumt auf mit weit verbreiteten Mythen rund um das Thema des „agilen Führens“: Oft ist es eben keine Revolution, sondern eine Evolution, die behutsam und Schritt für Schritt kundig gegangen werden will. Svenja Hofert fokussiert in ihrem Buch stets auf Punkte, die sich ganz real verbessern lassen und gibt dem Lesen die hierfür geeigneten Instrumente an die Hand. Kapitel 1 gibt eine gute Einführung in das agile Denken. Kapitel 2 zeigt sehr präzise auf, was sich alles inzwischen in der Arbeitswelt verändert hat und das 3. Kapitel, das sich sehr umfassend mit allen bislang verfügbaren relevanten Führungskonzepten beschäftigt wirf schließlich einen agilen Blick auf Führung. Hier wird insbesondere das von klassischen Führungskonzepten abweichende Rollenverständnis aufgegriffen und diskutiert. Im Zentrum des Buches stet eine sehr interessante empirische Studie zum Teamklima, in der agile und nicht-agile Gruppen systematisch verglichen werden (Kapitel 4). Dan folgen Ausführungen wie agile Ansätze in der Praxis umzusetzen sind und wie auch insbesondere der damit notwendigerweise verbundene Kulturwandel angegangen werden kann (Kapitel 5). In Kapitel 6 folgt abschließen eine umfangreiche Tool-Box, in der sowohl bekannte sowie auch neue und eher unbekannter Modelle und Vorgehensweisen vorgestellt werden.

Svenja Hofert kommt mit diesem lesenswerten Buch nicht nur der Verdienst zu, den Status Quo bisheriger Führungskonzepte aufgearbeitet zu haben sowie agile und nicht-agile Team-Klimata systematisch vergleichen zu haben. Darüber hinaus hat Svenja Hofert mit „Agiler führen“ auch sehr viele gute Ideen ins Rennen geworfen, wie sich agiles Führen in der Praxis tatsächlich ausgestalten lässt. Ich wünsche dem Buch viele interessierte Leserinnen und Leser, vor allem auch aufgeschlossene Führungskräfte, welche die ein oder andere lohnenswerte Idee oder im Buch beschriebene Methode auch tatsächlich in ihren Alltag übertragen, denn wie sagte Erich Kästner so schön: „Es gibt nichts Gutes außer man tut es!“.

 

Quelle:

Agiler Führen: Einfache Maßnahmen für bessere Teamarbeit, mehr Leistung und höhere Kreativität." von Svejna Hofert, erschienen bei SpringerGabler (2016).

Nur was sich bewegt, kann sich verbessern

Der Satz „Nur was sich bewegt, kann sich verbessern“ kommt scheinbar harmlos daher. Es ist der Untertitel meines neuen Buches „Agile Unternehmen: fokussiert, schnell, flexibel“. Viele lesen diesen Satz als: „Nur was sich bewegt, kann sich verändern“. Das ist bekannt und geläufig Und es scheint einleuchtend, ist es jedoch nicht. Es ist sogar falsch! Ein Apfel, der von innen heraus verfault bewegt sich nicht, dennoch verändert er sich!

Ich sage also: „Nur was sich bewegt, kann sich verbessern“. Ist das nun richtig oder vielleicht ebenso falsch? Schauen wir doch einmal etwas genauer hin: Ein Weitspringer spring jedes Mal ein bisschen weiter, weil er sich immer wieder neu bewegt, also übt und neues ausprobiert. Ein Vogel fliegt jedes Mal ein bisschen höher, weil er sich im Flug perfektioniert. Eine Schwimmerin schwimmt jedes Mal ein bisschen schneller, da sie an ihrer Performance arbeitet. Ein Iron-Man ist vor jedem erneuten Lauf vermutlich ein bisschen fitter, ein bisschen besser trainiert als das letzte Mal, muss er auch, sonst würde er vermutlich nicht antreten, die Konkurrenz schläft nicht!

Und schauen wir auf die Erde, diese dreht sich täglich. Nur so kann der Rhythmus von Tag und Nacht, die Gezeiten, das Wetter und andere Mechanismen wie der Schlaf- und Wachzustand von Menschen und Tieren überhaupt in Gang gehalten werden. Und würde die Erde aufhören sich zu drehen, dann würde sie vermutlich runterfallen. Oder etwa nicht? ;-) Humor ist auch so etwas: immer wieder neu und irgendwie überraschend muss es schon sein, sonst entlockt es uns nur ein müdes (unbewegliches) Lächeln! Die Musik im Radio, immer wieder neu gemixt, bewegliche Kombinationen aus einem riesigen Set an Möglichkeiten!

