Agile Unternehmen

Neue Leserstimme zu „Agile Unternehmen“

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Es macht mir immer wieder Freude, zu erfahren wie Bücher bei den Lesern ankommen. Über die meisten Kommentare und Rezensionen freue ich mich daher sehr, ganz insbesonder jedoch über die folgende Buchrezension einer begeisterten Leserin! 😊😊😊

„Ich habe selten ein Fachbuch wie Valentin Nowotny’s „Agile Unternehmen: Nur was sich bewegt, kann sich verbessern“ so intensiv gelesen. Denn hier wird das Thema nicht nur methodisch behandelt, sondern beleuchtet immer wieder Agilität aus dem Blickwinkel eines Psychologen. Auf Prinzipien und Werte als Basis einer Haltung, die es in der Welt von Scrum, Kanban und Design Thinking braucht, wird ausführlich eingegangen genauso wie auf den notwendigen Change in der Organisation. Agilität kann nicht angeordnet werden, Agilität muss von innen heraus wachsen und methodisch unterstützt werden. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre!

Top: die weiterführenden Links auf seine Website und die Literaturhinweise.“

Aktuelle Leserstimme zum Buch "Agile Unternehmen"

Bei Büchern, die eine größere Leserschaft finden wie das Buch "Agile Unternehmen", bekommt ein Autor immer wieder Leserzuschriften. Diese Leserstimme vom vergangenen Wochenende hat mich besonders gefreut :-))

Ihnen/Euch einen guten Start in die Woche!
Valentin Nowotny

 

Sehr geehrter Herr Nowotny, 

vielen Dank für Ihr großartiges Buch "Agile Unternehmen", welches ich gerade fertiggelesen habe. 

Ich nehme daraus zahlreiche Anregungen und neue Erkenntnisse mit, welche ich in meiner täglichen Projektarbeit mit Kunden unmittelbar umsetzen kann. Besonders dankbar bin ich Ihnen für die Struktur der einzelnen Kapitel mit den Zusammenfassungen und den wertvollen Hinweisen jeweils am Ende jedes Kapitels.

Das Lesen Ihres Buches hat sehr viel Spaß gemacht und ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg!

Viele Grüße


Transition Manager
Frankfurt am Main, 
26. November 2017

 

Webinar: Agile in 100 Minuten am 14. Juli 2017

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In diesem Webinar erfahren Sie aus erster Hand alles, was Sie wissen müssen, um die agile Methodenwelt einzuordnen: Was ist wirklich wichtig? Welche Methodenwelten bzw. Agile Frameworks gibt es? Was ist eine agile Organisation und welche Wege gibt es hierhin? Agile in 100 Minuten ist eine kompakte Einführung, die alles Wichtige auf den Punkt bringt. Ihre Fragen und Ihr Input ist willkommen und wir nutzen das Online-Format so, dass alle Teilnehmer/innen in der zur Verfügung stehenden Zeit, zum einen sehr guten Überblick und Input bekommen, zum anderen auch Ihre Fragen und eigenen Überlegungen anbringen können. 100 Prozent spannendes Wissen, 100 Prozent Diskussion auf Augenhöhe, 100 wertvolle Minuten für alle, die teilnehmen. 

Inhaltsübersicht:

I. Agiles Mindset, Agile Werte, Agile Prinzipien!
2. Die agile Organisation: was macht sie aus?
3. Agile Methodenwelten: einmal von A bis Z!
4. Der Weg ins Agile Arbeiten: wo anfangen

Minimale Teilnehmerzahl: 10
Maximale Teilnehmerzahl: 20

PS: Das Webinar setzt keine Vorkenntnisse voraus und ist für Leser und (Noch-) Nicht-Leser von "Agile Unternehmen" gleichermaßen geeignet.

Bald buchbar! "Das Programm" - Der schnelle Weg zur agilen Organisation

Bald buchbar!

"Das Programm" - Der schnelle Weg zur
agilen Organisation

... z.B. für Entscheider in der Personalentwicklung.

