Negotiation

Lernen Sie jetzt DiSG® kennen

Lernen Sie jetzt das DiSG® Verhaltensprofil kennen. Everything DiSG®, in der englischen Variante Everything DiSC®, hilft Ihnen zum Beispiel dabei, ein stärkeres und effizient arbeitendes Team zu entwickeln.

Darüber hinaus gelingt es so fast spielerisch die Führungskräfte, Mitarbeiter/innen im Einkauf sowie allen Mitarbeitenden mit wichtigen Schnittstellen nach außen oder innen wie Vertrieb, Kundenservice, Projektmanagement etc. mit dem psychologisch relevanten Know-how auszustatten, das für den Geschäftserfolg auch tatsächlich benötigt wird. Über 50 Millionen Menschen weltweit haben bereits erfolgreich mit diesem Instrument gearbeitet. Warum nicht auch Sie? 

DiSG® ist gut und einfach zu verstehen, aber nicht simplifizierend.

Wie das DiSG® / DiSC® Verhaltensprofil funktioniert und was Sie davon haben, ist sehr anschaulich in dem folgenden Video erklärt:

Wir verwenden das DiSG® Verhaltensprofil u.a. für Führungskräfteworkshops, für Verhandlungstrainings sowie in der Teamentwicklung an. Sprechen Sie uns an, wir stellen für Sie sehr gerne ein maßgeschneidertes Trainingskonzept zusammen! 

NowConcept®  Ihr Everything DISG® zertifizierter Partner für bewegte Zeiten!    

Verhandeln aus der Distanz: Special Skills für Telefon- und Online-Verhandlungen

Es geht in diesem neuartigen Management Circle Seminar um zentrale Komponenten des Verhandlungserfolgs: 

  • Gezielter Beziehungsaufbau: Persönlichkeitstypen aus der Distanz richtig einschätzen, 
  • Ankereffekt und Mittelpunktregel: Welche taktischen Hilfsmittel haben die größte Wirkung? 
  • Schlagfertig am Telefon? Die acht entscheidenden Prinzipien
  • Macht – Wissen – Zeit: So setzen Sie Macht und Druckmittel angemessen ein, 
  • Strategiekonforme Kommunikationsarchitektur: Setup, Deal-Design und Zielkorridor
  • Timing und Technik beherrschen: Online-Konferenz-Systeme und elektronische Handelsplattformen, uvam.


Die nächsten Seminartermine sind: 

  • 25. und 26. August 2016 in München 
  • 27. und 28. September 2016 in Köln 
  • 25. und 26. Oktober 2016 in Berlin

Bei Interesse finden Sie weitergehende Informationen und eine Anmeldemöglichkeit auf den Seiten der Management Circle AG:

http://www.managementcircle.de/seminar/verhandeln-aus-der-distanz.html

 

Verhandlungstrainings: Die 5 Erfolgsfaktoren

Verhandlungstrainings gibt es viele. Manche ermüden, andere sind gut gemeint, aber auf die speziellen Fälle und auf die Branche des Kunden nicht anwendbar. Wiederum andere sind gut konzipiert, nur ist der Trainer nicht in Lage, die Gruppe "abzuholen".  

© Copyright Foto: Valentin Nowotny, NowConcept, Berlin, 2015 

Was macht also wirklich gute Trainings aus? Zuallererst ein sehr gutes und auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittene Konzept. Des weiteren sollte der Trainer "voll im Thema" stehen und in der Lage sein, die Fragen der Teilnehmenden jederzeit zu beantworten. Ein gutes Training hat ein balanciertes Verhältnis von Theorie und praktischen Übungen. Insgesamt ist das Training nicht theoriedominiert, sondern beinhaltet eine Vielzahl von spezifischen Praxisübungen, die vom Trainer immer wieder von einzelnen hilfreichen Modellen, Best-Practise-Empfehlungen, passenden Verhandlungs-Tipps sowie Hinweisen zur Verhaltensoptimierung ergänzt werden. Welche Fragen sollten Teilnehmende nach einem guten Verhandlungstraining in jedem Fall beantworten können? Fünf Punkte sind essentiell:

1. Wie lassen sich Verhandlungsspielräume schaffen?

Oberste Maxime: der Teilnehmende ist in der Lage, Verhandlungsspielräume zu öffnen und das Spielfeld einer Verhandlung zu gestalten. Steigt jemand zum Beispiel direkt bei seinem Limit ein, so werden die Möglichkeiten für Kompromisse bereits im Vorfeld stark reduziert. Außerdem ist es mit der Nennung einer festen Grenze praktisch unmöglich eine Win-Win-Situation für beide Seiten zu schaffen. Entweder ist der Verhandlungspartner frustriert über die starre Grenze des Gegenübers, oder aber dem Verhandelnden selbst ist es nicht möglich, dieses Limit einzuhalten, auch wenn der Verhandlungspartner sich beweglich zeigen sollte.

2. Wie können Verhandlungen aktiv geführt werden?

Eine andere wichtige Voraussetzung für Verhandlungserfolg ist die aktive Komponente beim Führen von Verhandlungen. Der Verhandelnde muss wissen, wie verhindert werden kann, dass der Verhandlungspartner einem das Heft aus der Hand nimmt. Dafür sind Gesprächsstrategien und entsprechende rhetorische Mittel erforderlich, um das Gespräch selbst erfolgreich zu lenken und zu steuern. Der eigene Redeanteil sollte nicht zu hoch sein und passende Gesprächspausen sollten gekonnt gesetzt werden. Mit richtigen Fragetechniken können aktiv wichtige Informationen eingeholt werden. Das gibt dem Gegenüber bisweilen das Gefühl im Mittelpunkt zu stehen. Dieser Informationsvorsprung stärkt in der Regel die eigene Verhandlungsposition.