Und schauen wir in die Wissenschaften. In der Physik werden immer wieder neu Elektronen bewegt, zum Beispiel am Deutschen Elektronen Synchrotron (DESY) tief unter der Erde in Hamburg, um das, was die Materie zusammenhält, zu verstehen. Die Jahreszeiten, seit immer schon verbunden mit Bewegung und Veränderung, das auf und ab der Welle. Der Wald, die Flora und Fauna sind ebenfalls ständig in Bewegung. Das Öko-System reagiert auch menschliche Eingriffe oft erstaunlich schnell! Schon nach wenigen Jahrzehnten sind sogar ehemalige verfallen Bauwerke nicht mehr zu erkennen.

„Leben“ so ist bei Wikipedia zu lesen „ist der Zustand, den Lebewesen gemeinsam haben und der sie von toter Materie unterscheidet“. Damit beschreibt die Biologie das Leben qua Definition etwas Bewegtes! Auch der Prozess der Evolution führt durch eine immer wieder neue Zusammenstellung der DNA zu neuen Kombinationen, manchmal durch Einwirkung von außen oder durch Zufall auch zu Mutationen, und damit in jedem Fall zu Veränderungen, manchmal auch zu Verbesserungen.

Würde sich hier nichts ändern, blieben Pflanzen, Tiere und auch Menschen immer gleich, so lange, bis sie nicht mehr mit einer sich verändernden Umwelt umgehen können und dann aussterben. Unbeweglichkeit führt also zu einer deutlichen Verschlechterung der Situation. Stillstand ist Rückstand heißt es ja auch nicht zu unrecht.

Und schauen wir auf den Grund, auf die Tektonik unsere Seele. Die Tiefenpsychologie legt nahe, dass die Krise, die wir durchlaufen müssen, vielleicht auch deswegen da ist, damit wir lernen. In der Welt der persönlichen Beziehungen ist es ähnlich: Ist es bei Ihnen nicht so, dass Freunde kommen und Freunde gehen, nur manche jedoch bleiben bestehen, aber auch diese verändern sich durch Bewegung, vielleicht von einem Ort zum nächsten, von einem Partner zum nächsten. Verbessern sie sich dadurch? Wir hoffen es für sie! Every Movement is a Challenge!

„A movement must be public, because followers emulate followers not the leader“ sagt Derek Sievers in seinem berühmten auf Yotube knapp vier Millionen Mal abgerufenem Video „First Follower: Leadership Lessons from Dancing Guy“ (vgl. Sievers, 2010).

Auch die Städte sind in Bewegung, neu angesagt und richtig hip ist in New York das ehemals gefährliche „Harlem“, ähnlich „Neukölln“ in Berlin: das früher als wenig attraktiv geltende Neukölln ist plötzlich richtig en vogue, die anderen Stadtteile müssen sich umsehen, sich bewegen, sich verbessern! Ich habe noch das Lied von den Dire Straits im Ohr, dass von der Entwicklung einer ganzen Region erzählt: „Telegraph Road“. Die Siedler kommen, auch die Industrie, die Autobahnen und mit ihr der Stau. Wenn sich zu viele Bewegen wird’s eng!

Auch die Mode, ihre Farben und Formen kommen, inzwischen mehrmals im Jahr. Top Handys wie die von Nokia werden einfach abgelöst. Apple hat die Tastaturen mit dem iPhone einfach abgeräumt, und die Finnen haben zur Kenntnis genommen, dass Handys auch ohne Tastatur funktionieren. Unbewegt, ohne eine Alternative, kraftlos, ohne eine neue eigene wirksame Bewegung.

 „Nur was sich bewegt, kann sich verbessern“. Sind es nicht immer Bewegungen und Wellen die uns wachhalten? Neuerdings Gravitationswellen. Auch jede sprichwörtliche „Sau, die durchs Dorf getrieben wird“ verspricht zumindest neue Bewegung. Und Menschen, die mit ihrem Personal Trainer an Ihrer Gesundheit arbeiten lassen auch nichts unversucht: Das Fitnessband, die Laufstecke, der Trainingsplan, alles wird an die aktuelle Trainingssituation angepasst!