Gemeinsam mit meinem Kollegen Alexander Schaaf von key2kow werden wir ab April 2017 ein agiles, modulares Programm anbieten, basierend auf Inhalten zu agiler Führung, agilem Projektmanagement und agilen Praktiken für Führungskräfte, Projektmanager sowie Teamleiter und ihren Teams.

"Das Programm" basiert auf miteinander kombinierbare Bausteinen, die Ihnen maximale Flexibilität garantiert, mit einer Kombination aus Workshops, Trainings, Webinaren und Selbstlernphasen.

Neugierig geworden? Klicken Sie hier!

Leseprobe zum Buch "Agile Unternehmen"

Hier finden Sie eine aktuelle Leseprobe zu dem neunen Buch "Agile Unternehmen" von Valentin Nowotny, dass die Welt der agilen Methoden aus psychologischer Sicht beschreibt, erläutert und analysiert:

Aktuelle Leserstimmen:  

"Cooles Buch!",
"Ein tolles Buch!"
"Sehr inspirierend! :-)",
"Tolles Thema: Gratulation!", 
"Auch der Duz-Quotient ist super!", 
"Mir gefällt Ihr Buch - super Einführung!"
"Sehr anschaulich mit vielen Praxis-Tipps!", 
"Super geschrieben: gewitzt + kenntnisreich zugleich!", 
"Eine sehr gute Einführung und ein wunderbarer Überblick!", 
"Ich hoffe, das Buch bekommt rasch die ihm gebührende Verbreitung!", 
"Ich habe das Buch letzte Woche gelesen und konnte es jetzt schon zwei mal einsetzen!". 

ProjektMagazin schreibt:

"Das Buch 'Agile Unternehmen: Nur was sich bewegt, kann sich verbessern' richtet sich an alle, die sich einen kompakten Überblick über agile Herangehensweisen verschaffen wollen. Dabei wird sowohl auf die agilen "Klassiker" wie etwa Scrum oder Kanban eingegangen als auch auf Themen wie Design Thinking, Lean-Start-up, Komplexität und Agile Transition. Da der Autor Valentin Nowotny zu jeder agilen Arbeitsweise Denkfallen aufzeigt, weiß der Leser schon im Vorfeld, welche Fehler er vermeiden kann. Auch die unternehmenskulturellen Veränderungen werden vom Psychologen Nowotny intensiv beschrieben, wodurch sich das Buch von anderen rein auf Rollen, Artefakten und Meetings fokussierten Werken unterscheidet."

Der Autor des inspirierenden Titels "Change! Bewegung im Kopf" Dr. Constantin Sander sagt zu diesem Buch:

"Agile Unternehmen sind derzeit ein Trendthema. Valentin Nowotny hat dazu ein bemerkenswertes Buch vorgelegt, das genau zur richtigen Zeit kommt. Wer es in die Hand nimmt, legt es so schnell nicht wieder weg. Dem Autoren gelingt es vorzüglich, mit Fachkunde, Erfahrung und Weitsicht die Methoden und Hintergründe agilen Managements darzustellen. Kurzweilig und fesselnd. ... 'Agile Unternehmen' ist alles in allem ein Buch, das bei jeder innovativen Führungskraft unter das Kopfkissen gehört."

Diese und zahlreiche weitere interessante Amazon-Rezensionen zum Buch "Agile Unternehmen" finden sie auf Amazon.de.

Printversion:

Bestellen können Sie dieses Buch z.B. auf www.AgileTeams.de, in unserem Amazon-Händlershop, direkt bei BusinessVillage und natürlich überall dort, wo es gute Bücher gibt! 

eBook:

Auch als PDF-E-Book ist dieses Buch erhältlich, z.B. bei BusinessVillage

Agile Meetings - Neue Erfahrungen mit Instant Open Space

Agile Methoden und Ansätze sind in aller Munde. Viele Initiativen und Buchprojekte (u.a. mein eigenes Buchprojekt: "Agile Unternehmen: nur was sich bewegt, kann sich verändern", welches im März 2016 bei BusinessVillage erscheint) beschäftigen sich mit dieser Thematik.