3. Wie können die Teilnehmenden Geduld signalisieren?

Zeit zu haben und Geduld aufzubringen, ist nicht nur eine Tugend, sondern für eine erfolgreiche Verhandlungsführung essentiell. Ein guter Verhandelnder lässt sich nicht von seinem Gegenüber drängen. Seine Geduld vermittelt dem Gegenüber vielmehr das Gefühl von Wertschätzung und gibt dem Partner Raum für Kompromisse und Zugeständnissen.

4. Wie können Verhandlungen gezielt und effizient vorbereitet werden?

Ein guter Verhandler ist immer hervorragend über sein Gegenüber und die Verhandlungsmaterie informiert. Für die Vorbereitung sind klare Strukturen erforderlich. Fixiert werden hierbei die Strategie sowie die passenden Fragen und Argumente, die dann in einem Handlungsleitfaden zusammen geführt werden. Das gibt die Sicherheit für souveränes Agieren. Alle wichtigen und erfolgsrelevanten Informationen werden so während der Verhandlung abgefragt und genutzt.

5. Wie lassen sich "Manipulationstechniken" erkennen?

Ein wichtiger Gegenstand von Verhandlungstrainings ist das Erkennen von Manipulationstechniken. Auch hier gilt: Je mehr die Teilnehmenden hierüber wissen, desto besser. Gute Verhandlungstrainings lösen sich auch von dem moralisch und emotional vorbelasteten Begriff "Manipulation" und unterscheiden vielmehr zwischen wirksamen und unwirksamen Vorgehensweisen, zwischen angemessenen und unangemessenen Mitteln zur Bewältigung einer spezifischen Verhandlungs- bzw. Kommunikationsaufgabe. So entsteht bei den Teilnehmenden eine Verhandlungskompetenz, die sich flexibel an die Erfordernisse einer Situation anpasst. 

Fazit

Buchen Sie kein "Training von der Stange"! Zielführender sind praxisnahe und komplexe Fallszenarien, die von einem kompetenten Trainingsanbieter im Zusammenspiel mit Ihnen entwickelt werden. Wir beraten Sie gern, telefonisch oder persönlich. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Griechenland: Schlagfertiger Abtausch in den Medien als Teil eines furios inszenierten Verhandlungs-Pokers

Schlagfertiger Abtausch in den Medien: der Verhandlungs-Poker geht weiter!

"Die Griechen täten ihm leid", so wurde Schäuble zitiert. Nun kontert der neue griechische Ministerpräsident Tsipras, Schäuble möge lieber „Völker bemitleiden, die mit hängendem Kopf gehen“. Schlagferigkeit als Ausdruck einer selbstbewußten Verhandlungshaltung, gepaart mit einem harten Positions-Spiel machen die taktisch sehr interessant aufgestellten Verhandlungspartner Griechenland und EU zu einem schönen Anschauungsbild für in hohem Grade praxisrelevante Verhandlungsstrategien. Während in der Öffentlichkeit das "Säbelrasseln" immer wieder den möglichen Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone "Grexit" ins Licht der Öffentlichkeit holen, wird hinter den Kulissen durchaus nach Möglichkeiten der Verständigung gesucht. Da jedoch auf beiden Seiten hart gespielt wird und es um einen einen sehr hohen Einsatz geht, konkret die Konditionen des Hilfsprogramms, aber durchaus auch um die persönliche Reputation aller Beteiligten, kommt nun auch das Prinzip des Zeitsrucks ins Spiel.

Auch hinter den Kulissen geht der Verhandlungs-Poker weiter

Auch hinter den Kulissen geht der Verhandlungs-Poker weiter

Die kompromisslose Pose von Schäuble "Am 28. Februar, 24 Uhr, is over". Aber auch die Machtmittel der Griechen, wie zum Beispiel aufgrund der erforderlichen Einstimmigkeit eine mögliche vollständige Blockade von Beschlüssen auf EU-Ebene, ist nicht zu unterschätzen. Aus Sicht der EU ist es nun sicher vorteilhaft, dass es hier z.B. mit Blick auf die Ukraine derzeit aufgrund der dortigen Verhandlungen mit Moskau derzeit diesbezüglich erst einmal keinen weiteren Bedarf geben scheint. 

Vorteilhaft ist es auch, dass die Griechen durch ihre intensiven Reisen in den letzten Wochen dafür gesorgt haben, dass sich alle "relevanten Player" auch persönlich kennen. Denn das ist die Grundlage, um auch in einer harten Verhandlungssituation und trotz ausgerufener Ultimaten am Ende eine Einigung erzielt werden kann, die wenngleich anders als vielleicht ursprünglich erwartet, für beide Seiten einen Gewinn darstellt. Jedenfalls wenn alle die Nerven behalten und am Ende zielsicher und entschlossen Handeln. Und davon sollte man bei international erfahrenen und versierten Verhandlungspartner schon ausgehen!

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/alexis-tsipras-kritisiert-schaeuble-soll-andere-bemitleiden-13434088.html #verhandeln #schlagfertig #griechenland