Konkret gemacht…

Und was bedeutet ganz konkret für Organisationen, für die Unternehmen in diesem Land? Klar, die müssen ebenfalls in Bewegung bleiben: Manche tun das gezwungenermaßen wie VW. Nach dem Skandal wurde erstmals öffentlich über autoritäre Managementstrukturen gesprochen. Spät, wahrscheinlich jedoch nicht zu spät! VW Aktien und auch die (Überlebens-) Prognosen für das Unternehmen verbessern sich langsam. Andere entscheiden sich, proaktiv in Bewegung zu gehen, eine neue sinnhafte Veränderungsrichtung aufzunehmen.

Aber wie genau sollte eine Organisation dies angehen, sich proaktiv in eine sinnvolle Bewegungsrichtung zu bringen?

Nun, mit einer ganzen Palette von agilen Methoden und Vorgehensweisen wäre dies sehr gut möglich (vgl. Nowotny, 2016). Und auch die Führungskräfte müssen sich dann natürlich auf Veränderungen einstellen (vgl. Grannemann & Seele, 2016). Agile Moderation (vgl. Stach, 2016) kann diese Wandlungsprozesse noch unterstützen. Inzwischen gibt es auch eine Reihe von Selbstcoaching-Tools, welche die Zusammenhänge zwischen Denken, Fühlen und Handeln konstruktiv bearbeitbar machen (vgl. Sander, 2016).

Die agile Methodenwelt umfasst agile Werte und Prinzipien, Scrum, Kanban, Design Thinking, Lean-Startup, Agile Games, Retrospektiven und mehr. An dieser Stelle möchte ich kurz und beispielhaft ein Tool ansprechen, dass ich selbst zu Teamentwicklung schon mehrfach eingesetzt habe. Das agile Spiel „Papierflieger bauen“ (vgl. Nowotny, 2016, S. 206 f.) verlangt von einer Personengruppe aus einfachen DIN-A4-Blättern in einer bestimmten Zeit Flieger aus Papier zu bauen und diese dann auch über eine Mindestdistanz fliegen zu lassen. Die Herausforderung: Das Spiel wird nicht nur einmal gespielt, sondern immer wieder. Das Zusammenspiel der Gruppe als auch das „Ergebnis“ wird stetig besser, denn die Gruppe bleibt in Bewegung und lernt!   

Change-Tools für Führungskräfte umfassen idealerweise eine Sensibilisierung des Teams mit Kurzszenarien, einen Veränderungs-TÜV zur Akzeptanz-Abschätzung, eine Aufgabeninventur inkl. „EuV“, einer Entscheidungs- und Verantwortungsrechnung, eine Prozess-Funktions-Landkarte sowie eine Veränderungsuhr (vgl. Grannemann & Seele, 2016).

Innovative Moderationsmethoden sind z.B. das Lean-Coffee, ein agendafreies Meeting-Format, das sich mit den drei Kategorien „to discuss“, „discussing“ und „discussed“ einer einfachen Kanban-Logik bedient. Die Zeit für die Diskussion ist limitiert, über eine Verlängerung entscheiden die Teilnehmenden mit „Daumen rauf“ (Stach, 2016, 190 f.).

Interessante Selbstcoaching-Ansätze ergeben sich aus den fünf Elementen einer erfolgreichen Veränderung: Visionen/Ziele, Werte/Haltungen, Kohärenzgefühl, Rapport sowie dem Systemdenken (Sander, 2016, S. 145). Wenn man echte und schlechte Ziele unterscheidet, wie Sander dies tut, dann wird klar, was von Führungskräften alles zu leisten ist: Somatische Marker und sinnesspezifische Aufladung von Zielen sind hier wertvolle Stichworte!

Was müssen Organisationen tun, um auch in Zukunft wandlungsfähig zu bleiben? Bei Perkams & Sörensen (2016) finden sich wichtige Hinweise in Bezug auf die Art der Wissensweitergabe: Nur, wenn informelles Wissen auch tatsächlich in ausreichender Form „zirkuliert“, kann eine Organisation sich auch wirklich verbessern! Flurfunk als Verstärker und unterstützendes Element einer positiven Veränderungsdynamik!

„Jeder möchte die Welt verbessern und könnte es auch - wenn er nur bei sich selber anfangen würde“ – sagte schon der 1897 im österreichischen Bad Gastein geborene Schriftsteller Karl Heinrich Waggerl. Nur zu wahr! Wann ist Ihre Organisation bereit, sich intensiv zu bewegen, die Herausforderungen anzunehmen und sich so in der Folge nachhaltig zu verbessern?