Mit dem Ansatz "Instant Open Space" von Alexander Schilling können Sie jetzt selbst neue agile Erfahrungen im Team machen (auch wenn Sie sonst so nicht arbeiten!).

Das besondere an dieser Methode ist, dass einzelne Themen nicht vorgegeben sind, sondern im Prozess entstehen und dann je nach "Interesse" verfolgt werden können. 

Wie Instant Open Space genau funktioniert, erfahren Sie in dem folgenden Text, den unserem Buch "Erfolgreich Trainings und Seminare gestalten" entnommen haben, welches Sie hier bestellen können. Wir freuen uns über Ihre Erfahrung mit dieser Methode und freuen uns über Ihren Kommentar bzw. Ihren Erfahrungsbericht.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Ihr Valentin Nowotny


 

Instant Open Space nach Alexander Schilling

 

Eckdaten

Ziel: Bei dieser Methode werden die Teilnehmer zur eigenen Themensetzung angeregt, diskutieren frei über das, was von Interesse ist, entwickeln Ideen und planen Projekte.

Gruppengröße: 6 bis 50 Teilnehmer
Dauer: 2 bis 3 Stunden
Material: große selbstklebende Metaplankarten

Ablauf

Diese Methode basiert auf der Open Space Technology, einem Change-Instrument für Konferenzen ab 50 Teilnehmern. Die Grundidee dieser Methode ist, dass die wirklich wichtigen Gespräche einer Konferenz immer in den Kaffeepausen stattfinden. Bei den Open Space Konferenzen gibt es daher keine feste Agenda, sondern nur ein Oberthema und viel Gestaltungsraum, den die Teilnehmer mit Leben füllen sollen. Die Teilnahme ist freiwillig und es passiert rein gar nichts, außer die Teilnehmer nehmen es selbst in die Hand. Jeder hat die Möglichkeit, selbst Themen zu setzen, die in eine gemeinsame Matrix eingetragen werden. Zu jedem gesetzten Thema findet eine Session statt. Die maximale Länge der Sessions wird vorher festgelegt und wird in der Matrix festgehalten. Nach den Sessions kommen alle wieder gemeinsam zusammen und tauschen die Ergebnisse aus.

Das Instant Open Space ist eine komprimierte Variante, die sich hervorragend für Seminare eignet und dabei den gleichen Prinzipien folgt. Da die Teilnehmer die Themen bestimmen, ist jeder Instant Open Space anders. Die Grundstruktur bleibt dabei aber immer gleich.

  • Es sollte auch beim Instant Open Space ein übergeordnetes Thema oder eine Fragestellung geben, die komplex genug ist, um Unterthemen zu ermöglichen und mehrere Stunde darüber zu sprechen. Gleichzeitig darf das Thema nur so groß sein, dass in 2-3 Stunden Zeit auch Ideen, Strategien und Konzepte zum Thema entwickelt werden können.
  • Die Teilnehmer sitzen in einem Stuhlkreis in der Mitte des Raumes. Legen Sie weitere Orte im Raum für Sessions fest. Diese sind beispielsweise durch Buchstaben markiert. Bei 6 Teilnehmern bieten sich 3 Session-Orte, ab 12 Teilnehmer bereits 4 Session-Orte an. Das Thema des Instant Open Space sollte sichtbar visualisiert werden. Außerdem befindet sich an der Wand eine offene Matrix, bei der horizontal die Sessionorte stehen und vertikal die Anzahl der Session-Runden. Es sind entweder zwei lange Sessionrunden von 60 bis 75 Minuten oder drei kurze von 30 bis 45 Minuten zu empfehlen. Die Matrix können Sie mit Hilfe von großen selbstklebenden Metaplankarten an die Wand
  • Wenn die Teilnehmer anwesend sind, beginnen Sie mit einer Vorstellungsrunde. Nutzen Sie auch hier einen Talking-Stick, um Ruhe in die Runde zu bringen. Anschließend wird das Thema benannt und mögliche Einschränkungen erläutert (wenn es sich beispielsweise um die Planung eines Projekts handelt, kann es monetäre Grenzen geben). Wenn die Regeln und der Ablauf bekannt sind, kann es losgehen. Der Instant Open Space beginnt damit, dass die Teilnehmer Sessions posten können. Alle bekommen große selbstklebende Metaplankarten in die Hand und können darauf Themen oder Fragestellungen zum Oberthema schreiben, die sie interessieren und gerne bearbeiten möchten (Ein Thema pro Karte). Wer eine Session postet, ist für die Dokumentation der Inhalte in dieser Session verantwortlich. Es wird nicht erwartet, dass er die Session leitet oder sich mit dem Thema besonders gut auskennt. Die Teilnehmer haben fünf Minuten Zeit Sessions zu posten. Nach einander stellen die Teilnehmer ihre Themen vor, nennen dabei deutlich ihren Namen und überlegen sich, an welchem Sessionort und in welcher Sessionrunde diese stattfinden soll. Sie kleben ihre Karte an die entsprechende Stelle in der Matrix. Wenn keine Sessions mehr benannt werden, aber noch Plätze in der Matrix frei sind, haken Sie noch einmal nach.
  • Nun können Sie den Marktplatz eröffnen. Alle Teilnehmer ordnen sich den Sessions zu, bei denen sie gerne dabei wären und schreiben ihren Namen unter das Thema. Anschließend schaut sich die Gruppe die Matrix gemeinsam an und hat nun die Möglichkeit, Sessions zusammen zu legen, wenn sich die Themen stark überschneiden. Handelt es sich aber um zwei Aspekte eines Themas, so sollten beide ihren eigenen Raum bekommen. Genauso können Sessions wiederum in zwei Unteraspekte geteilt werden, wenn sich beispielsweise alle für diese Session interessieren.
  • Nun gehen die Teilnehmer in die Sessions und arbeiten eigenständig an ihren Themen. Während dessen gibt es 4 goldene Regeln, die Sie zu Beginn des Instant Open Space erläutern sollten.

1. Wer auch kommtes sind immer genau die richtigen Leute!

(c) Copyright Grafik: Alexander Schilling

Wenn also keiner zu einer Session kommt, dann hat das Thema in dieser Runde keinen hohen Stellenwert und das ist genau richtig so. Wer also alleine in seiner Session sitzt, sollte sein Interesse an diesem Thema jedoch ernst nehmen und zumindest einen Teil der Session eigenständig daran arbeiten. Niemand ist verpflichtet, zu der Session zu gehen, zu der er sich angemeldet hat. Die Teilnehmer haben ihre Namen eingetragen, um ungefähr abschätzen zu können, wie viele Teilnehmer in welcher Session zu erwarten sind. Man darf eine Session auch jederzeit verlassen, um vielleicht in eine andere zu gehen. Auf diese Weise wird man zur „Open Space Biene“, die die verschiedenen Sessions verknüpft und befruchtet. Man sollte sich beim Open Space über die Teilnehmer freuen, die da sind, anstatt sich darüber zu ärgern, wer nicht da ist!

2.Was auch immer geschiehtist genau das, was geschehen konnte und ist o.k!

Es gibt keinen Ergebnisdruck oder Plan, nach dem eine Session abläuft. Der Inhalt wird ganz allein durch das Interesse der Teilnehmer gelenkt.

3. Es beginntwenn es beginnt!

Wenn ein oder zwei Teilnehmer am Session-Ort anfangen, dann ist das o.k. Wenn sie aber noch auf die anderen eingetragenen Teilnehmer warten möchten, ist dies auch o.k. Wer nicht gleich zu seiner Session geht, sondern vielleicht lieber noch einmal einen Kaffee trinkt, darf auch das tun.

4.Vorbei ist vorbeiNicht vorbei ist nicht vorbei!

Die maximale Zeitspanne für die Session muss nicht vollständig ausgenutzt werden. Lediglich nach hinten gibt es natürlich ein Zeitlimit. Themen können jedoch in weitere Sessions mit eingebracht werden.