 

Quellen

Grannemann, Ulrich & Seele, Hagen (2016): Führungsaufgabe Change: Eine Roadmap für Führungskräfte in Veränderungsprozessen. SpringerGabler. ISBN: 978-3-658-09859-9.

Nowotny, Valentin (2016): Agile Unternehmen: Fokussiert, schnell, flexibel. Nur was sich bewegt, kann sich verbessern. BusinessVillage. ISBN:  978-3-86980-330-3.

Perkams, Katja & Sörensen, Torsten (2015): Wissensmanagement und Organisationale Resilienz: Wissen ist Kraft. Verlag Dr. Kovac. ISBN: 978-383008-688-1

Sander. Constantin (2016. 4. Aufl.): CHANGE! Bewegung im Kopf. Mit neunen Erkenntnissen aus Biologie und Neurowissenschaften. BusinessVillage. ISBN: 978-3-86980-013-4.

Sievers, Derek (2010): First Follower: Leadership Lessons from Dancing Guy. Youtube-Video vom 11.02.2010. URL: https://www.youtube.com/watch?v=fW8amMCVAJQ

Stach, Michaela (2016): Agil Moderieren: Konkrete Ergebnisse statt endloser Diskussion. BusinessVillage. ISBN: 978-3-86980-332-6.

  

 

 

Leseprobe zum Buch "Agile Unternehmen"

Hier finden Sie eine aktuelle Leseprobe zu dem neunen Buch "Agile Unternehmen" von Valentin Nowotny, dass die Welt der agilen Methoden aus psychologischer Sicht beschreibt, erläutert und analysiert:

Aktuelle Leserstimmen:  

"Cooles Buch!",
"Ein tolles Buch!"
"Sehr inspirierend! :-)",
"Tolles Thema: Gratulation!", 
"Auch der Duz-Quotient ist super!", 
"Mir gefällt Ihr Buch - super Einführung!"
"Sehr anschaulich mit vielen Praxis-Tipps!", 
"Super geschrieben: gewitzt + kenntnisreich zugleich!", 
"Eine sehr gute Einführung und ein wunderbarer Überblick!", 
"Ich hoffe, das Buch bekommt rasch die ihm gebührende Verbreitung!", 
"Ich habe das Buch letzte Woche gelesen und konnte es jetzt schon zwei mal einsetzen!". 

ProjektMagazin schreibt:

"Das Buch 'Agile Unternehmen: Nur was sich bewegt, kann sich verbessern' richtet sich an alle, die sich einen kompakten Überblick über agile Herangehensweisen verschaffen wollen. Dabei wird sowohl auf die agilen "Klassiker" wie etwa Scrum oder Kanban eingegangen als auch auf Themen wie Design Thinking, Lean-Start-up, Komplexität und Agile Transition. Da der Autor Valentin Nowotny zu jeder agilen Arbeitsweise Denkfallen aufzeigt, weiß der Leser schon im Vorfeld, welche Fehler er vermeiden kann. Auch die unternehmenskulturellen Veränderungen werden vom Psychologen Nowotny intensiv beschrieben, wodurch sich das Buch von anderen rein auf Rollen, Artefakten und Meetings fokussierten Werken unterscheidet."

Der Autor des inspirierenden Titels "Change! Bewegung im Kopf" Dr. Constantin Sander sagt zu diesem Buch:

"Agile Unternehmen sind derzeit ein Trendthema. Valentin Nowotny hat dazu ein bemerkenswertes Buch vorgelegt, das genau zur richtigen Zeit kommt. Wer es in die Hand nimmt, legt es so schnell nicht wieder weg. Dem Autoren gelingt es vorzüglich, mit Fachkunde, Erfahrung und Weitsicht die Methoden und Hintergründe agilen Managements darzustellen. Kurzweilig und fesselnd. ... 'Agile Unternehmen' ist alles in allem ein Buch, das bei jeder innovativen Führungskraft unter das Kopfkissen gehört."

Diese und zahlreiche weitere interessante Amazon-Rezensionen zum Buch "Agile Unternehmen" finden sie auf Amazon.de.

Printversion:

Bestellen können Sie dieses Buch z.B. auf www.AgileTeams.de, in unserem Amazon-Händlershop, direkt bei BusinessVillage und natürlich überall dort, wo es gute Bücher gibt! 

eBook:

Auch als PDF-E-Book ist dieses Buch erhältlich, z.B. bei BusinessVillage