Im Anschluss an die zwei oder drei Session-Runden kommen alle wieder zusammen in den Stuhlkreis. Die Ergebnisse der Sessions sollten im Anschluss an den Open Space beispielsweise per E-Mail oder Fotoprotokoll für alle zugänglich gemacht werden.

Praktische Erfahrungen

Bei dieser Methode bekommen nur jene Themen Raum, die die Teilnehmer brennend interessieren. Auf diese Weise entsteht eine Dynamik und Eigeninitiative, die wir noch mit keiner anderen Methode erreichen konnten. Haben Sie keine Sorge, dass die Teilnehmer die Zeit nutzen um faul zu sein. Ganz im Gegenteil: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Teilnehmer im Instant Open Space ihre produktivsten Momente erleben und Konzepte und Ideen erschaffen, die noch lange über das Seminar hinaus bestehen bleiben.

Variationen

Wenn zwei Gruppen zum selben Thema parallel arbeiten, wie es oft bei firmeninternen Programmen der Fall ist, können Sie diese Gruppen ideal zu einem Instant Open Space zusammenlegen. Möglicherweise wurden in beiden Gruppen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Beim Instant Open Space können die Gruppen ihr Wissen und ihre Ansichten austauschen und sich gegenseitig befruchten.

Einsatzmöglichkeiten

Benutzen Sie diese Methode, wenn es darum geht, dass Ihre Teilnehmer etwas entwickeln, sich ihre ganz persönlichen Gedanken zu dem Thema machen und selbst entscheiden können, was von Interesse ist. Ideal ist das Open Space, wenn es darum geht, Strategien, Konzepte und Zukunftsvisionen für ein Unternehmen oder ein Projekt zu entwickeln. Auch wenn das Seminarthema sehr groß ist und viele Fokussierungen auf Unterthemen möglich wären, ist der Instant Open Space ideal. Da der Inhalt durch die Teilnehmer selbst bestimmt wird, ist jede Teilnehmergruppe geeignet. Klassische Seminarthemen sind: Gesundheitsmanagement, Changemanagement, Workshops zu Projekten oder Konzeptwerkstätten, Burnout, Social Media oder Führung.

Achtung!

Unterschätzen Sie bei dieser Methode nicht die Relevanz einer gemeinsamen Vorstellungs- und Abschlussrunde. Genauso wie bei jedem Seminar Anfang und Ende essentiell sind sind diese bei jeder einzelnen Methode wichtig, um hinein zu kommen und einen Abschluss zu finden. Beim Instant Open Space hat dies eine besondere Relevanz, da die Methode aus vielen sich selbst organisierenden Kleingruppen besteht. Nur wenn dem Anfang und dem Ende Zeit gewidmet wird, kann eine runde Veranstaltung entstehen.

Achten Sie außerdem darauf, dass Sie als gutes Beispiel voran gehen und die Regeln des Instant Open Space einhalten; beispielsweise reden auch Sie nur mit dem Talking-Stick.

Tipps!

Nach den Prinzipien der ursprünglichen Open Space Konferenzen sollten Sie die ganze Zeit über ein kleines Buffet anbieten. Dieses erhöht den „Kaffeepausen-Effekt“, bei dem durch die Ungezwungenheit der Atmosphäre die besten Ideen zustande kommen. Die Teilnehmer können sich während der Sessions bedienen und können sich am Buffet miteinander austauschen.


Alexander Schilling

Hintergründe zum Openspace Moderator Alexander Schilling 
Kontakt zu OpenSpace Moderator Alexander Schilling


Buchbestellung

Nowotny, Valentin & Tantau, Christiane (2012): Erfolgreiche Trainings und Seminare gestalten. Methoden und Strategien für einen nachhaltigen Transfer in die Praxis. Cornelsen, Berlin. 

Nowotny, Valentin (2016): Agile Unternehmen: fokussiert, schnell, flexibel. Nur was sich bewegt, kann sich verändern. BusinessVillage Verlag, Göttingen.

In 90 Tagen durch die Agile Welt – jetzt schon „super-spannend“!

Agile Denk- und Handlungsweisen sowie entsprechende Methoden und Techniken werden im Bereich Software-Entwicklung und im Projektmanagement zusehends gangbare Vorgehensweisen. Gespeist aus den Vereinigten Staaten, wo vom 11. bis 13. Februar 2001 das agile Manifest in der Lodge des „Snowbird Ski Resort“ in den „Wasatch Mountains“ auf einer Höhe von rund 2.500 Metern im (US-)amerikanischen Utah von 17  vom bisherigen Vorgehen entnervten Softwareentwickler unterzeichnet wurde. 

Weitere Entwicklungen in diese Richtung kamen auch aus Japan, wo Lean und Kaizen schon seit längerer Zeit nie für möglich gehaltene Quantensprünge bei der Qualität und Kundenzufriedenheit ermöglichen. Nicht nur Toyota macht‘s inzwischen möglich! Jetzt wird es auch für uns höchste Zeit, diese Entwicklung anzuschauen, auszuwerten und die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Doch welche Bedeutung hat Agilität für die Unternehmen auf dieser Seite des „großen Teichs“? Zahlreiche Studien belegen, dass auch in der D-A-CH Region „Agile“ inzwischen hoch-relevant geworden ist. Auf meiner AgileTeams.de-Website finden sich inzwischen immerhin schon sieben relevante Studien hierzu (vgl. http://www.agileteams.de/studien). 

Also, wenn nicht jetzt, wann dann ist der Zeitpunkt einmal genauer hinzuschauen. Erste Erkenntnisse zeigen auch, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, genauer über das Thema Unternehmenskultur nachzudenken - denn das passende „Mindset“ des Einzelnen und eine gut gefüllte „Tool-Box“ führen direkt ins „Aus“, wenn die Unternehmenskultur nicht „mitspielt“. Nicht „Culture eats Strategy for Breakfast“, sondern: “Culture eats Everything for Breakfast“!  Wow!

In Berlin, dem derzeitigen deutschen Zentrum der Startup-Szene, sind viele interessante Angebote rund um das Thema „Agile“ zu finden. Hier hat man schnell(er) herausgefunden, welche Bedeutung Agiltät hat und warum „klassische Zusammenarbeit“ eher der Vergangenheit angehört (vgl. http://karriereblog.svenja-hofert.de/2014/11/studie-agiles-teamwork-ist-erfolgreicher-als-klassische-zusammenarbeit/.  

Um Teams auf dem Weg zu einer agilen Unternehmenskultur zu unterstützen, werden z.B. spannende HR Safaris veranstaltet. In der Produktion hat das Thema "Lean" schon seit den beiden letzten Dekaden neue Akzente gesetzt.  Dies zeigen diverse interessante Bücher wie z.B. "Raus aus der Lean-Falle: Lean erfolgreich zur Gewohnheit machen" von Daniela Best & Albert Hurzt (2014) sowie "The Lean Startup" von Eric Ries  (vgl. http://www.agileteams.de/literatur).

Auch für die Themen "Innovation" und "Startups" existieren inzwischen diverse Publikationen. "Agile Innovation" sowie "The Lean Startup" liefern überzeugende Konzepte, wie "Agile" und "Lean" auf neue Unternehmensbereiche (Produktmanagement) oder spezifische Unternehmensformen wie ein Startup übertagen werden können. 

Meine These an dieser Stelle: Die Entwicklung ist hier längst nicht abgeschlossen. Was mich interessiert: nicht ob "Agile" und "Lean" , sondern eher wie, wann, über welche Weg, etc. Welche Unternehmen eigenen sich, um Lean oder Agile Konzepte einzuführen? Interessant dazu ist das Kulturmodell des Belgiers Frederic Laloux, der in „Reinventing Organizations“ evolutionär die unterschiedlichen Organisationsformen in ihren Eigenschaften und ihrer „Verbreitung“ beschreibt:

a) Tribal „Rot“ -> Das Wolfsrudel -> Heute z.B. noch bei der Mafia gebräuchlich -> Mit Angst setzt der machtvolle Führer seine Vorstellungen durch

b) Traditionell „Bernstein“ -> Hier wurde das Organigramm erfunden -> Hierarchie und die Befehlskette ist die Garantie für Effizienz

c) Modern „Orange“ -> Ständige Optimierung -> Ingenieursvokabeln dominieren -> Budgets + Zielvorgaben + „Vernunft“ sind „Key“

d) Postmodern „Grün“ -> Weiche Aspekte -> „Culture over Strategy“ + Coaching + Empowerment -> Hier geht es um Selbstorganisation + Zuhören

e) Integral „Petrol“ -> Ganzheitlichkeit + Selbstmanagement -> ein gemeinsam weiterentwickelter „Zweck“ bzw. „Sinn“ des Unternehmens

Hierzu auch ein schönes „Erklär-Video“ Video von Peter Green
https://vimeo.com/121517508

 

 

 

 

Nach der Unterteilung von Frederic Laloux machen "Agile" und "Lean" vor allem für grüne und petrol-farbene Organisationen Sinn. Aber auch orange Organisationen lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen zu grünen Organisationen weiterentwickeln. Erst dann entfalten Scrum, DesignThinking, Lean, Kaizen & Co. ihre wirkliche Kraft. 

Viele Menschen fühlen, dass traditionelle Vorgehensweisen „nicht mehr passend“ sind. Es braucht mehr Unternehmen die sich trauen, den Mitarbeiter/innen zu ermöglichen, ihr „ganzen Ich“ zu finden und zu entfalten. Frederic Laloux zitiert einen Mitarbeiter in einem solchen Unternehmen:„Manchmal wünsche ich mit, dass es zu Hause ein bisschen mehr ist wie auf der Arbeit!“.

Agile Teams und agile Unternehmen, das gestehen sich auch in der D-A-CH Region jetzt immer mehr Top-Manager ein, das ist es, was auch Unternehmen hierzulande brauchen. Denn diese sind einfach erfolgreicher. Dazu passt der Blog-Beitrag von Stephan Grabmeier: In „Scrum: In kurzen Sprints schneller zum Ziel“  ist der Stand der Dinge eindrucksvoll zusammengefasst: Scrum als meist genutzte Agile Management-Methode ersetzt den „Wasserfall“, wo wie man so sagt die Planung dann von oben „heruntergebrochen“ wird (ich mochte diesen Ausdruck noch nie!), denn dieser so Stephan Grabmeier „hat ausgedient“, dagegen setzt er – und weltweit viele andere aus der Agile Community – Scrum, bei dem das Prinzip „Always Beta“ gilt.

Der Product Owner, der im Laufenden Entwicklungsprozess die Stakeholder vertritt, hat alle möglichen Weiterentwicklungen im Product Backlog „im Blick“. Gemeinsam mit dem Team wird dann priorisiert, was in den nächsten „Sprint“ kommt. In kurzen ein- bis vierwöchigen „Iterationen“, also „vollständigen kleine Entwicklungssequenzen“ werden ausgesuchte Features gestest und qualitätsgesichert im Sinne eines potenziell auslieferbaren Produktes fertiggestellt und sodann mit der Anwenderseite diskutiert. Instant Feedback, so schnell wie möglich verstehen, was der Kunde will und auch dem Kunden die Möglichkeit geben, zu entdecken, was für ihn wirklich zählt. Keinen Abfall produzieren. Die Japaner sprechen hier „Muda“, viele frustrierten Projektmitarbeiter hierzulande von „für die Schublade“. 

Worum geht es konkret: Teams können auch im Prozess besser werden. Nach jedem Sprint reflektiert das Team in einer Retrospektive – unterstützt durch den ScrumMaster – wo es sich noch weiter verbessern kann. So wird „Lernen“ institutionalisiert. Auch das Daily Standup Meeting, 15 Minuten, 3 Fragen pro Nase, nicht mehr, holt alle zusammen, motiviert, verschafft jedem einen Überblick, fördert „mitdenken“ und Verantwortung, erlaubt Teams so mehr „Wert“ zu schaffen also jemals zuvor.

„Doppelte Arbeitsergebnisse in der Hälfte der Zeit“ verspricht der Miterfinder von Scrum Jeff Sutherland – und ja, das ist ein „revolutionärer Ansatz“, der zur Zeit die großen und kleinen Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bewegt und der vieles – auch und gerade vieles außerhalb der IT – in den nächsten Jahren massiv verändern wird. Management ist nicht mehr Management wie wir es zu kennen glaubten. Es versteht sich eher als „Wegbereiter“, „Hindernisbeseitiger“ und „Weichensteller“.

Auch Führung ist nicht mehr Führung wie wir Sie kennen. Sie ist eher unterstützend-supportiv, visions-kommunizierend und coachend-befähigend.  Arbeit ist nicht mehr Arbeit wie wir Sie kennen, sondern Arbeit wird Arbeit mit Sinn, Flow und Engagement. Und mit Verantwortung, die aus Vertrauen erwächst, welches durch Zutrauen entsteht, das auf realen Ergebnissen und ehrlichem Feedback hierzu erwächst.   

Die Agile und Scrum Grundlagen sowie die zugrunde liegenden psychologischen Prinzipien hiervon werde ich mir für das Buch „Agile Unternehmen: Nur was sich bewegt, kann sich verändern“ noch einmal sehr genau anschauen, mit vielen Menschen diskutieren, und (hoffentlich!) spannend, unterhaltsam und gut lesbar ausarbeiten. Ich möchte mein Buch so organisieren, dass – ausgehend von einem wirklich profunden Verständnis – Jeder oder Jede sich selbst dann die agilen Denk- und Handlungsweisen „herauspicken“ kann, welche im jeweiligen Job- und Unternehmens-Kontext passend erscheinen. Nicht „all fit‘s for one“ sondern als praktisches Auswahl-Menü, denn die Geschmäcker (und auch die "Bedarfe") sind unterschiedlich.

Mein Gedanke: Die „agile Welt“ im Detail zu erforschen und mundgerecht zuzubereiten, auf dem Papier habe ich hierfür 90 Tagen Zeit, denn am 30. November 2015 werde ich das Manuskript beim BusinessVillage Verlag einreichen.

Wenn ich einige Inhouse-Seminare hiervon abziehe, so sind es dann unterm Strich rund „80 Tage“ für  diese kleine (oder große!) Weltreise, auf die ich mich wirklich sehr freue!!! Und nach Jules Verne reicht das ja zeitlich völlig aus ;-))

Wie viele Sprints? Wie viele Iterationen? Wie viele Herausforderungen? Viel viele Wendepunkte (der Lean-Startup-Fachmann / die Lean-Startup-Fachfrau spricht hier von„Pivots“)?

Mal schauen, so genau kann ich es noch nicht sagen. In der agilen Welt, geht es ja darum, Unvorhersehbares "gut handzuhaben", (viele) Fehler zu machen, und zwar schnell, und mit Unsicherheiten „umzugehen“ sowie stets für neue Lernerkenntnisse zu sorgen.

Ich weiß also noch nicht präzise, wo mich dieses interessante Buch-Projekt noch überall hinführt. Erste Interviews, die ich bereits zu dem Thema geführt habe, lieferten mir jedoch schon interessante Hinweise! Die viele Einsichten, die ich schon jetzt für mich und für künftige Projekte gewonnen habe, sind vielversprechend, und ich sag einfach mal auch „super-spannend“. Let’s go for it!

Valentin Nowotny

PS: Ich schreibe dieses Buch klassisch als „Monografie“, trotzdem und vielleicht auch gerade deshalb freue ich mich über alle Formen des Mitdenkens und des fachübergreifenden Dialogs. Vieles was ich in Zusammenhang mit dem Buch recherchiere (Literatur, Blogs/Fachartikel, Videos, Studien, Glossar, etc. poste ich regelmäßig. Und zwar über den Twitter-Account @agileteams_de bzw. auf der Website AgileTeams.de: Das Portal für agile Teams und agile Unternehmen“. Unterschiedliche Formen der Kollaboration sind von meiner Seite also ausdrücklich erwünscht :-))